Zusammenfassung

  [Kategorie: Mehrtagestour]
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Umrundung des Ankogel von Bad Gastein aus
Ausgangspunkt: Kötschachtal/Grüner Baum   Endpunkt: Böckstein Bahnhof
Via: Kleinelendscharte, Großelendscharte, Korntauern
Einkehrmöglichkeit: Alpenhaus Prossau
Hütten/Biwaks/Berggasthöfe/Campingplätze: Ali-Lanti-Biwak, Osnabrücker Hütte, Hannoverhaus
Mehrtagestour -- Dauer: 30 h 34 min  Strecke: 59.26 km  +4032 m  -3919 m
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Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen)
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

Auf der gewünschten Route sind folgende Wegabschnitte derzeit gesperrt:

Es wurde eine Ausweichroute berechnet!

  Korntauern ► Abzweig: Radeckalmweg/Korntauern (Grund: Brücke über den Anlaufbach weggerissen.)

Übersicht

Tourverlauf:

HaltestelleKötschachtal/Grüner Baum - GaststätteJausenstation Himmelwand - Vinzenz Havel Steig - Kleinelendscharte - BiwakAli-Lanti Biwak - Kleinelendscharte - Osnabrücker Weg - HütteOsnabrücker Hütte [2.032 m] - Osnabrücker Weg - Scharte/PassGroßelendscharte [2.677 m] - Goslarer Weg - HaltestelleAnkogelbahn: Bergstation - HütteHannoverhaus [2.565 m] - Göttinger Weg - Mindener Weg/Korntauernweg - Scharte/PassKorntauern [2.448 m] - Mindener Weg/Korntauernweg - Göttinger Weg - HütteMindener Hütte [2.433 m] - Göttinger Weg - Woisgenscharte - Hagener Weg - HütteHagener Hütte [2.446 m] - HaltestelleSportgastein/Naßfeld - Wanderweg Naßfeld - GaststätteGasthof Evianquelle - Wanderweg Naßfeld - HaltestelleBöckstein/Ortsmitte - HaltestelleHst. Anlauftal - HaltestelleBöckstein Bahnhof

Wegeigenschaften:

Strecke: 59.26 km; kum. Auf-/Abstieg:  +4032 m,  -3919 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  30 [h] 34 [min];
Wegekategorien: Straße  Fahrweg  Wanderweg  Mittelschwerer Bergweg  Schwerer Bergweg

Gelände:

Wald, Moor, felsdurchsetztes Gelände, Blockgelände, versicherte Passage(n), Schotter und Geröll, Skipiste, ausgesetzte Passage(n), steinschlaggefährdeter Bereich, alpine Rasen, Schneefelder/Gletscherreste
Fototour  

Fototour

Mögliche Alternativen:

Tourenbeschreibung

Wegabschnitt: Kötschachtal/Grüner Baum - Kleinelendscharte - Ali-Lanti Biwak

 (Vinzenz Havel Steig)
Bushaltestelle Kötschachtal/Grüner BaumWegweisung am Grünen Baumöstlich des Grünen BaumZwischen Grüner Baum und HimmelwandBlick ins Kötschachtalwestlich des Gasthauses HimmelwandGasthaus HimmelwandGrenze des Nationalparks (Außenzone)Abzweigung: ReedseesteigKötschachbachFahrweg Richtung ProssauKötschachbachalter MurenabgangAlpengasthaus ProssauAlpengasthaus ProssauAufstieg durch den Wald zwischen Prossau und KesselkarAufstieg zwischen Prossau und KesselkarAufstieg durch den Bergwald zwischen Prossau und KesselkarAufstieg zwischen Prossau und KesselkarAufstieg zwischen Prossau und KesselkarBlick Richtung KötschachtalKeeselkarKesselkarKesselkarBach im KesselkarKesselkarim Kesselkarim Kesselkarkleiner Bach im Kesselkaram östlichen Rand des KesselkarsBlick Richtung WestenAufstieg aus dem KesselkarAufstieg aus dem KesselkarAufstieg aus dem KesselkarBlick Richtung KleinelendscharteBlick Richtung WestenBlick Richtung KleinelendscharteBlick hinunter ins Kesselkarkurze versicherte PassageBlick hinunter ins KötschachtalBlick ins KesselkarAufstieg durch BlockgeländeBlick Richtung Gasteiner TalSteig durch BlockgeländeSteig  durch BlockgeländeSteig durch BlockgeländeAltschneefelder und Blockgeländeletzter Anstieg zur KleinelendscharteKleinelendscharte (vom Ali-Lanti Biwak), rechts Kötschachtalan der Kleinelendscharte, Bildmitte das Ali-Lanti BiwakKleinelendscharte, WegweisungWegweisung zum Ali-Lanti BiwakBlick Richtung Südosten, Bildmitte Ali-Lanti Biwak, oben Keeskogel, r. KölnbreinspeicherAli-Lanti Biwak von der Kleinelendscharte aus gesehenAli-Lanti BiwakBlick vom Ali-Lanti Biwak zur KleinelendscharteAli-Lanti Biwak
Foto ©: Hanna Benz   Lizenz: Alle Rechte vorbehalten
Diese Etappe führt vom Abzweig: Kötschachtal/Grüner Baum [1064 m] über die Kleinelendscharte [2662 m] zum Ali-Lanti-Biwak [2663 m]. Das Ali-Lanti-Biwak ist eine Selbstversorgerhütte, die 2006 neu errichtet worden ist. Sie liegt unweit der Kleinelendscharte und unterhalb des Keeskogels. Ali Lanti kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet so viel wie anderes Land – steht also für den Übergang von Nord nach Süd und umgekehrt. Ein Hinweis auf einen alten Säumerweg.

