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Verkehrsinformationen
Ab 30. Mai bis 13. September 2020 gibt es mit dem Freizeit- und Radsprinter ein neues tolles Angebot für Mallnitz und das Mölltal! Fahrplan:- Villach – Mallnitz ab 9:07 und 13:10 Uhr
- Mallnitz – Villach ab 10:25 und 14:25 Uhr
- Aufenthalt zwischen Villach und Mallnitz nur in Spittal/Millstättersee
- (Zug)Einsatz von 30. Mai bis 13. September 2020
- 223 Sitzplätze und 209 Fahrradstellplätze pro Zug
- Garantierte Anschlüsse von allen Kärntner S-Bahnlinien in Villach
- Nähere Informationen unter www.oebb.at
Fernverkehr:
Regionaler Verkehr:
Öffis Hohe Tauern (inklusive Seilbahnen, Wanderbusse und -taxi)
mit dem Auto (
) 

| Großglockner Hochalpenstraßen | Felbertauernstrasse |
| Tauern- und Katschbergtunnel | Autoschleuse Tauernbahn |
- Ankogel Seilbahn
- Kärntenbus 5114: Obervellach/Seilbahplatz - Mallnitz/Bf. - Mallnitz/Personalhäuser
![]() | Veranstaltungskalender Mallnitz |
![]() | Langlaufen und Winterwandern in Mallnitz Lautlos durch den Nationalpark Hohe Tauern gleiten – fast 25 Kilometer gespurte und beschneite Loipen rund um die Gemeinde Mallnitz machen dies möglich.
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Kutschenfahrten im Nationalpark
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Anmeldung unter: Tel.: 0676 9418394 oder auf der Webseite email: stockerhuette gmail.com
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Lamawanderungen
![]() Foto ©: cogdogblog Lizenz: public domain Bildquelle ![]() | Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ist eine Lamawanderung nicht nur eine Begegnung mit gutmütigen, sanften Tieren, sondern auch ein Naturerlebnis besondere Art, bei dem wir die Hektik des Alltags hinter uns lassen können. Lamawanderungen Lamwanderungen Mallnitz Fam. Glantschnig Tel: +43 676 490 70 31 email: tauernlama gmail.com
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Stockmühlen in Mallnitz
![]() | Eine Horizontalrad-Wassermühle (im Alpenraum auch als Stockmühle, in den Ostalpen als Floder- oder Flottermühle bezeichnet), ist eine Wassermühle, bei der das Wasserrad waagerecht liegt. Da die Wirkung vor allem auf der hohen Geschwindigkeit und weniger auf der Menge des Wassers basiert, kommt dieser Typ vor allem an Gebirgsbächen mit relativ geringer oder stark schwankender Wassermenge bei großem Gefälle und entsprechend schneller Strömung zum Einsatz. In Mallnitz befinden sich gegenüber dem Hallenbad eine Reihe von Stockmühlen, die frei zugänglich sind. Im Sommer (Mai - Oktober) wird hier jeden Freitagvormittag in einem originalgetreuen Steinbackofen auf ursprüngliche Weise Brot gebacken und zum Verkauf angeboten.
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BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz
![]() | Das BIOS Nationalparkzentrum in Mallnitz ist ein wichtiger Teil des Nationalparks Hohe Tauern. Hier werden den BesucherInnen die sensiblen Lebensgemeinschaften des Hochgebirges nähergebracht. Beim Sehen, Hören, Riechen und Tasten entdecken die BesucherInnen kleine, oft noch unbekannten Lebewesen oder bestaunen große Naturschauspiele: Live am fließenden Wasser, zwischen den Steinen und im Moos, forschend unter dem Mikroskop, sind BesucherInnen aktiv in der BIOS-Erlebniswelt Mallnitz unterwegs. BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz A - 9822 Mallnitz 36 Tel.: +43(0)4784/701 Fax: +43(0)4784/701-21 email: bios ktn.gv.at
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Tauernbad Mallnitz
![]() | Erlebnisbad mit Sauna, Solarium, Sportzentrum und Restaurant. Erstes Hallenbad in Kärnten mit Granderwasser.
