PDF erstellen  PDF erstellen
mit E-mail teilen  mit E-mail teilen
Tour umkehren  Tour umkehren
Tour verändern  Tour verändern
Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen)
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

Übersicht

Tourverlauf:

BerggasthofStranigalm - Moosboden - Reißeck Höhenweg - Blockgletscherweg Dösental - Detmolder Grat - GipfelSchneewinkelspitze [3.017 m] - Detmolder Grat - Scharte/PassLassacher Winkelscharte [2.853 m] - Celler Weg - BiwakBergrettungsbiwak Lassacher Winkel - Celler Weg - HütteCeller Hütte [2.240 m]

Wegeigenschaften:

Strecke: 19.14 km; kum. Auf-/Abstieg:  +2457 m,  -1709 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  14 [h] 14 [min];
Wegekategorien :    Fahrweg  Einfacher Bergweg  Mittelschwerer Bergweg  Schwerer Bergweg

Gelände:

Blockgelände, Schotter und Geröll, felsdurchsetztes Gelände, Felsplatten, Fels, versicherte Passage(n), Schneefelder/Gletscherreste, steinschlaggefährdeter Bereich, alpine Rasen, Moränen
  
+

Alternative Routen

Tourenbeschreibung

Wegabschnitt: Stranigalm - Moosboden - Schneewinkelspitze - Lassacher Winkelscharte - Bergrettungsbiwak Lassacher Winkel - Celler Hütte

 (Reißeck Höhenweg, Blockgletscherweg Dösental, Detmolder Grat, Celler Weg, Rupertiweg/E10)
  Fototour
Foto ©: Ronald Plenter   Lizenz: Alle Rechte vorbehalten  Bildquelle Bildquelle
Diese Etappe führt von der Stranigalm [1492 m] über die Schneewinkelspitze [3017 m] zur Celler Hütte [2240 m]. Die 1964 erbaute Celler Hütte steht in 2240 m Höhe über dem Seebachtal bei Mallnitz. Die Celler Hütte ist eine Selbstversorger Hütte.

Von der Stranigalm zum Fahrweg gehen und diesem bergab nach Osten folgen. Nach etwa 250m erreicht man die Abzweigung: Stranigalm. Der Fahrweg Richtung Nordosten führt zum Moosboden am Talende des Kaponigtals. Nach Südwesten, bergab führt der Fahrweg nach Obervellach oder Kaponig. Von der Abzweigung: Stranigalm führt der Güterweg auf der nördlichen Seite des Kaponigbachs, leicht ansteigend, in nordöstlicher Richtung zum Teil durch Bergwald, zum Teil über Almweiden. Nach etwa 2,2 km erreicht man die Bodenhütte. Von der Bodenhütte führt ein Bergpfad weiter in nordöstlicher Richtung; zunächst auf der nördlichen Seite des Kaponigbachs. Etwa nach der Hälfte quert der Weg auf die südlich Seite des Bachs. Im Talschluß erreicht man den Moosboden, ein kleines Moor, das aus der Verlandung eines Sees entstanden ist. Um das Moor führt ein kleiner Rundweg. Bei dem Wegweiser am Moosboden führt der Steig zunächst in Serpentinen Richtung Norden steil bergauf. Bald wird die Waldgrenze erreicht und es öffnet sich der Blick nach Westen hinunter in das Kaponigtal. Weiter geht es zunächst Richtung Nordwesten, später Richtung Norden durch Blockgelände bis man die Ochladinlacke, einen kleinen Bergsee passiert. Von dort dann wieder Richtung Nodwesten die letzten Höhenmeter hinauf zum Seeschartl, wo man auf den Rupertiweg/Reißeckhöhenweg stößt. Das Seeschartl, der Übergang ins Dösener Tal, liegt zwischen Ochladinspitze und Dullater Nock. Auch an der Abzweigung zum Kapingtörl folgt man weiter dem Weg 533, zunächst am südlichen Talrand, unterhalb des Blockgletschers. Nun geht aber stärker bergauf.  Dann quert man den noch aktiven Dösental Blockgletscher zur nördlichen Talseite. Was auf den ersten Blick wie ein Schuttfeld aussieht, stellt sich bei näherer Betrachtung als Schutt-Eis-Strom heraus, der wie andere Gletscher zu Tal fließt. Kurz vor dem westlichen Einstieg in die Mallnitzer Scharte zweigt der Weg 533A Richtung Norden zur Grazer Scharte und weiter zum Säuleck ab. Der Weg verläüft aufsteigend an der westlichen Flanke der Großen Gößspitze. Nun Richtung Norden, bergauf über grobes Blockwerk zu einem beschilderten Abzweig, wo man auf den Detmolder Grat (535) trifft. Zum Gipfel des Säulecks ist es von hier nur noch eine kurze Strecke nach Westen.

Dem Detmolder Grat (535) nach Nordosten entlang des gleichnamigen Grates, der steil ins Seebachtal abfällt, auf dessen südöstlichen Seite folgen. Bereits nach kurzer Strecke passiert man die Schlüsselstelle des 1. Teilstückes, eine steil eingeschnittene, enge Scharte. Danach führt der Steig, oft seilversichert, knapp unterhalb des Gipfels der Gussenbauerspitze vorbei. Ein kleiner Abstecher zum Gipfel ist möglich. Weiter zur Schneewinkelspitze wird der Grat einfacher. Aber es gibt auf dem Weg vom Säuleck bis zur Schneewinkelspitze auch Abschnitte ohne Drahtseil, in denen bei schwierigen Verhältnissen (Nässe, Schnee, Vereisung) durchaus Absturzgefahr besteht und Seilsicherung oder Umkehr angesagt sind. Deshalb ist der gesamte Abschnitt mit der Klettersteig-Schwierigkeit B einzuordnen. Von der Schneewinkelspitze gehts, ohne klettertechnische Schwierigkeiten, leicht bergab zur Lassacher Winkelscharte. Zunächst erreicht man eine Abzweigung, an der ein Steig in südöstlicher Richtung hinunter zur Gießener Hütte führt. Dem Detmolder Grat weiter Richtung Nordosten durch Blockgelände zum Einstieg der Lassacher Winkelscharte, die hinunter zur Celler Hütte führt, folgen.