Der Weg beginnt beim Parkplatz/Haltestelle Kötschachtal/Grüner Baum, zunächst noch auf der Straße, vorbei am Hoteldorf Grüner Baum. Später dann auf einer Forststraße. Direkt neben dem Weg plätschert die Kötschach. Es geht über Wiesen, vorbei an der Jausenstation Himmelwand und kurz danach an der markanten Himmelwand. Weiter geht es dann durch Bergwald, bis man zu einem Steg über den Bach kommt, wo der Weg zum Reedsee abzweigt. Am Abzweig: Reedsteig vorbei, Richtung Südosten, geht es gemütlich durch einen Jungwald, der von dem großen Unwetter Ende Juli 2016 vermurt wurde. Schließlich erreicht man nach einer letzten, kurzen Steigung das Alpenhaus Prossau, das zur Rast einlädt. Vom Alpenhaus Prossau führt der Weg relativ steil durch den Wald ins Kesselkar. Dort durch mooriges Gelände und im weiteren Verlauf durch krautige Vegetation mit vereinzelten Blöcken. Am östlichen Ende des Kesselkar erreicht man eine weitere Steilstufe, die in südlicher Richtung gequert wird, eine Stelle ist mit Eisentritten versichert. Danach wieder etwas flacher durch Blockgelände, vorbei an einem kleinen Bergsee und dann wieder steiler hinauf zur Kleinelendscharte. Kurz vor der Kleinelendscharte muss noch ein größeres, steiles Schneefeld am nördlichen beziehungsweise östlichen Rand umgangen. Schließlich erreicht man die Kleinelendscharte, der Übergang vom Koschachtal zum Maltatal, mit beeindruckenden Ausblicken sowohl nach Süden als auch nach Norden. Von der Kleinelendscharte sind es etwa 100 m in nordöstlicher Richtung, bergauf zum Ali-Lanti Biwak.

ergänzende (Touren-)beschreibung für diesen Abschnitt:

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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Fahrweg  Mittelschwerer Bergweg
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 12.84 km; kum. Auf-/Abstieg:  +1648 m,  -49 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  7 [h] 35 [min];
Wegbetreuung:
Sektion Badgastein
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Wegabschnitt: Ali-Lanti Biwak - Kleinelendscharte - Osnabrücker Hütte

