Übersicht:

Der Arnoweg gilt als einer der wichtigsten und schönsten Weitwanderwege Österreichs, der das Bundesland Salzburg umrundet. Er ist dem Erzbischof Arno von Salzburg († 821) gewidmet und wurde anlässlich des 1200-Jahre-Jubiläums des Erzbistums Salzburg eingerichtet.

Hier werden die Etappen, die durch die Hohen und Niederen Tauern führen, beschrieben. Der Startpunkt ist Kaprun und der Endpunkt ist Muhr im Lungau.

Der Arnoweg in den Hohen und Niederen Tauern
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Ausgangspunkt: Gleiwitzer Hütte   Endpunkt: Muhr
via: Untere Pfandlscharte, Franz-Josefs Höhe, Pasterze, Margaritzenstausee, Goldgräberdorf/Alter Pocher, Hoher Sonnblick/Zittelhaus, Toferscharte, Toferscharte, Karteis, Draugsteintörl, Haselloch, Weißeck, Schrovinschartl
Einkehrmöglichkeit: Franz-Josefs Höhe, Obere Astenalm
Hütten/Biwaks/Berggasthöfe/Campingplätze: Gleiwitzer Hütte, Trauneralm, Glocknerhaus, Karl Volkert Haus, Glocknerhaus, Alter Pocher, Zittelhaus, Rojacher Hütte, Schutzhaus Neubau, Niedersachsenhaus, Viehauseralm, Poserhöhe, Gamskarkogelhütte, Harbachalm, Draugsteinalmen, Tappenkarseehütte, Königalm, Zauneralm, Sticklerhütte, Rotgüldenseehütte, Alpengasthof Jedl
Talort(e): Fusch, Heiligenblut, Bad Gastein, Hüttschlag, Muhr
Mehrtagestour -- Dauer: 84 h 52 min  Strecke: 154.29 km  +11224 m  -12293 m

Interessante Links:

Etappen:

  • Etappe 25: St.Pöltener Hütte – Rudolfshütte

  • Etappe 26: Rudolfshütte – Fürther-Moar-Alm

  • Etappe 27: Fürther-Moar-Alm – Kaprun

  • Etappe 28: Kaprun - Gleiwitzer Hütte

  • Arnoweg - Etappe 29: Von der Gleiwitzer Hütte zur Trauneralm (ohne Abstecher nach Fusch) [Strecke: 20.93 km  +781 m  -1432 m]
    Wegkategorien: Straße Fahrweg Wanderweg Einfacher Bergweg Mittelschwerer Bergweg nicht gewarteter Steig
    Gelände: Wald, Almengelände, Wiesen
    Übernachtungsmöglichkeit: Trauneralm (Berggasthof)
    Von der Gleiwitzer Hütte geht es in vielen Serpentinen, etwas steil, hinunter zur Hirzbachalm. Kurz danach beginnt der Bergwald und weiter geht es bergab bis man auf den Fuscher Höhenweg trifft. Nun folgt man dem Fuscher Höhenweg Richtung Süden, der am rechten Hang des Fuscher Tals verläuft. Über den Wimmhof und den sogenannten Altweg durch Bärenklamm wandert man Richtung Ferleiten. Nach dem Judenbichl, eine kleine Anhöhe rechts des Weges und der gleichnamigen Alm kommt man auf die Freifläche bei Ferleiten. Vom Gasthof Tauernhaus Ferleiten führt der Güterweg, westlich der Fuscher Ache, über Wiesengelände ins Käfertal. Der Weg bietet schöne Ausblicke Richtung Süden zum Tauernhauptkamm. Nachdem der Weg die Fuscher Ache quert, geht es in Serpentinen an der östlichen Talflanke, steiler bergauf, durch montanen Fichten- und subalpinen Lärchenwald. Kurz vor der Trauneralm wird das Gelände dann wieder offener.
    Eine lange, aber einfache Wanderung. Falls man es sich ein bisschen leichter machen will, kann man mit dem Bus von Mauthaus nach Ferleiten fahren.   
     Fusch/Mauthaus - Ferleiten   Fusch/Mauthaus - Ferleiten