A-9822 Mallnitz 155 Tel.: +43 (0) 47 84 / 255 20 Tel. :+43 (0) 664 / 133 42 57 email: info tauernbad-mallnitz.at
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Hochgebirgsbahnen Ankogel
![]() | Die Hochgebirgsbahnen Ankogel führen in 2 Abschnitten mit einer modernen Gruppenpendelbahn bis auf eine Höhe von 2.636 m mit atemberaubender Aussicht.
Unweit der Bergstation befindet sich das Hannoverhaus. Ein idealer Ausgangspunkt für hochalpine Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade. Mit der Seilbahn wird das Skigebiet Ankogel erschlossen. Hochgebirgsbahnen Ankogel A-9822 Mallnitz Tel: +43 (0)4784 632 email: info ankogel-ski.at
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Campingplätze in Mallnitz und Umgebung
| Kontakt: HOCHoben: ACM GmbH Mallnitz 226 A-9822 Mallnitz +43 4784 21330 office hochoben.at
| Öffnungszeiten: Winter: ganzjährig, Sommer: ganzjährig Restaurant: 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr, Küche: 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr DIENSTAG und MITTWOCH - Ruhetage aktueller Status: offen |
Hotels und Pensionen in Mallnitz und Umgebung
Jugendherbergen und Hostels in Mallnitz und Umgebung
Ferien auf dem Bauernhof in Mallnitz und Umgebung
Langfristige Vorhersage

Langfristige Vorhersage

YR ist der gemeinsame Online-Wetterdienst des Norwegischen Meteorologischen Instituts (met.no) und des Norwegischen Rundfunks (NRK).
Hütten, Berggasthöfe und Biwaks in der Umgebung von Mallnitz
Hannoverhaus bewirtete Hütte (Kategorie: II), 2565 m , Eigentümer: DAV Bundesverband aktueller Status: offen Ein modernes Berghotel ohne Charme in aussichtsreicher Lage. Das Hannoverhaus liegt unterhalb der Bergstation der Ankogelbahn. Seit 2020 wird die Hütte von einem neuen Hüttenwirtpaar bewirtschaftet. |
Hagener Hütte bewirtete Hütte (Kategorie: I), 2446 m , Eigentümer: DAV Sektion Hagen aktueller Status: geschlossen, aber Winterraum Die Hagener Hütte liegt am Übergang zwischen Mallnitz und Sportgastein/Naßfeld, einem alten Römerweg. Hier kreuzen sich der von Westen nach Osten verlaufenden Europäische Fernwanderweg E10, der Zentalalpenweg 02, der Kärntner Grenzweg und der Tauernhöhenweg mit dem von Norden nach Süden verlaufenden Rupertiweg 10. |
Arthur von Schmid Haus bewirtete Hütte (Kategorie: I), 2281 m , Eigentümer: OEAV Sektion Graz-St. G.V. aktueller Status: offen In traumhafter Lage direkt am Dösener See liegt das Arthur von Schmid Haus. Das Schmidhaus ist ein erstklassiger Stützpunkt für das Säuleck und die Trekkingtouren Hochalmrunde oder Reißeck-Höhenweg, aber auch ein lohnendes Wanderziel von Mallnitz aus. |
Mindener Hütte Selbstversorgerhütte (Kategorie: I), 2433 m , Eigentümer: DAV Sektion Minden/Westfalen aktueller Status: offen Die Mindener Hütte der DAV Sektion Minden/Westfalen ist eine Selbstversorger Hütte in den hohen Tauern. Sie liegt direkt am Göttinger Weg, einem Abschnitt des Tauernhöhenwegs, zwischen dem Hannoverhaus und der Hagener Hütte. Der Talort ist Mallnitz. |