 (Osnabrücker Weg, Tauernhöhenweg, Kärntner Grenzweg)
Ali-Lanti BiwakBlick vom Ali-Lanti Biwak zur KleinelendscharteAli-Lanti BiwakAli-Lanti Biwak von der Kleinelendscharte aus gesehenBlick Richtung Südosten, Bildmitte Ali-Lanti Biwak, oben Keeskogel, r. KölnbreinspeicherWegweisung zum Ali-Lanti BiwakKleinelendscharte, WegweisungBlick nach Süden von der Kleinelendscharte, Bildmitte: KölnbreinspeicherWegweisung an der KleinelendscharteBlockgelände unterhalb der KleinelendscharteBlick nach Süden, Bildmitte: Schwarzhorn, rechts HochalmspitzeBlick hinunter zum KölnbreinspeicherBlick ins KleinelendtalAbstieg zum KölnbreinspeicherBlick hinauf zur KleinelendscharteSteig durch BlockgeländeSteig durch alpine Matten, Blick nach SüdenBlick hinunter zur KleinelendhütteBlick nach Westen ins KleinelendtalBlick hinunter zur Kleinelendhütteletzter, steilerer Abstieg zur Kleinelendhüttebei der KleinelendhütteKleinelenhütte von Süden gesehenKleinelendbach, Sicht nach NordenKölnbreinspeicherAm Ende des StauseesBlick nach Osten über den KölnbreinspeicherBlick zur Hochalmspitze, r. Osnabrücker Hütteunweit der Osnabrücker HütteOsnabrücker HütteOsnabrücker HütteBlick von der Osnabrückerhütte hinunter zum Kölnbreinspeicher
Foto ©: Hanna Benz   Lizenz: Alle Rechte vorbehalten
Diese Etappe führt vom Ali-Lanti Biwak [2663 m] über die Kleinelendscharte [2662 m] zur Osnabrücker Hütte [2032 m]. Die zünftige, gemütliche Berghütte liegt am Tauernhöhenweg oberhalb des Kölnbreinspeicher.

Vom Ali-Lanti Biwak etwa 100 m in südwestlicher Richtung zur Kleinelendscharte absteigen. Von der Kleinelendscharte in südöstlicher Richtung durch Blockgelände absteigen, zum Teil ist hier die Benutzung der Hände hilfreich. Weiter geht es auf einem gut begehbaren, ausgeprägten Pfad leicht bergab. Von hier bieten sich schöne Ausblicke nach Westen ins Kleinelendtal, zum Ankogel und nach Süden hinunter zum Kölnbreinspeicher. Im letzten Abschnitt dann wieder steiler hinunter zur Kleinelend Hütte, wo man auf einen Fahrweg trifft. Von der Kleinelend Hütte dem Güterweg leicht bergab folgen. Nach kurzer Strecke kommt man, bei der Brücke über den Kleinelendbach, zum Kölnbreinspeicher. Hier trifft man auf den Weg, der von der Staumauer des Kölnbreinspeichers zur Osnabrücker Hütte führt. Von der Brücke über den Kleinelendbach geht es Richtung Westen auf dem Fahrweg, bis man schließlich die Osnabrücker Hütte erreicht.

ergänzende (Touren-)beschreibungen für diesen Abschnitt:

Wegbeschreibung onWegbeschreibung öffnen
Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Mittelschwerer Bergweg  Fahrweg
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 8.12 km; kum. Auf-/Abstieg:  +176 m,  -807 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  3 [h] 30 [min];
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Wegabschnitt: Osnabrücker Hütte - Großelendscharte - Hannoverhaus

 (Osnabrücker Weg, Goslarer Weg, Tauernhöhenweg, Kärntner Grenzweg)
Blick in Richtung Wasserfall des FallbachsBlick hinunter zur Osnabrücker HütteBlick nach Süden Richtung GroßelendkeesWasserfall des Fallbachsim FallbodenBlick Richtung GroßelendscharteAlpen-WollgrasFallbachAlpen-Wollgras am FallbachAnstieg aus dem Fallbodenüber eine alte Endmoränespärlicher Bewuchs und Flechten auf dem GletschergeschiebeBlick über den Fallboden ins Tal der PleßnitzseeBlick Richtung AnkogelBlick zur Großelendscharteunterhalb der GroßelendscharteGroßelendschartean der Großelendscharte, Blick Richtung Südwestenan der GroßelendscharteBlick hinunter auf einen kleinen BergseeRast auf der Südseite der Großelendschartekleiner Bergsee unterhalb der Großelendscharte (Südseite)zum Hannoverhaus und Celler Hütte für Fußgänger, zur Osnabrücker Hütte für Handgängeram Abzweig: Celler Wegkleines SchneefeldBlick auf die Kleinhapscharte (von Osten)zwischen Kleinhapscharte und Abzweig: Celler WegKleinhapscharteSeilversicherung an der KleinhapscharteBeginn der Kleinhapscharte (westlich)Blick nach Südosten, rechts im Hintergrund das Säulecks und darunter der TörriegelBlick nach Westen, Bildmitte das HannoverhausBlick ins Seebachtal und nach Mallnitzkniffliger Abstieg in einen Grabender Weg nach Osten, rechte Bildmitte: KleinhapschartePassage über ein BlockfeldAbzweig: Goslarer Weg/AnkogelBlick nach OstenBlick nach  Westen (links Hannoverhaus, rechts Bergstation)Blick nach OstenBlick nach Osten mit Hochalmspitze (links) und Säuleck (rechts)Blick nach MallnitzBlick zum Hannoverhaus (Bildmitte: Hannoverhütte)rechts der Weg zur Arnoldhöhe,links zur Bergstation (Blick nach Westen)Wegweisung am Abzweig Goslarer Weg/ArnoldhöheWeg nach OstenBlick nach Südosten (Hochalmspitze in Wolken, rechts Säuleck)Weg zwischen Skipiste und Abzweig:Goslarer Weg/Arnoldhöhean der Kehre der Skipiste (Blick nach Süden)Blick hinunter zum HannoverhausGoslarer WegAnstieg über die Skipiste
Diese Etappe führt von der Osnabrücker Hütte [2032 m] über die Großelendscharte [2677 m] zum Hannoverhaus [2565 m]. Ein modernes Berghotel ohne Charme in aussichtsreicher Lage. Das Hannoverhaus liegt unterhalb der Bergstation der Ankogelbahn. Seit 2020 wird die Hütte von einem neuen Hüttenwirtpaar bewirtschaftet.

