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Tour verändern| Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen) horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500 |
Parkplatz: Lenzanger - Knappensteig - Erfurter Weg - Zirmsee/Seebichl -
Goldgräberdorf/Alter Pocher
9 [h] 04 [min];
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Vom Parkplatz: Lenzanger den Fahrweg nehmen. Bei der ersten Weggabelung links gehen. Nach etwa der Hälfte der Wegstrecke führt der Weg aus dem Wald heraus und geht parallel zur Hüttwinkelache nach Süden bis man die Abzweigung: Erfurter Weg erreicht. Der Erfurter Weg biegt nach Westen von der Fahrstraße zwischen Parkplatz: Lenzanger und Kolm Saigurn ab und überquert die Hüttwinkelache. Hier ist ein großer Holzwegweiser und ein AV-Wegweiser [Goldzechscharte, Hocharn - Erfurter Weg, 123]. Der Weg führt zunächst über leicht ansteigendes Almgelände und später durch Erlengebüsche. Nach etwa 1/2 Std. erreicht man eine Abzweigung nach Kolm Saigurn [Brücke links/Wasserfallweg].
Unmittelbar nördlich einer kleinen Brücke über den Lachegggraben geht es nun in Richtung Westen bergauf. Gleich zu Beginn muss die erste und einzige Steilstufe überwunden werden. Stellenweise leicht exponiert und drahtseilversichert (T3) geht es durch diese, bis das Gelände flacher wird. Dann geht es überwiegend gemütlich, zuerst noch durch Gras und später durch Blockgelände, zur Goldzechscharte hoch. Nur ab und zu werden die Hände benötigt (I), wenn kleine Absätze zu überwinden sind. Im oberen Teil sind wenige kleine Firnfelder bzw. Reste des Hocharnkees zu queren, deren Steilheit aber nicht erwähnenswert sind. Lediglich eine Randkluft ist etwas problematisch, aber dank Drahtseil auch gut machbar. Schließlich trifft man in der nördlichen Goldzechscharte auf den Klagenfurter Jubiläumsweg.
Von der nördlichen Goldzechscharte geht es oberhalb einer Felsstufe zunächst nach Westen, später nach Südwesten. Der Steig ist nicht gut erkennbar, jedoch sind die Markierungen neu angelegt. Dann dreht der Weg nach Süden und führt in die Senke des Seebachs hinunter. Dieser wird gequert und dann weiter nach Süden erreicht man schließlich eine weitere Bachquerung, wo man auf den Weg südlich des Zirmsees stößt. Von dort führt ein alter Bergbauweg südöstlich des Zirmsee ohne wesentliche Höhenunterschiede zur Abzweigung: Zirmsee/Seebichl.
Vom malerischen Zirmsee geht es, dem Weg 159 folgend, zunächst nach Südwesten bergab. Nach etwa der Hälfte des Wegabschnitts wendet sich der Weg nach Süden, bis er schließlich auf den KELAG-Fahrweg trifft. Vom Fahrweg dem Steig Richtung Süden folgend in Serpentinen absteigen. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke hinunter in das kleine Fleißtal. Nach kurzer Strecke trifft der Steig wieder auf den Fahrweg. Diesem etwa 300 m nach Osten folgen. Dann wieder auf den Weg 159 über altes Blockgelände mit vereinzelten Bäumen ins Kleinfleißtal absteigen, bis man auf ein Steinmandl trifft. Nach dem Steinmandl wendet sich der Weg nach Südwesten und verläuft westlich des Kleinfleißbachs durch lichten Lärchen- und Zirbenwald. Schließlich erreicht man das Gasthaus Alter Pocher. Hier besteht auch die Möglichkeit zur Übernachtung. In dem Freilichtmuseum Goldgräberdorf unterhalb des Alten Pochers können Sie die Goldgewinnung des 16. Jahrhunderts anschaulich erleben. Im Mittelalter wurde oberhalb des Zirmsees goldhaltiges Gestein abgebaut, mit Schlitten herunter transportiert und dann hier für die Weiterverarbeitung aufbereitet.
Letzte Änderung: 2025-12-20 10:58:50
ergänzende (Touren-)beschreibungen für diesen Abschnitt:
(Chiemgauer, 2012) 
(Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz, 2025) 
(Gerhard Hohenwarter, 2024)
(Walter Mair, 2024) 
(Andreas Koller, 2019) 
(Wikipedia) 
(Andreas Koller, 2014) 
(Franz Waditzer, Mein Bezirk, 2015)
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| Beste Zeit: |
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9 [h] 04 [min];
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Klicken Sie auf das Google Earth Symbol ( ) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen. Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss. |