Vom deutlich markierten Einstieg in die Lassacher Winkelscharte führt zunächst ein steiler, seilversicherter Steig über Fels bergab. Nach dem ersten Abstieg geht es in einer Rinne weiter steil abwärts. Leider sind dort laut aktuellen Berichten die Stahlseile durch Steinschlag stark beschädigt oder nur noch in Resten vorhanden. Der Untergrund ist stark erodiertes, loses Geröll und Schotter. Deshalb ist im derzeitigen Zustand dieser Abschnitt der schwierigste. Sicherungen sind nur bedingt möglich. Nach dem Abstieg durch die Rinne folgt eine weiterer fast senkrechter Abstieg über Fels, der wieder mit Tritten und Stahlseil versichert ist. Unten angekommen quert der Weg über ein ca. 30 Grad steiles Firnfeld und kleiner Gletscherreste. Im Spätsommer sind hier u.U. Steigeisen für die Querung der Gletscherreste zu empfehlen. Nach einem kurzen Geröllfeld erreicht man schließlich das kleine Bergrettungsbiwak.

Vom Bergrettungsbiwak Richtung Nordnordwesten ein Geröllfeld queren, bis man den höchsten Punkt der Mittelmoräne erreicht. Dort entlang des Kamms der Moräne bergab nach Westen absteigen. Ziemlich am Ende der Moräne macht der Pfad eine Linkskehre und führt über die Flanke steil abwärts. Nach der Querung eines Gletscherbachs führt der Weg an der nordöstlichen Flanke des Seebachtals durch leicht fallendes Gelände. Schließlich erreicht man die Celler Hütte.
Letzte Änderung: 2025-12-30 12:29:35

Hinweise:
  • Für den Durchstieg durch die Lassacher Winkelscharte sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich, Klettersteigset ist auf jeden Fall empfehlenswert. Der Klettersteig wurde 2011 zwar vollständig neu angelegt, ist aber wie beschrieben im mittleren Teil inzwischen durch Steinschlag stark in Mitleidenschaft gezogen. Ebenfalls ist bei entsprechender Witterung auf Steinschlag zu achten. Die Klettersteig-Schwierigkeit ist B/C (nach Schall/Hüsler). Deshalb ist dieser Abschnitt nur für geübte und erfahrene Bergsteiger/innen zu empfehlen.
  • Aufgrund von Bauarbeiten ist die Celler Hütte vom 19.07.26 bis 23.07.26 gesperrt!

ergänzende (Touren-)beschreibungen für diesen Abschnitt:

Wegbeschreibung onWegbeschreibung öffnen
Kategorie/Schwierigkeitsgrad :    Fahrweg  Einfacher Bergweg  Schwerer Bergweg  Mittelschwerer Bergweg
In diesem Wegabschnitt befindet sich:
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: B (nach Hüsler und Schall)
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: B/C (nach Hüsler und Schall)
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 19.14 km; kum. Auf-/Abstieg:  +2457 m,  -1709 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  14 [h] 14 [min];
Schäden, Probleme oder Fehlinformationen melden  Schäden, Probleme oder Fehlinformationen melden
anhängiges Ticket: (seit: 2025-08-12) Klettersteig
Betrifft Wegabschnitt von Bergrettungsbiwak Lassacher Winkel nach Lassacher Winkelscharte.
Ca. in der Mitte des Klettersteig befindet sich eine Passage ohne Stahlseilversicherung. Hier hängen Kletterseile, die jedoch (vermutlich durch Steinschlag) gerissen sind. Daher ist eine durchgehende Sicherung nicht möglich.
  
+

Orte entlang des Weges

ÜbernachtungsmöglichkeitenBettencheck des ÖAVexterne Quelle

  
+

Hintergrundinformationen

  
+

Andere Tourenbeschreibungen und Videos

GPS Tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.

Art der Ermittlung
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS Tracks zur Verfügung zu stellen. GPS Tracks werden entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet oder mithilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt. Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei. Sie hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung und Reflexion durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung mit verzerrungsfreien und maßstabsgetreuen Luft- oder Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwer oder gar nicht zu erkennen.
GPS Tracks können eine Hilfe sein, ersetzen aber nicht die eigene Aufmerksamkeit, die notwendige Orientierungsfähigkeit im Gelände und die eigene Verantwortung für Ihr Handeln.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie diese auf eigene Gefahr benutzen und wir keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen.

Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben:
1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind.
Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite.
Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Foto können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Webcam können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen.
3. Spalte (Verkehr)
Hier sind die folgenden Symbole möglich:,  Parkplatz Parkplatz,  Haltestelle Bushaltestelle,  Seilbahn Seilbahn/Bergbahn und  Bahnhof Bahnhof
Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem Parkplatz-Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet.
4. Spalte (Alpen-Panoramen)
Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol Panorama anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.
 
Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.

Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Was ist zu tun:

help Klicken Sie auf das Google Earth Symbol (google-earth) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.

Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.



close
close