Von der Osnabrücker Hütte geht es zunächst im offenen Gelände, mäßig ansteigend in Richtung des Wasserfalls des Fallbachs. Etwa auf der Höhe des Wasserfalls befindet sich eine kurze, exponierte Passage, die gut mit Stahlseilen gesichert ist. Nach der Geländestufe kommt man in den Fallboden, einen kleinen Kessel, den der Fallbach durchzieht, mit zahlreichen kleinen Wiesenflächen und Hochmooren. Am westlichen Ende des Fallbodens geht es dann steiler, zunehmend in Geröll, zu einer Stufe hoch. Hier erreicht man einen weiteren Talkessel, in dem sich der Pleßnitzsee befindet. Darüber thront der Ankogel. Von hier geht es dann nochmals steiler durch Geröll hinauf zur Großelendscharte, dem Übergang vom Maltatal ins Seebachtal. Auf der Südseite der Großelendscharte geht es nun wieder bergab, vorbei an kleinen Bergseen. Nach kurzer, unproblematischer Strecke erreicht man die Abzweigung: Celler Weg. Von der Abzweigung: Celler Weg führt der Goslarer Weg Richtung Westen. Schon bald erreicht man den versicherten Übergang an der Kleinhapscharte, der bei Vereisung oder Schneeauflage kritisch sein kann. Auf dem weiteren Weg bieten sich bei klarem Wetter Ausblicke auf die Hochalmspitze, zum Säuleck, zur Maresenspitze und hinunter ins Seebachtal. Der Goslarer Weg (Tauernhöhenweg) zieht sich nun, ohne wesentliche Höhenunterschiede, Richtung Westen durch block- und felsdurchsetztes Gelände. Nach Querung eines Block- und Geröllfeldes erreicht man die Bergstation der Ankogelbahn und wenig unterhalb liegt das Hannoverhaus.

ergänzende (Touren-)beschreibung für diesen Abschnitt:

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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Mittelschwerer Bergweg
In diesem Wegabschnitt befindet sich:
  • 2 versicherte Passage/Klettersteig: A (nach Hüsler und Schall)
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 8.17 km; kum. Auf-/Abstieg:  +1075 m,  -542 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  5 [h] 47 [min];
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Wegabschnitt: Hannoverhaus - Luggetörl - Kleiner Tauernsee - Korntauern - Mindener Hütte