  • Arnoweg - Etappe 30: Von der Trauneralm zum Glocknerhaus/Karl-Volkert Haus [Strecke: 9.41 km  +1267 m  -644 m]
    Wegkategorien: Straße Mittelschwerer Bergweg Schwerer Bergweg
    Gelände: Schotter und Geröll, Blockgelände, Schneefelder/Gletscherreste, Bachquerung
    Übernachtungsmöglichkeit: Glocknerhaus (bewirtete Hütte), Karl Volkert Haus (Berggasthof)
    Auf den Spuren eines historischen Alpenübergangs über die Unter Pfandlscharte [2663 m] über den Tauernhauptkamm und dann hinunter zur Großglockner Hochalpenstraße. Dort besteht Übernachtungsmöglichkeit im Glocknerhaus (AV-Hütte) oder unweit davon im Karl Volkert Haus (privater Berggasthof). Beide liegen direkt an der Straße, mit Busanschluss nach Heiligenblut oder Zell am See. Diese Tour lässt sich mit der Besteigung des Spielmanns ergänzen.

  • Arnoweg - Etappe 31: Glocknerhaus/Karl Volkert Haus - Franz-Josefs Höhe - Heiligenblut [Strecke: 18.71 km  +909 m  -1761 m]
    Wegkategorien: Straße Fahrweg Wanderweg Einfacher Bergweg Mittelschwerer Bergweg
    Gelände: alpine Rasen, Schrofengelände, Schotter und Geröll
    Übernachtungsmöglichkeit: Glocknerhaus (bewirtete Hütte)
    Diese Etappe führt vom Karl-Volkert Haus bzw. dem Glocknerhaus zunächst hinauf zur Franz-Josefs Höhe. Von dort dann über den Gletscherlehrpfad Pasterze zum Gletscher und dann durch das Gletschervorfeld vorbei am Sandersee, dem Elisabethfelsen und dem Magritzenspeicher hinunter in das obere Mölltal und nach Heiligenblut.
    Obwohl der Bereich Franz-Josephs-Höhe/Pasterze touristisch überlaufen ist, mag es doch interessant sein, den Gletscherrand und das Vorfeld der Pasterze zu durchwandern. Besuchen Sie die Pasterze, solange sie es noch gibt.
    Talort Heiligenblut

  • Arnoweg - Etappe 32: Heiligenblut ► Zittelhaus/Hoher Sonnblick [Strecke: 13.66 km  +2214 m  -404 m]
    Wegkategorien: Straße Wanderweg Einfacher Bergweg Mittelschwerer Bergweg Gletscherpassage
    Gelände: Gletscher
    Übernachtungsmöglichkeit: Alter Pocher (Berggasthof), Zittelhaus (bewirtete Hütte)
    Von Heiligenblut führt diese Etappe zunächst auf dem Alpe-Adria Trail bis zur Fleiß. Von dort geht es weiter nach Nordosten ins Kleinfleißtal bis zum Alten Pocher und dem Goldgräberdorf. Von dort weiter bergauf zum Zirmsee und dann über den Gletscher (Kleinfleißkees) zum Gipfel des Hohen Sonnblick, wo sich das Zittelhaus und eine Wetterstation befindet.
    Anforderung: Trittsicherheit, Gletscherausrüstung und deren Beherrschung sind erforderlich, sonst nur in Begleitung eines Bergführers.
    Talort Heiligenblut

  • Arnoweg - Etappe 33: Zittelhaus/Hoher Sonnblick ► Bad Gastein [Strecke: 25.29 km  +957 m  -3061 m]
    Wegkategorien: Straße Fahrweg Wanderweg Einfacher Bergweg Mittelschwerer Bergweg Schwerer Bergweg
    Gelände: Fels, Kletterstellen, exponierter Grat, Schotter und Geröll, Blockgelände
    Übernachtungsmöglichkeit: Rojacher Hütte (bewirtete Hütte), Schutzhaus Neubau (bewirtete Hütte), Niedersachsenhaus (bewirtete Hütte), Viehauseralm (Berggasthof)
    Vom Zittelhaus führt der Abstieg über ein Firnfeld zum Ostgrat und dann weiter über den gesicherten Grat hinunter zur Rojacher Hütte. Von dort in etlichen Kehren hinunter zum Naturfreundehaus Schutzhaus Neubau. Der direkt Weg zum Niedersachsenhaus und zur Riffelscharte wird wegen ständigem Steinschlag nicht mehr gewartet (Begehung auf eigene Gefahr). Deshalb führt der weitere Weg (Weg 119) über die Melcherböden hinunter zur Hüttwinkelache, wo er danach auf den Weg 111 trifft. Diesen dann wieder hinauf zur Riffelscharte und zum Niedersachsenhaus. Vom Niedersachsenhaus geht es weiter über den Hermann-Bahlsenweg hinunter nach Sportgastein. Vorbei an der Viehauseralm und dem Valeriehaus (Einkehrmöglichkeit) erreicht man die Talstation der Kreuzkogelbahn. Nach dem Parkplatz an der Talstation zunächst ca. 500 m auf der Gasteiner Alpenstraße und dann weiter auf dem Nassfelder Weg vorbei an der Astenalm (Einkehrmöglichkeit) und dem Gasthof Evianquelle. Schließlich erreicht man Böckstein, von dort über die Kaiserin-Elisabeth-Promenade nach Bad Gastein.
     
