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Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen)
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

Übersicht

Tourverlauf:

HütteVillacher Hütte [2.194 m] - Rudolstädter Weg - Steinerne Mandln - Rudolstädter Weg - GipfelHochalmspitze [3.360 m] - Detmolder Grat - Scharte/PassLassacher Winkelscharte [2.853 m] - Detmolder Grat - GipfelSchneewinkelspitze [3.017 m] - Detmolder Grat - Blockgletscherweg Dösental - Reißeck Höhenweg - Moosboden - BerggasthofStranigalm

Wegeigenschaften:

Strecke: 21.11 km; kum. Auf-/Abstieg:  +2108 m,  -2810 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  15 [h] 33 [min];
Wegekategorien :    Fahrweg  Einfacher Bergweg  Mittelschwerer Bergweg  Schwerer Bergweg  Gletscherpassage   UIAA: I+

Gelände:

Gletscher, Fels, ausgesetzte Passage(n), Blockgelände, versicherte Passage(n), Schneefelder/Gletscherreste, Kletterstellen, felsdurchsetztes Gelände, Schotter und Geröll, Felsplatten
  
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Alternative Routen

Tourenbeschreibung

Wegabschnitt: Villacher Hütte - Steinerne Mandln - Hochalmspitze - Lassacher Winkelscharte - Schneewinkelspitze - Moosboden - Stranigalm

 (Rudolstädter Weg, Detmolder Grat, Blockgletscherweg Dösental, Reißeck Höhenweg, Rupertiweg/E10)
  Fototour
Foto ©: JJ55   Lizenz: public domain  Bildquelle Bildquelle
externe Fotostrecke  externe Fotostrecke
Diese Etappe führt von der Villacher Hütte [2194 m] über die Hochalmspitze [3360 m] zur Stranigalm [1492 m]. Weit weg von Alltagshektik und großen Tourismuspfaden befindet sich inmitten des Nationalpark Hohe Tauern im Kaponigtal die Stranigalm.In den Sommermonaten wird hier eine kleine Almsennerei mit Milchwirtschaft betrieben und die Gäste werden mit eigenen Milch- und Käseprodukten sowie regionalen landwirtschaftlichen Gerichten verwöhnt.

Von der Abzweigung: Preimlscharte/Villacher Hütte folgt man weiter dem Grat Richtung Südosten. Zunächst ist der Grat weniger anspruchsvoll, erfordert aber trotzdem Vorsicht, da nicht versichert. Im letzten Teil vor den Steinernen Mandln ist der leicht ausgesetzte Abstieg dann mit einem Stahlseil versichert. Und jetzt den selben Weg zurück zum Abzweig: Preimlscharte/Villacher Hütte. Von der Abzweigung: Preimlscharte/Villacher Hütte geht es über den langen Südostgrat mit teilweise luftiger Blockkletterei Richtung Nordwesten. Beim Heubachwandl muss nochmal eine versicherte Passage passiert werden. Im letzten Abschnitt wendet sich der Steig eher nach Westen. Auf dem breiten Grat mit weiterem Blockgelände geht es hinauf zum Gipfel der Hochalmspitze. Beim östlichsten Abschnitt des Detmolder Grats von der Hochalmspitze bis zur Abzweigung: Schwarzburger Weg handelt es sich um einen hochalpinen, mittelschweren Klettersteig, der mit C und 1+ bewertet ist. Neben der Beherrschung der reinen Klettersteigschwierigkeiten sind auch das zügige, sichere Bewegen im felsigen Gelände bis zu diesen Schwierigkeitsgraden und das Begehen von Schneefeldern gefordert (Umgang mit Pickel und Steigeisen sowie das Klettern im 2. Grad)!Der Abstieg vom Gipfel der Hochalmspitze Richtung Südwesten ist mit Stahlseilen versichert und sehr schön, wenn auch anstrengend! Da die Versicherungen bis kurz nach der Kletterstelle unter der Winkelspitze verlängert wurden, muss man den Trippkees nicht mehr betreten. Zuletzt erfolgt der Abstieg von der Winkelspitze mit leichter Blockkletterei. Schließlich erreicht man die Abzweigung: Schwarzburger Weg, der Gießener Hütte hinunterführt.

Auf dem Detmolder Grat (535) Richtung Südwesten leicht absteigen. Nach ca. 100 m erreicht man den neuen Einstieg zur Lassacher Winkelscharte, die zur Celler Hütte führt. Von hier geht es Richtung Südwesten leicht bergauf durch Blockgelände bis man eine Abzweigung zur Gießener Hütte erreicht. Dem Detmolder Grat Richtung Südwesten entlang des gleichnamigen Grates folgen. Bis zur Schneewinkelspitze führt der Steig durch grobes Blockwerk ohne klettertechnische Schwierigkeiten. Weiter geht es Richtung Gussenbauerspitze, dessen Gipfel südwestlich passiert wird, man kann aber auch den Gipfel besteigen. Danach führt der Steig, oft seilversichert, zur Schlüsselstelle dieses Wegabschnitts, eine steil eingeschnittene, enge Scharte. Von dort ist es dann nicht mehr weit, bis der Detmolder Grat auf den Weg 534 trifft, der vom Arthur von Schmid Haus via Grazer Scharte auf das Säuleck führt. Aber es gibt auf dem Weg von der Schneewinkelspitze bis zum Säuleck auch Abschnitte ohne Drahtseil, in denen bei schwierigen Verhältnissen (Nässe, Schnee, Vereisung) durchaus Absturzgefahr besteht und Seilsicherung oder Umkehr angesagt sind. Deshalb ist der gesamte Abschnitt mit der Klettersteig-Schwierigkeit B einzuordnen.

