Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen) horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500
Auf der gewünschten Route sind folgende Wegabschnitte derzeit nicht begehbar:
Es wurde eine Ausweichroute berechnet!
Abzweig: zur Wolliggen ► Abzweig: Burg Groppenstein (Grund: Wintersperre)
Diese Etappe führt vom Himmelbauer [1281 m] Kalvarienbergkirche [818 m] nach Obervellach [711 m]. Die Gemeinde Obervellach liegt im Mölltal südlich des Tauernhauptkammes. Ein Teil der Gemeinde liegt im Nationalpark Hohe Tauern.
Auf der Straße nach Semslach bergab folgen. Manche Kehren können durch den Wald abgekürzt werden. In der 9. Kehre zweigt der Weg zum Eingang der Groppensteinschlucht Richtung Norden ab. Dem Weg Richtung Lassach in nördlicher Richtung folgen. Nach etwa 2/3 des Weges kommt man auf offenes Wiesengelände. Weiter in selber Richtung bis man zwischen 2 Gehöften zum Rogelbach kommt. Diesen dann überqueren, dann erreicht man die Abzweigung: Lassach Sonnseite. Richtung Osten, leicht absteigend, dem Weg bis zur Brücke über den Mallnitzbach folgen. Auf der anderen Seite befindet sich der Gasthof "zur guten Quelle". Letzte Änderung: 2016-07-14 15:12:34
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Himmelbauer - Abzweig: Lassacher Sonnseite(1 h 58 min, 3.23 km, ↑ +169.5 m, ↓ -473.5 m) Wegekategorie:
Auf der Straße nach Semslach bergab folgen. Manche Kehren können durch den Wald abgekürzt werden. In der 9. Kehre zweigt der Weg zum Eingang der Groppensteinschlucht Richtung Norden ab.
Mobilfunk:
Nach 1.85 km, am Abzweig: zur Wolliggen links halten auf Weg Groppensteinschlucht (R.: NNO)
Dem Weg Richtung Lassach in nördlicher Richtung folgen. Nach etwa 2/3 des Weges kommt man auf offenes Wiesengelände. Weiter in selber Richtung bis man zwischen 2 Gehöften zum Rogelbach kommt. Diesen dann überqueren, dann erreicht man die Abzweigung: Lassach Sonnseite.
Mobilfunk:
Nach 1.38 km, am Abzweig: Lassacher Sonnseite rechts halten und auf Weg Groppensteinschlucht bleiben (R.: O)
Abzweig: Lassacher Sonnseite - Gute Quelle(7 min, 0.24 km, ↑ +12.3 m, ↓ -14.3 m)
Wegekategorie:
Markierung:
Richtung Osten, leicht absteigend, dem Weg bis zur Brücke über den Mallnitzbach folgen. Auf der anderen Seite befindet sich der Gasthof "zur guten Quelle".
Mobilfunk:
Nach 0.24 km, Gute Quelle scharf rechts abbiegen (R.: WSW)
Gute Quelle - Abzweig: Oberwolligen/Haslacher(15 min, 0.65 km, ↑ +19.8 m, ↓ -34.8 m) Wegekategorie:
Nach 0.65 km, am Abzweig: Oberwolligen/Haslacher links halten (R.: SSO)
Abzweig: Oberwolligen/Haslacher - Kalvarienbergkirche(44 min, 1.97 km, ↑ +27.3 m, ↓ -169.3 m) Wegekategorie:
Nach 1.97 km, Kalvarienbergkirche Der Weg wendet sich nach links (R.: WNW)
Sehenswürdigkeit: Kalvarienbergkirche Nahe der Bundesstraße von Mallnitz nach Obervellach befindet sich eine eindrucksvolle Kalvarienberganlage. Die Kirche wurde 1732 von der inzwischen ausgestorbenen Familie Ertl, gestiftet.