 (Göttinger Weg, Mindener Weg/Korntauernweg, Tauernhöhenweg, Kärntner Grenzweg)
Blick vom Hannoverhaus hinauf zur Bergstation und der ArnoldhöheBlick zur alten Hannoverhütte, Weg zum ElschsattelWeg auf dem GratBlick nach Süden, in der Bildmitte der Abzweig: ElschesattelAbzweig: ElschesattelBlick vom Elschesattel Richtung Luggetörl/Korntauern... und so kann das im Frühsommer ausschauenAussicht vom Luggetörl nach MallnitzBlick Richtung Korntauernder kleine Tauernseeder kleine TauernseeBlick auf den Tauernhauptkamm (nach Norden)Querung des Abflusses des kleinen TauernseesAbzweig Korntauern (Blick auf Korntauern)Blick auf den kleinen Tauernseealtes Gedenkkreuz am Korntauern (Urspung und Bedeutung unbekannt)Korntauernexponierte Passage (Sicht vom kleinen Tauernsee)Im Frühsommer muss ein steiles Schneefeld passiert werdenim Hochsommer muss ein Geröllfeld passiert werden <i>Steinschlaggefahr</i>etwa 50 m sind mit einem Seil gesichertBlockfeldPassage eines GeröllfeldsBlick nach Osten (im Hintergrund die Hochalmspitze)Blick nach Osten (im Hintergrund der Ankogel)Blick nach Osten(links Ankogel, rechts Hochalmspitze) Blick nach Westen (links Liesgelspitze)Blick nach Süden (Mallnitz)Blick von der Mindener Hütte Richtung Osten (links Ankogel, rechts Hochalmspitz)Blick auf die Mindener Hüttean der Mindener Hütte, Blick nach Norden (Gamskarlspitze)sonnige Rast an der Mindener Hüttedie Wegbetreuer Hermann und Joachim an der Mindener HütteHerman Unterrainer, unser heutiger Hüttenwart, der 2013 sein 25-jähriges <i>Dientsjubiläum</i> feierte
Diese Etappe führt vom Hannoverhaus [2565 m] über den Korntauern [2448 m] zur Mindener Hütte [2433 m]. Die Mindener Hütte der DAV Sektion Minden/Westfalen ist eine Selbstversorger Hütte in den hohen Tauern. Sie liegt direkt am Göttinger Weg, einem Abschnitt des Tauernhöhenwegs, zwischen dem Hannoverhaus und der Hagener Hütte. Der Talort ist Mallnitz.

Vom Elschesattel, unterhalb des Hannoverhauses, führt der Göttinger Weg (Tauernhöhenweg) südlich des Tauernhauptkamms nach Osten. Der erste markante Punkt ist das Luggetörl, von dem man bei klarem Wetter eine gute Sicht nach Mallnitz und weiter nach Süden hat. Weiter geht es nach Westen bis man den Abzweig: Kulturwanderweg erreicht. Vom Abzweig: Kulturwanderweg folgt der Weg einer noch gut erkennbaren alten Römerstraße. Nach kurzer Wegstrecke passiert man den kleinen Tauernsee, der direkt unterhalb des Tauernkamms liegt. Von hier ist es dann nicht mehr weit zum Abzweig: Korntauern, an dem ein Wege hinauf zu dem gleichnamigen, historisch bedeutsamen Übergang ins Gasteinertal führt. Vom Abzweig: Korntauern steigt man in Serpentinen steil aber unproblematisch bergauf, bis man schließlich den Korntauern.Der Korntauern (auch: Hoher Tauern) ist ein historisch bedeutsamer Gebirgspass, der auf 2459 m das Salzburger Anlauftal (ein Seitental des Gasteiner Tals) mit dem Kärntner Seebachtal verbindet. Nacheiszeitliche Steinbeilfunde in der Nähe des Korntauern zeigen, dass dieser Pass schon vor Jahrtausenden begangen wurde. Spätestens ab dem späten Mittelalter entwickelte sich über beide Pässe (Mallnitzer Tauern, bei der Hagener Hütte und den Korntauern) ein reger Säumerverkehr. Und jetzt den selben Weg zurück zum Abzweig: Göttinger Weg/Korntauern. Zur Mindener Hütte folgt nun ein fast gerader Aufstieg, an dessen Ende sich eine kurze exponierte Stelle anschließt. Im weiteren Verlauf passiert man ein Geröllfeld, bei dem mit Steinschlag gerechnet werden muss. Im Frühsommer befindet sich hier ein Schneefeld, das Trittsicherheit und angepasste Ausrüstung erfordert. Daran schließt sich ein ca. 50 m langes, exponiertes Wegstück an, das mit einem Seil versichert ist. Schließlich werden noch einige Blockfelder überquert, auch hier ist auf Steinschlag zu achten. Der letzte Abschnitt bis zur Mindener Hütte ist unproblematisch.

ergänzende (Touren-)beschreibungen für diesen Abschnitt:

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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Mittelschwerer Bergweg
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise in der Wegbeschreibung
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 8.54 km; kum. Auf-/Abstieg:  +549 m,  -681 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  4 [h] 26 [min];
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Wegabschnitt: Mindener Hütte - Woisgenscharte - Hagener Hütte