Nun Richtung Süden, bergab über grobes Blockwerk auf dem Weg 534 absteigen, bis man zur Abzweigung Grazer Scharte kommt. Von der Grazer Scharte führt dieser Wegabschnitt in südlicher Richtung entlang der westlichen Flanke der Großen Gößspitze abwärts bis er unterhalb der Mallnitzer Scharte auf den Weg 533 [Arthur von Schmid Haus - Gießener Hütte] trifft. Der Weg quert nun, absteigend von der nördlichen zur südlichen Talseite über den noch aktiven Dösental Blockgletscher. Was auf den ersten Blick wie ein Schuttfeld aussieht, stellt sich bei näherer Betrachtung als Schutt-Eis-Strom heraus, der wie andere Gletscher zu Tal fließt. Weiter führt der Weg  dann hinunter zum Ufer des Dösensees. Vom Seeschartl führt der Steig 579a in südöstlicher Richtung hinunter zur Ochladinlacke, einem kleinen Bergsee. Von dort in südwestlicher Richtung über Blockgelände in den Talschluß des Kaponigtals absteigen. Oberhalb des Moosbodens passiert man die Baumgrenze. Weiter geht es durch den Bergwald in Serpentinen hinunter in den Moosboden, ein kleines Moor, das durch die Verlandung eines Sees entstanden ist. Vom Moosboden, eine eben Moorfläche, die durch Verlandung eines Sees entstanden ist, führt der Bergpfad in südwestlicher Richtung, bergab zur Bodenhütte. Zunächst verläuft der Weg auf der südlichen Seite des Kaponigbachs und quert etwa nach der Hälfte der Strecke auf dessen nördliche Seite. Von der Bodenhütte, einer kleine Gruppe von Almgebäuden und einem Marterl dem Güterweg in südwestlicher Richtung folgen. Es geht leicht bergab z.T durch lichten Bergwald, zum Teil über Almweiden. Nach etwa 2,2 km erreicht man die Abzweigung: Stranigalm. An der Abzweigung: Stranigalm dem Weg Richtung Westen, leicht bergauf, durch den Wald folgen. Nach etwa 250m erreicht man den Waldrand, dort liegt die Stranigalm links unterhalb des Weges.
Letzte Änderung: 2025-11-23 16:41:50

Hinweis:
Gegenüber der Abzweigung: Schwarzburger Weg/Detmolder Grat nicht in die Lassacher Winkelscharte einsteigen! Der neue Einstieg befindet sich etwa 100 m bergab, südwestlich davon.

ergänzende (Touren-)beschreibungen für diesen Abschnitt:

Wegbeschreibung onWegbeschreibung öffnen
Kategorie/Schwierigkeitsgrad :    Schwerer Bergweg  Gletscherpassage  Mittelschwerer Bergweg  Einfacher Bergweg  Fahrweg
Der Spurverlauf in der Gletscherpassage kann sich je nach Schnee- und Eislage ändern!
In diesem Wegabschnitt befindet sich:
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: A (nach Hüsler und Schall)
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: B (nach Hüsler und Schall)
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: B/C (nach Hüsler und Schall)
  • 1 Kletterstelle: I+ (nach UIAA)
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 21.11 km; kum. Auf-/Abstieg:  +2108 m,  -2810 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  15 [h] 33 [min];
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Orte entlang des Weges

ÜbernachtungsmöglichkeitenBettencheck des ÖAVexterne Quelle

  
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Hintergrundinformationen

  
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Andere Tourenbeschreibungen und Videos

GPS Tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.

Art der Ermittlung
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS Tracks zur Verfügung zu stellen. GPS Tracks werden entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet oder mithilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt. Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei. Sie hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung und Reflexion durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung mit verzerrungsfreien und maßstabsgetreuen Luft- oder Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwer oder gar nicht zu erkennen.
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Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben:
1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind.
Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite.
Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Foto können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Webcam können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen.
3. Spalte (Verkehr)
Hier sind die folgenden Symbole möglich:,  Parkplatz Parkplatz,  Haltestelle Bushaltestelle,  Seilbahn Seilbahn/Bergbahn und  Bahnhof Bahnhof
Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem Parkplatz-Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet.
4. Spalte (Alpen-Panoramen)
Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol Panorama anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.
 
Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.

Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Was ist zu tun:

help Klicken Sie auf das Google Earth Symbol (google-earth) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.

Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.



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