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Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen)
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

Übersicht

Tourverlauf:

HütteCeller Hütte [2.240 m] - Celler Weg - BiwakBergrettungsbiwak Lassacher Winkel - Celler Weg - Scharte/PassLassacher Winkelscharte [2.853 m] - Detmolder Grat - GipfelSchneewinkelspitze [3.017 m] - Detmolder Grat - Mallnitzer Scharte/Säuleck

Wegeigenschaften:

Strecke: 8.65 km; kum. Auf-/Abstieg:  +1238 m,  -869 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  7 [h] 01 [min];
Wegekategorien :    Mittelschwerer Bergweg  Schwerer Bergweg

Gelände:

alpine Rasen, Schotter und Geröll, Blockgelände, Moränen, Schneefelder/Gletscherreste, Fels, versicherte Passage(n), steinschlaggefährdeter Bereich, felsdurchsetztes Gelände, Felsplatten
  
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Alternative Routen

Tourenbeschreibung

Wegabschnitt: Celler Hütte - Bergrettungsbiwak Lassacher Winkel - Lassacher Winkelscharte - Schneewinkelspitze - Abzweig: Mallnitzer Scharte/Säuleck

 (Celler Weg, Detmolder Grat)
  Fototour
Diese Etappe führt von der Celler Hütte [2240 m] über die Schneewinkelspitze [3017 m] zum Abzweig: Mallnitzer Scharte/Säuleck [2609 m] .

Von der Celler Hütte führt der Weg an der nordöstlichen Flanke des Seebachtals durch leicht ansteigendes Gelände.  Im weiteren Verlauf öffnet sich der Blick auf das östlich gelegene Winkelkees. Nach Querung eines Bachlaufs und einer kleinen Rinne geht es dann steiler aufwärts zum Kamm der Mittelmoräne, dem man bergauf folgt. Am höchsten Punkt der Mittelmoräne dreht der Weg nach Süden und quert noch einmal ein Geröllfeld. Schließlich erreicht man das Bergrettungsbiwak.

Vom Bergrettungsbiwak geht es zunächst, leicht ansteigend, über Geröll und dann über ein ca. 35 Grad steiles Firnfeld und kleinere Gletscherreste zu dem deutlich markierten Einstieg in die Lassacher Winkelscharte. Nun vom Einstieg fast senkrecht am Fels durch den, mit Krampen und Stahlseil, versicherten Klettersteig aufsteigen. Nach dem Durchstieg der Wand geht es in einer Rinne weiter steil aufwärts. Leider sind laut aktuellen Berichten dort die Stahlseile durch Steinschlag stark beschädigt oder nur noch in Resten vorhanden. Der Untergrund ist stark erodiertes, loses Geröll und Schotter. Deshalb ist im derzeitigen Zustand dieser Abschnitt der schwierigste. Sicherungen sind nur bedingt möglich.  Nach dem Aufstieg durch die Rinne geht es dann im oberen Teil wieder seilversichert und mit Tritten durch Fels zur Lassacher Winkelscharte, wo man auf den Detmolder Grat (Weg Nr. 535)  trifft.

Von hier geht es Richtung Südwesten leicht bergauf durch Blockgelände bis man eine Abzweigung zur Gießener Hütte erreicht. Dem Detmolder Grat Richtung Südwesten entlang des gleichnamigen Grates folgen. Bis zur Schneewinkelspitze führt der Steig durch grobes Blockwerk ohne klettertechnische Schwierigkeiten. Weiter geht es Richtung Gussenbauerspitze, dessen Gipfel südwestlich passiert wird, man kann aber auch den Gipfel besteigen. Danach führt der Steig, oft seilversichert, zur Schlüsselstelle dieses Wegabschnitts, eine steil eingeschnittene, enge Scharte. Von dort ist es dann nicht mehr weit, bis der Detmolder Grat auf den Weg 534 trifft, der vom Arthur von Schmid Haus via Grazer Scharte auf das Säuleck führt. Aber es gibt auf dem Weg von der Schneewinkelspitze bis zum Säuleck auch Abschnitte ohne Drahtseil, in denen bei schwierigen Verhältnissen (Nässe, Schnee, Vereisung) durchaus Absturzgefahr besteht und Seilsicherung oder Umkehr angesagt sind. Deshalb ist der gesamte Abschnitt mit der Klettersteig-Schwierigkeit B einzuordnen.