 (Göttinger Weg, Hagener Weg, Tauernhöhenweg, Kärntner Grenzweg, Rupertiweg/E10)
Am Abzweig: Mindener Jubiläumsweg in der Nähe der Mindener HütteRichtung Woisgenschartevon der Mindener Hütte Richtung Woisgenscharte und Hagener HütteMarkierung des Wegsüber ein kleines BlockfeldQuerung eines Geröllfeldes... mit RestschneefelderSteilstelleBlick  von der Woisgenscharte Richtung Mindener Hüttevor der Woisgenscharteunterhalb der Woisgenschartevon der Mindener Hütte kommend wechselt hier der Weg die Richtung von Nordwest auf SüdwestBlick auf die WoisgenschartePassage durch eine Geröllrinne nahe der WoisgenscharteVor dem Schneefeld im Frühsommer (von der Woisgenscharte kommend)Die Schlüsselstelle, im Frühsommer mit SchneefeldBlick auf die Schlüsselstelle vom Weg von der Mindener Hütte zur Woisgenscharte (von Osten)Lage der Schlüsselstellesüdlich der der SchlüsselstelleBlick in den Woisgengraben und auf die PaßhuberalmNach Süden, unten die Woisgen Öde und der WoisgengrabenBlick nach Osten zur Mindener Hütte, im Hintergrund die HochalmspitzeNach Norden, Richtung WoisgenscharteVor dem Bockriegel, im Hintergrund das BöseckAbzweig zur Romatenspitze Blick nach Westen, Böseck und Oschenikscharte im HintergrundBlick nach Nordosten Richtung Woisgenscharte, im Hintergrund die Göttingerspitzen und re. GamskarspitzeBlick ins Tauerntal, Mauternitzscharte und links Lonza im HintergrundBlick ins Tauerntal, Winterruhezone Feldwand im Vordergrund mit Jamigalm, Böseck im HintergrundDer Weg Richtung Westen zur Hagener Hütte, im Hintergrund Geisslspitze links die FeldseescharteDer Wegverlauf Richtung Nordwesten, Ulschartl Ebeneck der Greilkopf im HintergrundNach Westen Richtung <i>Mallnitzer Tauern</i> und Hagener HütteBlick hinunter ins Tauerntal, Im Vordergrund die Peterbaueralm (Schitourengebiet Ri. Romatenspitze )über eine steile Bergwiese (Richtung Nordwesten)Der Wegverlauf Richtung Osten, Blick zurück zum BockriegelBlick vom Hagener Weg nach SüdenPassage eines Geröllfeldsweiter nach WestenDer Wegverlauf Richtung Osten, zwischen Ebeneck und GreilkopfBlick ins Tauerntal, unter der Weg von der Jamnigalm zur Hagener Hütteder Tauernhöhenweg Richtung <i>Mallnitzer Tauern</i>Hagenerhütte, links unten das Tauernhaus
Diese Etappe führt von der Mindener Hütte [2433 m] über die Woisgenscharte [2364 m] zur Hagener Hütte [2446 m]. Die Hagener Hütte liegt am Übergang zwischen Mallnitz und Sportgastein/Naßfeld, einem alten Römerweg. Hier kreuzen sich der von Westen nach Osten verlaufenden Europäische Fernwanderweg E10, der Zentalalpenweg 02, der Kärntner Grenzweg und der Tauernhöhenweg mit dem von Norden nach Süden verlaufenden Rupertiweg 10.

Der Weg führt von der Mindener Hütte weitgehend ohne größere Ab- und Aufstiege in die Öde Woisken unterhalb der Woisgenscharte. Unterhalb der Woisgenscharte dreht der Weg dann Richtung Süden und führt zur Schlüsselstelle dieser Etappe. Unterhalb der Romatenspitze hält sich oft bis in den späten Frühsommer ein sehr steiles Schneefeld. Leider haben sich hier immer wieder schwere Bergunfälle ereignet. Dann leicht ansteigend zum Bockriegel, wo ein Steig zur Romatenspitze abzweigt. Von dort führt der Weg dann unproblematisch über die sogenannten Tauernmähder mit Blick hinunter ins Mallnitzer Tauerntal, bis man schließlich auf den Fahrweg von der Jammnigalm zur Hagener Hütte trifft.