Kalvarienbergkirche - Abzweig: zur Kalvarienbergkirche(4 min, 0.12 km, ↑ +11.7 m, ↓ -2.7 m) Wegekategorie:
Nach 0.12 km, am Abzweig: zur Kalvarienbergkirche Der Weg wendet sich nach rechts (R.: OSO)
Abzweig: zur Kalvarienbergkirche - Abzweig: Obervellach/zur Bundestraße(25 min, 1.16 km, ↑ +1.2 m, ↓ -117.2 m) Wegekategorie:
Nach 0.23 km, am Abzweig: Kaponig/Bundestraße geradeaus weiter (R.: SO)
Autor(en): Joachim Benz; Letzte Änderung: 2016-07-14 15:12:34
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad:
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 7.37 km;kum. Auf-/Abstieg:↑ +242 m, ↓ -812 m;Gehzeit: (nach DIN 33466) 3 [h] 32 [min];
Schäden, Probleme oder Fehlinformationen melden
Wegabschnitt in Obervellach
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Abzweig: Obervellach/zur Bundestraße - Abzweig: Obervellach/Mautturm(25 min, 1.29 km, ↑ +27.3 m, ↓ -41.3 m) Markierung:
Dem Römerweg Richtung Nordwesten, z.T. über offenes Gelände, folgen und am Ende der Straße rechts abbiegen. Nach kurzer Strecke erreicht man den Mautturm.
Sehenswürdigkeit: Burg Groppenstein Die Burg Groppenstein ist eine Felsenburg auf einem nach drei Seiten abfallenden Felsen oberhalb der Ortschaft Raufen (nordwestlich von Obervellach). Sie ist im Privatbesitz. Weitere Informationen: Burg Groppenstein (Wikipedia)
Wegweisung am Abzweig: Obervellach/Mautturm Der Mautturm ist eine ehemalige Mautstation des Säumerverkehrs. Hier befindet sich der Eingang (Kasse) zur Groppensteinschlucht.
Autor(en): Joachim Benz; Letzte Änderung: 2021-07-20 13:33:29
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Ortsgebiet von Obervellach
Strecke: 1.29 km;kum. Auf-/Abstieg:↑ +27 m, ↓ -41 m;Gehzeit: (nach DIN 33466) 0 [h] 25 [min];
Dieser Abstecher führt von Obervellach (Abzweig: Obervellach/Mautturm) [697 m] zum Abzweig: Burg Groppenstein [717 m] .
Vom Mautturm führt der Weg auf der östlichen Seite des Mallnitzbachs bis zur Brücke zur Burg Groppenstein. Am Anfang des Weges passiert man die Skulptur „Das 5-sinnige weise Haupt“, die den Wanderer einlädt, den Weg mit allen Sinnen zu genießen.Schon während des Mittelalters wurde das Seitental nach Mallnitz für den Saumverkehr über den Korntauern zur Versorgung des Gasteiner Bergbaureviers ausgebaut. Und jetzt den selben Weg zurück zum Abzweig: Obervellach/Mautturm. Letzte Änderung: 2016-02-05 14:36:29
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Abstecher zum Abzweig: Burg Groppenstein(11 min, 0.4 km, ↑ +23.6 m, ↓ -23.6 m) Wegekategorie:Markierung:
Vom Mautturm führt der Weg auf der östlichen Seite des Mallnitzbachs bis zur Brücke zur Burg Groppenstein. Am Anfang des Weges passiert man die Skulptur „Das 5-sinnige weise Haupt“, die den Wanderer einlädt, den Weg mit allen Sinnen zu genießen.
Schon während des Mittelalters wurde das Seitental nach Mallnitz für den Saumverkehr über den Korntauern zur Versorgung des Gasteiner Bergbaureviers ausgebaut. Die ehemalige landesfürstliche Mautstation bestand aus einem einstöckigen quadratischen Turm. Er war seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhundert in Betrieb.
Bitte beachten:
Öffnungszeiten: Die Groppensteinschlucht ist von Mitte Mai - Mitte Oktober geöffnet. Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage der Groppensteinschlucht (siehe Abschnitt: Andere Tourenbeschreibungen und Videos) Bei Schlechtwetter (Regen) ist die Schlucht geschlossen.
Eintritt: Erwachsene €6,00, Kinder (6-15 Jahren) €3,00 Gruppen/Erw.(ab 20 Pers.) €5,00, Gruppe/Kinder €2,00 Kärnten Card und Nationalpark Kärnten Card gültig.
Mobilfunk:
Beachten sie bitte in diesem Wegabschnitt folgenden Sicherheitshinweis: Wasserschwall
⚫⚫⚫ und dann den selben Weg zurück!
Wegweisung am Abzweig: Obervellach/Mautturm Der Mautturm ist eine ehemalige Mautstation des Säumerverkehrs. Hier befindet sich der Eingang (Kasse) zur Groppensteinschlucht.
Autor(en): Siegfried Morhenne, Joachim Benz; Letzte Änderung: 2016-02-05 14:36:29
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Sicherheitshinweis: Wasserschwall
Wegen möglichen Wasserschwalles ist das Betreten des Bachbettes gefährlich!