Celler Hütte Selbstversorgerhütte (Kategorie: I), 2240 m , Eigentümer: DAV Sektion Celle aktueller Status: offen Die 1964 erbaute Celler Hütte steht in 2240 m Höhe über dem Seebachtal bei Mallnitz. Die Celler Hütte ist eine Selbstversorger Hütte. +++ Aufgrund von Bauarbeiten ist die Hütte vom 19.07.26 bis 23.07.26 gesperrt +++ |
Böseckhütte Selbstversorgerhütte (Kategorie: I), 2592 m , Eigentümer: DAV Sektion Mülheim an der Ruhr e.V. aktueller Status: offen Die Böseckhütte der DAV Sektion Mülheim/Ruhr ist eine Selbstversorger Hütte (Kategorie I). Sie ist ein exponierter Stützpunkt am Westerfrölkeweg von der Feldseescharte zum Lonzaköpfl. |
Dr.-Rudolf-Weißgerber-Biwak Biwak (Kategorie: I), 2712 m , Eigentümer: DAV Sektion Duisburg aktueller Status: offen Das Dr. Rudolf Weißgerber Biwak an der Feldseescharte ist leer, es verfügt über keine Matratzen und eignet sich nur als Notunterkunft. Es befindet sich an dem Abschnitt des Tauernhöhenweges zwischen Hagener und Duisburger Hütte. |
Gasthof Gutenbrunn privater Berggasthof, 1218m aktueller Status: offen Gemütlicher Gasthof im Tauerntal, kurz vor den Toren von Mallnitz, der Wanderer zur Rast einlädt und für Weitwanderer ein idealer Stützpunkt auf dem Rupertiweg (E10) ist. |
Himmelbauer privater Berggasthof, 1281m aktueller Status: offen Der Almgasthof Himmelbauer liegt auf 1.281 m Seehöhe, oberhalb von Obervellach und ist ein 700 Jahre alter Bauernhof mit Gästezimmer und Ferienwohnungen. Der Almgasthof liegt am Alpe Adria Trail zwischen Flattach und Mallnitz. +++ Mittwoch Ruhetag +++ |
Stranigalm privater Berggasthof, 1492m aktueller Status: offen Weit weg von Alltagshektik und großen Tourismuspfaden befindet sich inmitten des Nationalpark Hohe Tauern im Kaponigtal die Stranigalm.In den Sommermonaten wird hier eine kleine Almsennerei mit Milchwirtschaft betrieben und die Gäste werden mit eigenen Milch- und Käseprodukten sowie regionalen landwirtschaftlichen Gerichten verwöhnt. |
Kultur & Geschichte:
1 Geschichte von Mallnitz
Die Region des Mölltals war nur spärlich besiedelt bis im Mittelalter die Blütezeit des Siedlungsbaus einsetzte. Auch die Tauernübergänge gewannen erneut an Bedeutung, und so war es wiederum die geographische Lage von Mallnitz am Übergang zum Gasteinertal, die entscheidend zur Entwicklung beitrug. Durch die Säumerei fand ein Großteil der Mallnitzer Bevölkerung eine einträgliche Einkommensquelle zusätzlich zur Landwirtschaft. Grundlage für den Saumhandel bildeten der Salztransport aus den Salinen im Norden nach Süden, sowie später der Transport von Wein und anderen Waren nach Norden. Die schweren Fuhrwerke wurden auf Pferde und Maultiere umgeladen, um die Waren über den Tauern ins benachbarte Gasteinertal zu bringen.
Erst 1909 wurde die Tauernbahn eröffnet und mit der Anbindung an den internationalen Bahnverkehr verbesserte sich die Erreichbarkeit von Mallnitz wesentlich. Dadurch war auch eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Tourismus in Mallnitz gegeben. [...]