    Anforderung: Trittsicherheit, Gletscherausrüstung und deren Beherrschung sind erforderlich, sonst nur in Begleitung eines Bergführers, konditionell sehr anspruchsvoll.
    Talort Bad Gastein

  • Arnoweg - Etappe 34: Bad Gastein ► Hüttschlag [Strecke: 20.56 km  +1731 m  -1703 m]
    Wegkategorien: Straße Wanderweg Mittelschwerer Bergweg
    Übernachtungsmöglichkeit: Poserhöhe (Berggasthof), Gamskarkogelhütte (bewirtete Hütte, Provianteinkauf möglich), Harbachalm (Berggasthof)Talort Hüttschlag

  • Arnoweg - Etappe 35: Hüttschlag ► Tappenkarseehütte [Strecke: 12.37 km  +1212 m  -422 m]
    Wegkategorien: Straße Fahrweg Mittelschwerer Bergweg
    Übernachtungsmöglichkeit: Draugsteinalmen (Berggasthof), Tappenkarseehütte (bewirtete Hütte)
    Von Hüttschlag führt der Weg zunächst im Tal nach Karteis. Von dort dann hinauf zu den Draugsteinalmen und weiter zum Draugsteintörl, dem Übergang vom Großarler- in das Kleinarlertal. Von dort geht es dann dann hinunter zum Etappenziel, der Tappenkarseehütte.
    Für den erste Abschnitt von Hüttschlag bis Karteis kann man auch den Postbus (Linie: 540) nehmen. Dadurch verkürzt sich die Tour um knapp 3km.   
     Hüttschlag - Karteis   Hüttschlag - Karteis

  • Arnoweg - Etappe 36: Tappenkarseehütte ► Sticklerhütte [Strecke: 15.79 km  +1441 m  -1508 m]
    Wegkategorien: Fahrweg Mittelschwerer Bergweg
    Übernachtungsmöglichkeit: Königalm (Berggasthof), Zauneralm (Berggasthof), Sticklerhütte (bewirtete Hütte)
    Die Etappe 36 des Arnowegs ist eine einfachere Variante der Tauernhöhenweg-Tour über die Nebelkarscharte und das Murtörl.
    Von der Tappenkarseehütte geht es zunächst nach Süden zum Schusterboden und dann nach Osten zum Haselloch. Von dort dann hinunter zur Königalm und zur Zauneralm im Hinteren Riedingtal. Dann wieder hinauf zur Riedingscharte [2274 m] und von dort hinunter zur Sticklerhütte.
    Von der Riedingscharte kann man einen Abstecher auf das Gipfel Weißeck [2711 m] machen, der mit einem herrlichen Rundumblick auf die Radstädter Tauern und die Hohen Tauern belohnt wird.
    Diese Tour läßt sich auch in eine 2-Tagestour mit Übernachtung auf der Zauneralm oder der Königalm aufteilen.

  • Arnoweg - Etappe 37: Von der Sticklerhütte nach Muhr [Strecke: 17.57 km  +712 m  -1358 m]
    Wegkategorien: Straße Fahrweg Wanderweg Einfacher Bergweg Schwerer Bergweg
    Übernachtungsmöglichkeit: Rotgüldenseehütte (bewirtete Hütte), Alpengasthof Jedl (Berggasthof)
    Ein- oder Zweitagestour. Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Schrovinschartl und Rotgüldenseehütte ist diese Etappe des Arnowegs eine einfache Bergtour. Nur für den Abstieg vom Schrovinschartl zur Rotgüldenseehütte sind Trittsicherheit und alpine Erfahrung erforderlich.
    Talort Muhr

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