Baden verboten!
Durch das betriebsbedingte Öffnen von Wassersperren oder Staumauern bei Wasserkraftwerken kommt es zu einer plötzlichen, u.U. erheblichen Zunahme der Wasserführung in dem darunterliegenden Fließgewässer. Das wird als Wasserschwall bezeichnet.
Kategorie/Schwierigkeitsgrad: Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise in der Wegbeschreibung.
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 0.4 km;kum. Auf-/Abstieg:↑ +24 m, ↓ -24 m;Gehzeit: (nach DIN 33466) 0 [h] 11 [min];
Abzweig: Obervellach/Mautturm - Obervellach/Seilbahnplatz(30 min, 1.48 km, ↑ +43.2 m, ↓ -42.2 m) Markierung:
An der ersten Abzweigung links gehen. Dieser Straße/Weg (Römerweg) immer nach Südosten, zum Teil über offenes Gelände, folgen bis die Bundesstraße zwischen Mallnitz und Obervellach überquert wird. Dann weiter geradeaus und am Ende der Straße zum Seilbahnplatz rechts abbiegen.
Sehenswürdigkeit: Burg Groppenstein Die Burg Groppenstein ist eine Felsenburg auf einem nach drei Seiten abfallenden Felsen oberhalb der Ortschaft Raufen (nordwestlich von Obervellach). Sie ist im Privatbesitz. Weitere Informationen: Burg Groppenstein (Wikipedia)
Nach 1.29 km, am Abzweig: Obervellach/zur Bundestraße rechts abbiegen (R.: OSO)
An der nächsten Kreuzung rechts und dann der Straße bis zum Seilbahnplatz folgen.
Haltestelle: Obervellach/Seilbahnplatz (Detaillierte Informationen und Fahrpläne finden Sie im Abschnitt: Verkehrsinformationen)
Kärntenbus 5115: Mallnitz - Obervellach - Raggachlucht - Mölltaler Gletscher Gültig ab 30.05. bis 24.10.2025 Richtung Mölltaler Gletscher:
Fährt durchgehend nur an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. 2x täglich
Montag bis Freitag nur ab Obervellach/Seilbahnplatz. 2 x täglich. Richtung Mallnitz: 2 x täglich
Bitte beachten unterschiedliche Fahrzeiten an Werktagen und Samstagen, Sonn- und Feiertage.
Kärnten Linie 5108: Spittal/Drau - Obervellach - Winklern - Heiligenblut
Richtung Norden führt der Weg nach Lassach, Richtung Südwesten führt der Weg nach kurzer Strecke zu der Straße zwischen Almgasthof Himmelbauer und Semslach. Richtung Osten führt ein Steig in Serpentinen hinunter zum Rastplatz "Großer Stein" und zur Groppensteinschlucht.
Abzweig: Lassacher Sonnseite
977 m
3.23 km
Der Weg nach Norden führt nach Lassach/Sonnseite. Der Weg nach Westen, später nach Süden führt zur Groppensteinschlucht. Auf dem Weg nach Osten kommt man zum Gasthof "Zur guten Quelle".
Gute Quelle
975 m
3.47 km
Richtung Groppensteinschlucht die Brücke über den Mallnitzbach überqueren. Und dann in südwestlicher Richtung. Richtung Rabsischschlucht die Bundesstraße überqueren und dann in nördlicher Richtung auf der östlichen Seite des Mallnitzbachs gehen.
Abzweig: Oberwolligen/Haslacher
960 m
4.12 km
Richtung Kalvarienbergkirche/Obervellach Richtung Südsüdost abbiegen.
Kalvarienbergkirche
818 m
6.09 km
Nahe der Bundesstraße von Mallnitz nach Obervellach befindet sich eine eindrucksvolle Kalvarienberganlage. Die Kirche wurde 1732 von der inzwischen ausgestorbenen Familie Ertl, gestiftet.
Abzweig: zur Kalvarienbergkirche
827 m
6.21 km
Hier zweigt ein Feldweg Richtung Süden zur Kalvarienbergkirche ab.
Abzweig: Kaponig/Bundestraße
803 m
6.44 km
Hier zweigt eine kleine Straße, bergauf zum ehemaligen Bahnhof Obervellach ab.
Abzweig: Obervellach/zur Bundestraße
711 m
7.37 km
Burg Groppenstein
751 m
Die Burg Groppenstein ist eine Felsenburg auf einem nach drei Seiten abfallenden Felsen oberhalb der Ortschaft Raufen (nordwestlich von Obervellach). Sie ist im Privatbesitz.