Nun Richtung Süden, bergab über grobes Blockwerk auf dem Weg 534 absteigen, bis man zur Abzweigung Grazer Scharte kommt. Von der Grazer Scharte führt dieser Wegabschnitt in südlicher Richtung entlang der westlichen Flanke der Großen Gößspitze abwärts bis er unterhalb der Mallnitzer Scharte auf den Weg 533 [Arthur von Schmid Haus - Gießener Hütte] trifft.
Letzte Änderung: 2025-12-30 12:29:35

Hinweis:
Für den Durchstieg durch die Lassacher Winkelscharte sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich, Klettersteigset ist auf jeden Fall empfehlenswert. Der Klettersteig wurde 2011 zwar vollständig neu angelegt, ist aber wie beschrieben im mittleren Teil inzwischen durch Steinschlag stark in Mitleidenschaft gezogen. Ebenfalls ist bei entsprechender Witterung auf Steinschlag zu achten. Die Klettersteig-Schwierigkeit ist B/C (nach Schall/Hüsler). Die Rinne zwischen den beiden Felsabschnitten ist mit SAC: T5 zu bewerten. Deshalb ist dieser Abschnitt nur für geübte und erfahrene Bergsteiger/innen zu empfehlen.

ergänzende (Touren-)beschreibungen für diesen Abschnitt:

Wegbeschreibung onWegbeschreibung öffnen
Kategorie/Schwierigkeitsgrad :    Mittelschwerer Bergweg  Schwerer Bergweg
In diesem Wegabschnitt befindet sich:
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: B (nach Hüsler und Schall)
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: B/C (nach Hüsler und Schall)
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 8.65 km; kum. Auf-/Abstieg:  +1238 m,  -869 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  7 [h] 01 [min];
Schäden, Probleme oder Fehlinformationen melden  Schäden, Probleme oder Fehlinformationen melden
anhängiges Ticket: (seit: 2025-08-12) Klettersteig
Betrifft Wegabschnitt von Bergrettungsbiwak Lassacher Winkel nach Lassacher Winkelscharte.
Ca. in der Mitte des Klettersteig befindet sich eine Passage ohne Stahlseilversicherung. Hier hängen Kletterseile, die jedoch (vermutlich durch Steinschlag) gerissen sind. Daher ist eine durchgehende Sicherung nicht möglich.
  
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Orte entlang des Weges

ÜbernachtungsmöglichkeitenBettencheck des ÖAVexterne Quelle

  
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Hintergrundinformationen

  
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Andere Tourenbeschreibungen und Videos

GPS Tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.

Art der Ermittlung
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS Tracks zur Verfügung zu stellen. GPS Tracks werden entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet oder mithilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt. Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei. Sie hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung und Reflexion durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung mit verzerrungsfreien und maßstabsgetreuen Luft- oder Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwer oder gar nicht zu erkennen.
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Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben:
1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind.
Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite.
Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Foto können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Webcam können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen.
3. Spalte (Verkehr)
Hier sind die folgenden Symbole möglich:,  Parkplatz Parkplatz,  Haltestelle Bushaltestelle,  Seilbahn Seilbahn/Bergbahn und  Bahnhof Bahnhof
Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem Parkplatz-Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet.
4. Spalte (Alpen-Panoramen)
Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol Panorama anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.
 
Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.

Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Was ist zu tun:

help Klicken Sie auf das Google Earth Symbol (google-earth) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.

Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.



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