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Title: Geschichte von Mallnitz |
URL: |
Autor(en) [link]: |
Herausgeber: Bergsteigerdörfer - ein Projekt des Österreichischen Alpenvereins |
wiki code: {{cite web | title = Geschichte von Mallnitz | url = http://www.bergsteigerdoerfer.at/164-0-Geschichte-von-Mallnitz.html | author-link = http://www.bergsteigerdoerfer.at/4-0-Ueber-uns.html | publisher = Bergsteigerdörfer - ein Projekt des Österreichischen Alpenvereins | access-date = 2016-01-25 }} |
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- Alpingeschichte kurz und bündig: Mallnitz (Erich Glantschnig)

Title:Alpingeschichte kurz und bündig: MallnitzURL:Autor(en):Erich GlantschnigHerausgeber:Österreichischer Alpenvereinoriginal URL:http://www.bergsteigerdoerfer.at/download.php?alpingeschichte_mallnitz_s%2B%2Bpdfwiki code:{{cite web
| title = Alpingeschichte kurz und bündig: Mallnitz
| url = http://www.bergsteigerdoerfer.at/download.php?alpingeschichte_mallnitz_s%2B%2Bpdf
| author = Erich Glantschnig
| publisher = Österreichischer Alpenverein
| location = Innsbruck
| year = 2011
| access-date = 2016-01-08
| archiveurl = http://www.tauernhoehenwege.org/misc/documents/Mallnitz_Alpingeschichte.pdf
| archivedate = 2016-01-08
}} - Mallnitz (Wikipedia)

Title:MallnitzURL:Autor(en) [link]:Herausgeber:WikipediaLizenz:wiki code:{{cite web
| title = Mallnitz
| url = https://de.wikipedia.org/wiki/Mallnitz
| author-link = https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mallnitz&action=history
| publisher = Wikipedia
| access-date = 0000-00-00
}} - Säumerverkehr über die Hohen Tauern (Dieter Buck, Alpenmagazin)

Title:Säumerverkehr über die Hohen TauernURL:Autor(en):Dieter BuckHerausgeber:Alpenmagazin.orgwiki code:{{cite web
| title = Säumerverkehr über die Hohen Tauern
| dead-url = http://www.alpenmagazin.org/index.php/freizeit/128-oesterreich11/944-saeumerverkehr-ueber-die-hohen-tauern
| author = Dieter Buck
| publisher = Alpenmagazin.org
| access-date = 2013-09-25
| archiveurl = https://archive.is/vUKoA
| archivedate = 2013-09-25
}}
2 Schusterkeusche
Ein kleines Bauernhaus - mit kleiner landwirtschaftlich genutzter Grundfläche - wird als Keusche bezeichnet, die Bewohner als Keuschler. Keuschler besaßen meist keine Kühe, sondern nur Ziegen. Die Schusterkeusche in Mallnitz ist ein typischer Einhof, in dem Menschen und Tiere unter einem Dach lebten. Die Einrichtungen des Hauses, viele Werkzeuge und Gerätschaften vermitteln einen guten Eindruck in die Lebensweise vergangener Zeiten.
Eine Tafel an der Schusterkeusche berichtet über die Geschichte:
Zur Zeit des blühenden Tauernhandels war die Schusterkeusche eine Zollstation und wurde "Zöllnerkeusche" genannt. Sie war die erste Liegenschaft, die von der Herrschaft der Falkensteiner von den Steuern befreit wurde.
Vier Generationen von Schustern (Schuhmachern) bewohnten dieses Haus, die ihr den heutigen Namen gaben. Der letzte Schuhmachermeister aus der Schusterkeusche war Nikolaus Pucher, der später eine Werkstatt in Villach einrichtete.
Die Bezeichnung "Einhof" kommt daher, dass Mensch und Tier nicht nur unter einem Dach lebten, sondern auch den selben Eingang benützten.
Die Schusterkeusche war bis 1974 von der Familie Pucher bewohnt.
In der Nähe der Schusterkeusche befinden sich Stockmühlen. Sie sind eine Besonderheit der Gebirgsregionen und werden heute noch durch den "Radstock" ("Flotterstock") angetrieben.