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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Schwerer Bergweg  Mittelschwerer Bergweg
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise in der Wegbeschreibung
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 7.33 km; kum. Auf-/Abstieg:  +326 m,  -313 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  2 [h] 57 [min];
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Wegabschnitt: Hagener Hütte - Böckstein Bahnhof

 (Wanderweg Naßfeld, Rupertiweg/E10)
Ziel oder Ausgangspunkt - die Hagener Hütte (Westseite)Blick hinunter nach Sportgastein/NaßfeldDer Weg Richtung Naßfeld unterhalb der Hagener HütteBlick vom Naßfeld hinauf zur Hagener HütteBlick Richtung SüdenValeriehaus
Foto ©: Ewald Gabardi   Lizenz: CC BY-SA 3.0 AT  Bildquelle Bildquelle
Diese Etappe führt von der Hagener Hütte [2446 m] zum Böckstein Bahnhof [1177 m]. Bahnhof und Verladestation der ÖBB Tauernschleuse.

Von der Hagener Hütte in nördlicher Richtung in das Eselkar absteigen. Danach geht es wieder steil hinunter in den Talboden. Nach der Querung des Hoellkarbachs erreicht man bei der Veitbaueralm einen Fahrweg. Für den oberen Teil dieses Weges ist Trittsicherheit erforderlich. Von der Veitbaueralm dem Fahrweg folgend, geht es ohne großes Gefälle in nördlicher Richtung durch den Talboden mit seinen Almen. Man passiert die Naßfeldalm, die zur Rast einlädt. Nach der Abzweigung zur Schareckalm geht es weiter auf dem Fahrweg, bis man schließlich vor dem Parkplatz der Kreuzkogel Bahn noch den Siglitzbach überquert. Vom Parkplatz Naßfeld Richtung Norden etwa 1 km auf der asphaltierten Gasteiner Alpenstrasse bis linker Hand das neue Kraftwerksgebäude erscheint. Nach weiteren 2 km erreicht man den sogenannten Russentunnel sowie die Russenbrücke. Nach etwa 2 km abfallendem Weg erreicht man die Obere und Untere Astenalmen. Von der Oberen Astenalm dem Weg Richtung Osten, später Nordosten folgen. Nach etwa der Hälfte des Wegabschnitts überquert man den Knappenbach. Dann weiter dem Weg in selber Richtung folgen. Dem Fahrweg Richtung Westen folgen. Der Weg verläuft parallel zur Naßfelder Ache. Schließlich gelangt man zum Gasthof Evianquelle. Von dort der Gasteiner Alpenstraße folgen, bis man die Brücke über Naßfelder Ache erreicht, die nach Norden nach Altböckstein führt. Von der Brücke über die Naßfelder Ache der Straße nach Osten folgen. Nach wenigen Metern erreicht man die Haltestelle Böckstein/Ortsmitte. Von Haltestelle Böckstein/Ortsmitte der Heilstollenstraße nach Osten folgen, bis man zur Gasteiner Bundesstraße gelangt. Nun der Gasteiner Bundesstraße nach Südosten bis zum Bahnhof Böckstein folgen.

ergänzende (Touren-)beschreibungen für diesen Abschnitt:

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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Mittelschwerer Bergweg  Fahrweg  Straße  Wanderweg
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 14.26 km; kum. Auf-/Abstieg:  +257 m,  -1526 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  6 [h] 16 [min];
Wegbetreuung:
Sektion Hagen
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Orte entlang des Weges

  
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Verkehrsinformationen

  
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Andere Tourenbeschreibungen und Videos

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Art der Ermittlung
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS Tracks zur Verfügung zu stellen. GPS Tracks werden entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet oder mithilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt. Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei. Sie hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung und Reflexion durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung mit verzerrungsfreien und maßstabsgetreuen Luft- oder Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwer oder gar nicht zu erkennen.
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Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben:
1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind.
Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite.
Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Foto können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol Webcam können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen.
3. Spalte (Verkehr)
Hier sind die folgenden Symbole möglich:,  Parkplatz Parkplatz,  Haltestelle Bushaltestelle,  Seilbahn Seilbahn/Bergbahn und  Bahnhof Bahnhof
Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem Parkplatz-Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet.
4. Spalte (Alpen-Panoramen)
Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol Panorama anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.
 
Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.

Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Was ist zu tun:

help Klicken Sie auf das Google Earth Symbol (google-earth) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.

Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.



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