Der Mautturm ist eine ehemalige Mautstation des Säumerverkehrs. Hier befindet sich der Eingang (Kasse) zur Groppensteinschlucht.
Abzweig: Burg Groppenstein
717 m
8.86 km
Hier führt eine Brücke in Richtung Westen über den Mallnitzbach.
Abzweig: Obervellach/Mautturm
697 m
9.06 km
Der Mautturm ist eine ehemalige Mautstation des Säumerverkehrs. Hier befindet sich der Eingang (Kasse) zur Groppensteinschlucht.
Burg Groppenstein
751 m
Die Burg Groppenstein ist eine Felsenburg auf einem nach drei Seiten abfallenden Felsen oberhalb der Ortschaft Raufen (nordwestlich von Obervellach). Sie ist im Privatbesitz.
Bushaltestelle. Der Name rührt von der Seilbahn, die früher von hier zum Bahnhof an der alten Bahnstrecke führte.
+
Hintergrundinformationen
Geographie & Ökologie:
1 Die Mallnitzer Talstufe und die Groppenstein- und Rabischschlucht
Um vom Mölltal bei Obervellach ins Hochtal von Mallnitz zu gelangen, muss man einen Höhenunterschied von etwa 500 m überwinden. Diese eiszeitlich geprägte Talstufe (Hängetal) entstand durch die unterschiedliche Mächtigkeit und Tiefenerosion der Gletscherströme des Möll- und Mallnitztales.
Nach dem Gletscherrückzug führte der erhöhte Schmelzwasserabfluss rasch zum tiefen, V-förmigen Einschneiden des Mallnitzbaches und letztlich zur Bildung der Rabisch- und Groppensteinerschlucht. Diese durchschneiden die geologischen Einheiten des Tauernfensters und der Schieferhülle und werden von eindrucksvollen Wasserfällen, Kolken und Felsformationen begleitet. Auf Höhe der Ortschaft Lassach sind die beiden Schluchten durch eine ausgedehnte Verebnungsfläche mit jungen Bergsturzmassen des Auernig (2.130 m) unterbrochen. Am Ausgang der Schluchten breitet sich ein mächtiger Schwemmkegel bis zum südlichen Rand des Mölltales aus. [...]
Quelle: Info-Tafel am Eingang der Groppensteinschlucht
1.1 Geologie der Hohen Tauern heute
Geologische Karte der Hohen Tauern (Quelle: Wikipedia: Tauernfenster, inhaltlich ergänzt nach Bernhard HOLUB und Robert MARSCHALLINGER)
{{cite web | title = Die Zentralgneise im Hochalm-Ankogel-Massiv (östliches Tauernfenster). Teil I: petrographische Gliederung und Intrusionsfolge. | url = https://www2.uibk.ac.at/downloads/oegg/Band_81_5_31.pdf | author = Bernhard HOLUB und Robert MARSCHALLINGER | publisher = Österr. geol. Ges. | location = Wien | year = 1989 | access-date = 0000-00-00 }}
1.2 Bergsturz vom Auernig
Durch den Rückgang der Gletscher nach der letzten Eiszeit und das damit verbundene Nachlassen des Eisdrucks kam es zu Bergstürzen aus den Flanken. Durch einen gewaltigen, postglazialen Bergsturz vom Auernig (2130 m) aus der Talflanke zwischen Auernig, Törlkopf und Kugelköpfl entstand ein enormer Block- und Materialstrom (> 1 Mio m3), der am Ausgang des Seitentals durch eine Altmoräne des Dösentalgletschers (vorwiegend kantengerundete Blöcke von Zentralgneis) etwas gegen Südwesten abgelenkt wurde und infolgedessen das Mallnitztal zwischen Rabisch und Lassach überschüttete. Dadurch entstand hier eine deutliche Steilstufe und ein natürlicher Sperrriegel, hinter dem sich ein bis zu 10 km langer See aufstaute, der weit ins Seebachtal hinein reichte. Dieser See wurde aber im Laufe der Zeit wieder mit dem Geschiebe des Seebachs und seiner Zubringerbäche, mit Blockwerk und Murenmaterial aufgefüllt. Dieser Vorgang ist auch der Grund für das weitgehend flache Gelände im Ortsgebiet von Mallnitz. Schwemmkegel der Seitenbäche des Seebachs haben knapp unterhalb des heutigen Stappitzer Sees eine weitere Barriere aufgebaut. Im Bereich des Sees haben sich dabei Sedimente in einer Mächtigkeit von bis zu 250 Metern aufgebaut.