3 Nutzung der Wasserkraft
Heute spielt die Nutzung der Wasserkraft im Gebiet von Mallnitz keine bedeutende Rolle. Es gibt jedoch an zwei Plätzen gut erhaltenen Mühlen und Sägen, die die Nutzung der Wasserkraft in früheren Zeiten zeigen.- Die Stockmühlen nördlich des BIOS Nationalparkzentrums und
- die Venezianersäge im Dösental.
| 3.1 Die Stockmühlen am Tauernbach | ![]() |
Die Stock- oder Flodermühlen, die - vielfach in Reihen hintereinander gebaut - die Wasserkraft der Bäche ausnutzen, sind eine Besonderheit des Mölltals und seiner Seitentäler. Das spezifische an Stockmühlen ist, dass das Wasserrad horizontal gelagert ist (siehe dazu weiter unten: Wasserräder/-mühlen). In der Nationalparkgemeinde Mallnitz gab es einst über 70 Stock- und Radmühlen. Fünf davon sind bis heute gut erhalten und erzählen Geschichten von der beschwerlichen Arbeit der Bergbauern aus längst vergangenen Tagen.
Die Nationalparkverwaltung Mallnitz bietet Führungen an, die z.B. über die Funktion eines Mehlkastens, Rüttelwerks oder Säuberers informieren. Anmeldung unter Tel.: 04784/701.
| 3.1.1 Wasserräder/-mühlen (Hintergrundinformation) | ![]() |
-
Bei den vertikalen Mühlenrädern steht das Rad senkrecht und die Achse ist horizontal. Bei dieser Art gibt es verschiedene Bauformen (tiefschlächtig, unterschlächtig und oberschlächtig), die sich vor allem in der Art der Zuführung des Wassers unterscheiden.
unterschlächtiges Wasserrad oberschlächtiges Wasserrad -
Horizontalrad (Stockmühle, Flodermühle). Bei dieser Form der Wassermühlen ist das Wasserrad horizontal gelagert. Die vertikale (stehende) Mühlenwelle oder -achse treibt den Läufer, d.h. den Oberstein des Mühlensteinpaares direkt an, ohne dass ein Getriebe benötigt wird. Bei der Technik der Horizontalmühlen können zwei sehr unterschiedliche Typen unterschieden werden.
- die teilaufbeschlagte Freistrahlturbine: eine Mühle, bei der ein isolierter Wasserstrahl über eine stark geneigte (30-45°) Schußrinne oder einen noch steileren Schacht auf einen Kranz von brett- oder löffelförmige Schaufeln geleitet wird.
- die vollbeaufschlagte Turbine: eine Mühle, bei der große Betriebswassermengen durch eine Tonne geleitet werden und das auf dem Boden angebrachte Rad durchströmen.
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- Wasserrad (Wikipedia)
- Horizontalrad-Wassermühle (Wikipedia)
Energiewasserbau 8: Das oberschlächtige Wasserrad (Quelle: Hydromechanik und Wasserbau (Prof. Andreas Malcherek))Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
| 3.2 Die Venezianer Säge im Dösental | ![]() |
Die Venezianersäge befindet sich im Dösental, ein kurzes Stück östlich des Parkplatzes, an dem gleichnamigen Bach. Dieses historische Sägewerk ist eine Gattersäge (mit einem Sägeblatt), die durch ein unterschlächtiges Wasserrad angetrieben wird.
Siehe hierzu auch die Abschnitte 'Sägetechnik' und 'Wasserräder/-mühlen'.
| 3.2.1 Wasserräder/-mühlen (Hintergrundinformation) | ![]() |
-
Bei den vertikalen Mühlenrädern steht das Rad senkrecht und die Achse ist horizontal. Bei dieser Art gibt es verschiedene Bauformen (tiefschlächtig, unterschlächtig und oberschlächtig), die sich vor allem in der Art der Zuführung des Wassers unterscheiden.
unterschlächtiges Wasserrad oberschlächtiges Wasserrad -
Horizontalrad (Stockmühle, Flodermühle). Bei dieser Form der Wassermühlen ist das Wasserrad horizontal gelagert. Die vertikale (stehende) Mühlenwelle oder -achse treibt den Läufer, d.h. den Oberstein des Mühlensteinpaares direkt an, ohne dass ein Getriebe benötigt wird. Bei der Technik der Horizontalmühlen können zwei sehr unterschiedliche Typen unterschieden werden.
