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Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen)
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

Übersicht

Tourverlauf:

HaltestelleHeiligenblut Seilbahn Talstation - Haritzersteig - Heilwasser-Briccius-Weg - GaststätteBriccius Sennerei Sattelalm - Margaritzenstausee - Gletscherlehrpfad Pasterze - HaltestelleTalstation Großglockner Gletscherbahn - GaststätteHaltestelleFranz-Josefs Höhe - Gamsgrubenweg - Rondell Wasserfallwinkel - HütteOberwalderhütte [2.973 m]

Wegeigenschaften:

Strecke: 19.04 km; kum. Auf-/Abstieg:  +2184 m,  -507 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  11 [h] 07 [min];
Wegekategorien: Straße  Fahrweg  Einfacher Bergweg  Mittelschwerer Bergweg  Schwerer Bergweg

Gelände:

Felsplatten, Schneefelder/Gletscherreste, Gletscher, ausgesetzte Passage(n), versicherte Passage(n)

Mögliche Alternativen:

Tourenbeschreibung

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Wegabschnitt: Heiligenblut Seilbahn Talstation - Bricciuskapelle - Leiterfall - Margaritzenstausee - Franz-Josefs Höhe - Rondell Wasserfallwinkel - Oberwalderhütte

 (Haritzersteig, Heilwasser-Briccius-Weg, Gletscherlehrpfad Pasterze, Gamsgrubenweg, Alpe Adria Trail, Arnoweg)
HeiligenblutBlick ins MölltalSattelam von OstenBricciuskapelle von von SüdostenBricciuskapelleBricciuskapelle von WestenLeiterfallMagaritzenstausee von Norden aus gesehen.unten Maragaritzensausee, Bildmitte: SanderseeBildmitte: Elisabethfelsen zwischen Sandersee (rechts) und Margaritzenstausee (links)Blick Richtung Westen über den Sandersee zur PasterzeReißender Abfluß des SanderseesHängebrückeHängebrücke über den Abfluß des Sanderseesam Ufer des SanderseesSanderseeMurmeltier am WegesrandDer Weg hinunter zum SanderseeBildmitte: Abzweigung zur PasterzeTalstation der GletscherbahnGletscherbahn, Blich Richtung WestenGletscherbahnSteig zwischen Franz-Josephs-Höhe und der Talstation der GletscherbahnStartpunkt des Alpe-Adria-TrailsKaiser Franz-Josephs Höhe mit Swarowski WarteKaiser Franz-Josephs HöheWasserspiegelungen im Tunnel an der Franz-Josephs HöheTonspiele im Tunnel bei der Franz-Josephs HöheBergkristall im Tunnel bei der Franz-Josephs HöheBlick aus dem Tunnel bei der Franz-Josephs Höhe zum GroßglocknerBlick nach WestenBlick zu Franz-Josephs HöheBlick hinunter zur Franz-Josephs Höheauf dem GamsgrubenwegBlick in die GamsgrubeWasserfallwinkel, BockkarkeesHoher Burgstall mit OberwalderhütteAufstieg zum Hohen BurgstallOberwalderhütte
Diese Etappe führt von Heiligenblut (Heiligenblut Seilbahn Talstation) [1296 m] über die Franz-Josefs Höhe [2369 m] zur Oberwalderhütte [2973 m]. Aufgrund der Lage in großer Höhe und inmitten der Gletscherlandschaft auf der Ostseite des Großglockners ist die Oberwalderhütte Stützpunkt für eine Vielzahl alpiner Hochtouren.

Von Heiligenblut führt der Alpe-Adria-Trail über die alte Glocknerstraße und eine kleiner Straße zum Bernsteiner-Hof. Von dort geht es dann über den landschaftlich grandiosen Haritzersteig, der nach der Kräuterwand auf den Heilwasser-Briccius-Weg trifft. Kurz nach der Abzweigung befindet sich eine Aussichtskanzel über einer hohen Felswand, von der man einen beeindruckenden Blick auf Heiligenblut hat. Weiter bergauf kommt man dann zur Briccius Sennerei Sattelalm, wo man eine Rast einlegen kann. Weiter folgt man dem Feldweg über Wiesengelände und passiert dann die legendenumwobene Bricciuskapelle. Schließlich erreicht man die Abzweigung zum Karl Volkert Haus. Dem Weg in südlicher Richtung folgend überquert man die Möll und kommt kurz danach durch Bergwald zum Fuß des Leiterfalls. Weiter geht es bergauf in mehreren, zum Teil mittels Natursteinmauern angelegten Serpentinen, bis man schließlich den Wald bei der Trogalm verlässt. Weiter geht es in einem Bogen über einen Almboden. Schließlich erreicht man das Leitertal, wo eine Brücke über den gleichnamigen Bach führt. Vom Leiterbach geht es dann südlich der Möll leicht aufwärts zum Magaritzenstausee. Den Magaritzenstausee umrundet man nun an dessen südlichen Ufer, passiert den Elisabethfelsen, der nach Kaiserin Elisabeth benannt ist, die gemeinsam mit Kaiser Franz Josef die Region 1856 besuchte. Danach führt der Gletscherlehrweg zum Sandersee, dessen reißender Abfluss über eine Hängebrücke überquert wird. Der Sandersee ist mittlerweile durch den stetigen Eintrag von Sedimenten fast vollständig verlandet. Schließlich erreicht man die Abzweigung, an der ein Weg zur Gletscherzunge der Pasterze führt, ein interessanter kleiner Abstecher, der aber durch das Abschmelzen des Gletschers immer länger wird. Nun steigt man in Serpentinen und über Treppen zur Talstation der Gletscherbahn auf, die 1963 erbaut wurde. Der letzte Aufstieg zur Franz-Josefs Höhe ist steil und folgt einen Felsrücken parallel zur Gletscherbahn. Die Franz-Josefs Höhe ist nach einem Besuch des Kaiserpaares Franz Joseph I. und Elisabeth, Sisi, im Jahr 1856 benannt. Damals reichte die Pasterze noch knapp an die heutigen Parkplätze heran und reichte hinunter bis zum heutigen Margaritzenstausee.