In der Abbildung links (nachgezeichnet nach Jürgen M. Reitner & Ralf Schuster, 2013) sind das Ausmaß des Materialtransportes durch den Bergsturz sowie die vermutliche Ausdehnung des aufgestauten Sees dargestell. Die gestrichelte Linie gibt den ungefähren Verlauf der Abbruchkante wieder.
{{cite web | title = Geologische Beobachtungen beim Bau des Wasserkraftwerkes bei Mallnitz | url = https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=JB0771_029_A.pdf | author = Wilhelm Hammer | publisher = Geologische Bundesanstalt (AT) | series = Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt | pages = 77:29-62 | year = 1926 | access-date = 0000-00-00 }}
{{cite web | title = Reconstruction of a pre-historic past rock avalanche in the Hohen Tauern region: The Auernig sturzstrom | url = https://www.geologie.ac.at/gba_application/index.php/event/downloadFile/262 | author = Jürgen M. Reitner & Ralf Schuster | series = 5th Symposium for Research in Protected Areas | pages = 659 - 660 | location = Mittersil | year = 2013 | access-date = 2016-02-04 }}
1.2.1 Stappitzer See
Der Stappitzer See entstand am Ende der letzten Eiszeit. Durch den Rückgang der Gletscher und das damit verbundene Nachlassen des Eisdrucks kam es zu Bergstürzen aus den Flanken. Hier im Mallnitzer Tal bildete ein gewaltiger Bergsturz vom Auernig (2130 m), dessen Überreste bei Rabisch unterhalb von Mallnitz eine deutliche Steilstufe bilden, den natürlichen Sperrriegel, hinter dem sich ein bis zu 10 km langer See aufzustauen begann. Der See reichte weit ins Seebachtal hinein und wurde im Laufe der Zeit wieder mit dem Geschiebe des Seebachs und seiner Zubringerbäche, mit Blockwerk und Murenmaterial aufgefüllt. Dieser Vorgang ist auch der Grund für das weitgehend flache Gelände im Ortsgebiet von Mallnitz.
Der Stappitzer See ist das Überbleibsel dieses Verlandungsprozesses. Schwemmkegel der Seitenbäche des Seebachs haben knapp unterhalb eine weitere Barriere aufgebaut. Hinter dieser hat sich der See aufgestaut.
Im Bereich des Sees haben sich dabei Sedimente in einer Mächtigkeit von bis zu 250 Metern aufgebaut.
{{cite web | title = Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 Jahre | url = https://www.zobodat.at/pdf/CAR_191_111_0393-0402.pdf | author = Adolf Fritz und Friedrich H. Ucik | series = Carintha II, 191_111 | pages = 393 - 402 | year = 2001 | access-date = 0000-00-00 }}
1.3 Kolk/Gletschertopf/Gletschermühle
Ein Kolk (auch Strudelloch oder, in Festgestein, Strudeltopf genannt) ist eine Erosionserscheinung in einem Flussbett in Form einer Vertiefung in der Fließgewässersohle oder der Uferwand. Auslöser können Unregelmäßigkeiten in der Festigkeit des Untergrundes sein oder Fließhindernisse wie Baumwurzeln oder Steine in Sand- und Schotterbetten. Kolke entstehen auch in Festgestein durch die Fluvialdynamik des Wasserlaufs. Mitgeführter Sand und Gesteinsbruchstücke schleifen die Gewässersohle ab, wodurch der Fluss das Gestein erodiert. Durch Strudel und Wasserwalzen bilden sich trichter- oder kesselförmige Vertiefungen. Die auskolkende Tätigkeit des fließenden Wassers heißt Evorsion, die Initialform eines Kolks Strudelnische.
Kolke bilden sich auch im Brandungsbereich an Kliffküsten, sowie durch – teils unter hohem Druck fließendes – Schmelzwasser unter Gletschern (siehe Gletschertopf). [...]