- die teilaufbeschlagte Freistrahlturbine: eine Mühle, bei der ein isolierter Wasserstrahl über eine stark geneigte (30-45°) Schußrinne oder einen noch steileren Schacht auf einen Kranz von brett- oder löffelförmige Schaufeln geleitet wird.
- die vollbeaufschlagte Turbine: eine Mühle, bei der große Betriebswassermengen durch eine Tonne geleitet werden und das auf dem Boden angebrachte Rad durchströmen.
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- Wasserrad (Wikipedia)
- Horizontalrad-Wassermühle (Wikipedia)
Energiewasserbau 8: Das oberschlächtige Wasserrad (Quelle: Hydromechanik und Wasserbau (Prof. Andreas Malcherek))Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
| 3.2.2 Sägetechnik (Hintergrundinformation) | ![]() |
- Eine Bandsäge hat ein, zu einem geschlossenen Ring verschweißtes Bandsägeblatt, das kontinuierlich angetrieben wird.
- Eine Kreissäge besteht aus einem rotierende Sägeblatt.
- Bei der Gattersäge wird ein oder mehrere gerade Sägeblätter vertikal auf und ab bewegt.
Der Begriff Venezianersäge hat sich für eine ganze Epoche der Sägetechnik mit zahlreichen Entwicklungsschritten etabliert. Dabei handelt es sich um eine Gattersäge (mit einem Sägeblatt), das senkrecht auf und ab bewegt wird. Veneziansägen werden meist durch kleine unterschlächtige Wasserräder angetrieben.Der Vorschub funktioniert meist über ein Hebelgestänge im Keller und zieht den Wagen über ein Seil oder eine Kette gegen die Säge.
Angeblich erfanden Francesco die Giorgio Martini und Leonardo da Vinci gemeinsam mit venezianischen Holzhändlern die Venezianersäge.
Aus der Venezianersäge entwickelte sich das Bundgatter, bei welchem erstmalig mehr als ein Sägeblatt im Rahmen eingespannt werden konnte. Die Umstellung vom unterschlächtigen zum oberschlächtigen Wasserrad brachte mindestens eine Verdoppelung der Leistung. Es ist auch bei wenig Wasserangebot geeignet, läuft mit geringer Drehzahl und benötigt daher ein Übersetzungsgetriebe auf etwa 150 Sägehübe pro Minute, was die Herstellungskosten um etwa 40% gegenüber der Venezianersäge erhöhte.
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- Sägewerk (Atterwiki)
- Vom Faustkeil zur modernen Sägelinie
- Die historische Falkenmühle
- Gattersäge (Wikipedia)
Historische Gattersäge im vollen Einsatz (Quelle: HolzWerken)Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Rundblick Mallnitz
Mallnitz und seine Täler
Die Stockerhütte
Hannoverhaus im Winter
Hannoverhütte, Hannoverhaus und Mausoleum im Sommer
Blick vom Margarethen Pavillon
Tauernbad und Badwirtin Helene
Stockmühlenbrot aus Mallnitz
Tauernbad & Sauna in Mallnitz
Wolliggerhütte - Mallnitz
Asphalt- und Eisstockbahnen Mallnitz
Mallnitz in Kärnten - Hohe Tauern (Quelle: Andreas Boehnke)Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Im Herzen der Hohen Tauern - Mallnitz (Quelle: Karin Fortschegger)Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Seebachtal Mallnitz (Quelle: Alfons Philippi)Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Ankogel (3252m) (Quelle: Austrian Mountain News)Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Skigebiet Ankogel Mallnitz (Quelle: www.skiresort.de)Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Skitour: Mallnitz - Häusleralm (Quelle: alpinschnee)Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Geographie & Ökologie:
1 Topographie und Geologie der Region Mallnitz
Die heutige Topographie und Geologie der Region Mallnitz ist zum einen von den geologischen Vorgängen während der Entstehung der Alpen und den Erosionsvorgängen während und nach der Eiszeit wesentlich geprägt. Unter den postglazialen Ereignissen ist vor allem der Bergsturz vom Auernig von Bedeutung. Heute spielt, vor allem in höheren Lagen, der Rückgang des Permafrosts eine wichtige Rolle.| 1.1 Das Dösental | ![]() |
![]() |
Title: Das Dösental – Mallnitzer Juwel im Nationalpark Hohe Tauern. Eine 2 Tage-Wanderung |
URL: |
Autor(en): W. Oster |
Herausgeber: DAV Sektion Hagen |
wiki code: {{cite web | title = Das Dösental – Mallnitzer Juwel im Nationalpark Hohe Tauern. Eine 2 Tage-Wanderung | url = /misc/documents/Das_Dösental.pdf | author = W. Oster | publisher = DAV Sektion Hagen | access-date = 2016-01-28 }} |
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- Das Dösental – Mallnitzer Juwel im Nationalpark Hohe Tauern. Eine 2 Tage-Wanderung (W. Oster, DAV Sektion Hagen)

Title:Das Dösental – Mallnitzer Juwel im Nationalpark Hohe Tauern. Eine 2 Tage-WanderungURL:Autor(en):W. OsterHerausgeber:DAV Sektion Hagenwiki code:{{cite web
| title = Das Dösental – Mallnitzer Juwel im Nationalpark Hohe Tauern. Eine 2 Tage-Wanderung
| url = /misc/documents/Das_Dösental.pdf
| author = W. Oster
| publisher = DAV Sektion Hagen
| access-date = 2016-01-28
}} - Naturkundlicher Führer Blockgletscherweg Dösental (NKF21, Mallnitz, 2009, 124 S.)
| 1.2 Die Mallnitzer Talstufe und die Groppenstein- und Rabischschlucht | ![]() |
Nach dem Gletscherrückzug führte der erhöhte Schmelzwasserabfluss rasch zum tiefen, V-förmigen Einschneiden des Mallnitzbaches und letztlich zur Bildung der Rabisch- und Groppensteinerschlucht. Diese durchschneiden die geologischen Einheiten des Tauernfensters und der Schieferhülle und werden von eindrucksvollen Wasserfällen, Kolken und Felsformationen begleitet. Auf Höhe der Ortschaft Lassach sind die beiden Schluchten durch eine ausgedehnte Verebnungsfläche mit jungen Bergsturzmassen des Auernig (2.130 m) unterbrochen. Am Ausgang der Schluchten breitet sich ein mächtiger Schwemmkegel bis zum südlichen Rand des Mölltales aus. [...]
| 1.2.1 Geologie der Hohen Tauern heute | ![]() |
|
| Geologische Karte der Hohen Tauern (Quelle: Wikipedia: Tauernfenster, inhaltlich ergänzt nach Bernhard HOLUB und Robert MARSCHALLINGER) |
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- Die Zentralgneise im Hochalm-Ankogel-Massiv (östliches Tauernfenster). Teil I: petrographische Gliederung und Intrusionsfolge. (Bernhard HOLUB und Robert MARSCHALLINGER)

Title:Die Zentralgneise im Hochalm-Ankogel-Massiv (östliches Tauernfenster). Teil I: petrographische Gliederung und Intrusionsfolge.URL:Autor(en):Bernhard HOLUB und Robert MARSCHALLINGERHerausgeber:Österr. geol. Ges.wiki code:{{cite web
| title = Die Zentralgneise im Hochalm-Ankogel-Massiv (östliches Tauernfenster). Teil I: petrographische Gliederung und Intrusionsfolge.
| url = https://www2.uibk.ac.at/downloads/oegg/Band_81_5_31.pdf
| author = Bernhard HOLUB und Robert MARSCHALLINGER
| publisher = Österr. geol. Ges.