Nun verlässt man die touristisch turbulente Franz-Josefs Höhe. Vom nördlichen Teil des Parkplatzes  führt der Gamsgrubenweg zunächst durch 6 Tunnels, die einerseits Schutz vor Steinschlag bieten, andererseits Ausstellungen zur Sagenwelt rund um den Großglockner beherbergen. Bergeinsamkeit darf man hier freilich nicht erwarten, aber es bieten sich beeindruckender Rundblicke - unter anderem auf den Großglockner und die Pasterze. Die Gamsgrube ist ein Sonderschutzgebiet, Lebensraum für einige der seltensten Pflanzen in ganz Europa. Das Betreten der Gamsgrube ist allerdings verboten. Schließlich erreicht man das Rondell Wasserfallwinkel. Hier befindet sich der eigentliche Endpunkt des Gamsgrubenweges. Ab hier wird das Gelände deutlich alpiner. Der Weg 702 führt entlang der Seitenmoräne, die das Bockkarkees bei seinem Rückzug im 19. Jahrhundert zurückgelassen hat und dann durch den Sander am Fuß einer Felsstufe. Dabei quert man über eine kleine Brücke dessen Abfluss, passiert dann nördlich den Elschberg und erreicht einen Wegpunkt, an dem eine Gletscherpassage über das Bockkarkees nach Norden abzweigt (alternativer Aufstieg zur Oberwalderhütte). Zum direkten Anstieg auf den Hohen Burgstall führt der Weg 702 nach Nordwesten. Ab hier wandert man über Gletscherschliffplatten sowie teilweise über Schnee und Gletscherreste. Anschließend quert man ein kurzes Stück über den Gletscher, bevor der seilversicherte Aufstieg auf den Hohen Burgstall folgt. Die letzten Meter bis zur Oberwalderhütte Richtung Norden sind dann wieder einfach.

ergänzende (Touren-)beschreibungen für diesen Abschnitt:

Wegbeschreibung onWegbeschreibung öffnen
Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Straße  Einfacher Bergweg  Fahrweg  Mittelschwerer Bergweg  Schwerer Bergweg
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise in der Wegbeschreibung
In diesem Wegabschnitt befindet sich:
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: A (nach Hüsler und Schall)
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 19.04 km; kum. Auf-/Abstieg:  +2184 m,  -507 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  11 [h] 07 [min];
Wegbetreuung:
Alpenverein Austria
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Orte entlang des Weges

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Verkehrsinformationen

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Andere Tourenbeschreibungen und Videos

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GPS Tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.

Art der Ermittlung
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS Tracks zur Verfügung zu stellen. GPS Tracks werden entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet oder mithilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt. Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei. Sie hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung und Reflexion durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung mit verzerrungsfreien und maßstabsgetreuen Luft- oder Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwer oder gar nicht zu erkennen.
GPS Tracks können eine Hilfe sein, ersetzen aber nicht die eigene Aufmerksamkeit, die notwendige Orientierungsfähigkeit im Gelände und die eigene Verantwortung für Ihr Handeln.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie diese auf eigene Gefahr benutzen und wir keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen.

Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben:
1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind.
Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite.
Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Foto können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Webcam können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen.
3. Spalte (Verkehr)
Hier sind die folgenden Symbole möglich:,  Parkplatz Parkplatz,  Haltestelle Bushaltestelle,  Seilbahn Seilbahn/Bergbahn und  Bahnhof Bahnhof
Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem Parkplatz-Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet.
4. Spalte (Alpen-Panoramen)
Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol Panorama anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.
 
Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.

Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Was ist zu tun:

help Klicken Sie auf das Google Earth Symbol (google-earth) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.

Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.



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