{{cite web | title = Kolk | url = https://de.wikipedia.org/wiki/Kolk | author-link = https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kolk&action=history | publisher = Wikipedia | access-date = 2016-02-03 }}
[...] Gletschertöpfe bilden sich durch Schmelzwasser, das durch die Gletscherspalten und insbesondere Gletschermühlen zum Gletscherbett hin abfließt. Dieses Schmelzwasser vereinigt sich zu Strömen und bildet an gewissen Stellen Wirbel. In diesen Wirbeln herrschen Fließgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h und hoher Druck. Die Haupterosionsarbeit mit Aushöhlen des Felsbettes leisten dabei der mitgeführte Sand und die Kiespartikel. Die Theorie, dass ein im Wasser drehender Findling den Gletschertopf wie ein Mühlestein aus dem Felsen fräst, gilt als veraltet. Primär handelt es sich um den Auftreffpunkt einer Gletschermühle, oder lokale Wirbel im Basisstrom des subglazialen Wassers.[...]
{{cite web | title = Gletschertopf | url = https://de.wikipedia.org/wiki/Gletschertopf | author-link = https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gletschertopf&action=history | publisher = Wikipedia | access-date = 2016-02-03 }}
Gletschermühlen sind spiralwandige Hohlformen im Eis, die von an der Gletscheroberfläche oder in Spalten abfließendem Schmelzwasser geschaffen worden sind. Das Schmelzwasser versetzt Gesteinstrümmer verschiedener Korngrößen in kreisförmige Bewegung. Sie erweitern und vertiefen die Gletschermühle und werden dabei selbst rundgeschliffen. [...]
Die Bezeichnung Mühle wurde von dem mahlenden, meist rotierenden Abfluss des Schmelzwassers abgeleitet. [...]
Mallnitz Ort (Anschluss zum Wanderbus Mallnitz), Ankogel Bergbahnen Talstation
Information und Anmeldung: Die Bestellung des Wandertaxis erfolgt direkt bei TAXI ANGERMANN, mindestens 2 Stunden vor der gewünschten Abfahrt unter Tel. +43 664 3376 908. Die Wartezeit auf das Wandertaxi kann in Ausnahmefällen bis zu 1 Stunde dauern, wenn auf weitere Fahrgäste gewartet wird.
Preise: PREIS:€ 5,00 pro Person und Fahrt/ Kinder bis 6 Jahre gratis
Gültig ab 30.05. bis 24.10.2025 Richtung Mölltaler Gletscher:
Fährt durchgehend nur an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. 2x täglich
Montag bis Freitag nur ab Obervellach/Seilbahnplatz. 2 x täglich. Richtung Mallnitz: 2 x täglich
Bitte beachten unterschiedliche Fahrzeiten an Werktagen und Samstagen, Sonn- und Feiertage.
letzte Aktualierung: Jun/2025 (Angaben ohne Gewähr)
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Andere Tourenbeschreibungen und Videos
Groppensteinschlucht Obervellach - Mölltal Kärnten 2014 (Quelle: emlokbr01) Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Burg Groppenstein Almgasthof Himmelbauer
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Wegabschnitt
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Nachbearbeiter
Bemerkung
von: Himmelbauer nach: Abzweig: zur Wolliggen
OSM
J. Benz
Orthofoto
J. Benz
von: Abzweig: zur Wolliggen nach: Abzweig: Lassacher Sonnseite
1 gemessener track
Orthofoto
J. Benz
von: Abzweig: Lassacher Sonnseite nach: Gute Quelle
1 gemessener track
Orthofoto
J. Benz
von: Gute Quelle nach: Abzweig: Oberwolligen/Haslacher
GPS Tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.
Art der Ermittlung Wir bemühen uns hier hochwertige GPS Tracks zur Verfügung zu stellen. GPS Tracks werden entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet oder mithilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt. Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei. Sie hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung und Reflexion durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung mit verzerrungsfreien und maßstabsgetreuen Luft- oder Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwer oder gar nicht zu erkennen.
GPS Tracks können eine Hilfe sein, ersetzen aber nicht die eigene Aufmerksamkeit, die notwendige Orientierungsfähigkeit im Gelände und die eigene Verantwortung für Ihr Handeln.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie diese auf eigene Gefahr benutzen und wir keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen.
Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben: 1.Spalte
markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
Weggabelung, -kreuzung
bewirtschaftete Hütte, Selbstversorgerhütte, private Hütte, Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
Biwak
möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung) Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind. Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen. 3. Spalte (Verkehr) Hier sind die folgenden Symbole möglich:, Parkplatz, Bushaltestelle, Seilbahn/Bergbahn und Bahnhof Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem -Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet. 4. Spalte (Alpen-Panoramen) Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.
Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.
Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann
hier heruntergeladen werden.
Was ist zu tun:
Klicken Sie auf das Google Earth Symbol () in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.
Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.