| location = Wien
| year = 1989
| access-date = 0000-00-00
}}
| 1.2.2 Bergsturz vom Auernig | ![]() |
|
Durch den Rückgang der Gletscher nach der letzten Eiszeit und das damit verbundene Nachlassen des Eisdrucks kam es zu Bergstürzen aus den Flanken. Durch einen gewaltigen, postglazialen Bergsturz vom Auernig (2130 m) aus der Talflanke zwischen Auernig, Törlkopf und Kugelköpfl entstand ein enormer Block- und Materialstrom (> 1 Mio m3), der am Ausgang des Seitentals durch eine Altmoräne des Dösentalgletschers (vorwiegend kantengerundete Blöcke von Zentralgneis) etwas gegen Südwesten abgelenkt wurde und infolgedessen das Mallnitztal zwischen Rabisch und Lassach überschüttete. Dadurch entstand hier eine deutliche Steilstufe und ein natürlicher Sperrriegel, hinter dem sich ein bis zu 10 km langer See aufstaute, der weit ins Seebachtal hinein reichte. Dieser See wurde aber im Laufe der Zeit wieder mit dem Geschiebe des Seebachs und seiner Zubringerbäche, mit Blockwerk und Murenmaterial aufgefüllt. Dieser Vorgang ist auch der Grund für das weitgehend flache Gelände im Ortsgebiet von Mallnitz. Schwemmkegel der Seitenbäche des Seebachs haben knapp unterhalb des heutigen Stappitzer Sees eine weitere Barriere aufgebaut. Im Bereich des Sees haben sich dabei Sedimente in einer Mächtigkeit von bis zu 250 Metern aufgebaut. In der Abbildung links (nachgezeichnet nach Jürgen M. Reitner & Ralf Schuster, 2013) sind das Ausmaß des Materialtransportes durch den Bergsturz sowie die vermutliche Ausdehnung des aufgestauten Sees dargestell. Die gestrichelte Linie gibt den ungefähren Verlauf der Abbruchkante wieder. |
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- Geologische Beobachtungen beim Bau des Wasserkraftwerkes bei Mallnitz (Wilhelm Hammer)

Title:Geologische Beobachtungen beim Bau des Wasserkraftwerkes bei MallnitzURL:Autor(en):Wilhelm HammerHerausgeber:Geologische Bundesanstalt (AT)wiki code:{{cite web
| title = Geologische Beobachtungen beim Bau des Wasserkraftwerkes bei Mallnitz
| url = https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=JB0771_029_A.pdf
| author = Wilhelm Hammer
| publisher = Geologische Bundesanstalt (AT)
| series = Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt
| pages = 77:29-62
| year = 1926
| access-date = 0000-00-00
}} - Reconstruction of a pre-historic past rock avalanche in the Hohen Tauern region: The Auernig sturzstrom (Jürgen M. Reitner & Ralf Schuster)

Title:Reconstruction of a pre-historic past rock avalanche in the Hohen Tauern region: The Auernig sturzstromURL:Autor(en):Jürgen M. Reitner & Ralf Schusterwiki code:{{cite web
| title = Reconstruction of a pre-historic past rock avalanche in the Hohen Tauern region: The Auernig sturzstrom
| url = https://www.geologie.ac.at/gba_application/index.php/event/downloadFile/262
| author = Jürgen M. Reitner & Ralf Schuster
| series = 5th Symposium for Research in Protected Areas
| pages = 659 - 660
| location = Mittersil
| year = 2013
| access-date = 2016-02-04
}}
| 1.2.2.1 Stappitzer See | ![]() |
Der Stappitzer See ist das Überbleibsel dieses Verlandungsprozesses. Schwemmkegel der Seitenbäche des Seebachs haben knapp unterhalb eine weitere Barriere aufgebaut. Hinter dieser hat sich der See aufgestaut.
Im Bereich des Sees haben sich dabei Sedimente in einer Mächtigkeit von bis zu 250 Metern aufgebaut.
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Title: Stappitzer See |
URL: |
Herausgeber: Wikipedia |
original URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Stappitzer_See |
wiki code: {{cite web | title = Stappitzer See | url = https://de.wikipedia.org/wiki/Stappitzer_See | publisher = Wikipedia | access-date = 2018-01-10 | archiveurl = https://de.wikipedia.org/wiki/Stappitzer_See | archivedate = 0000-00-00 }} |
Weitere Artikel zu diesem Thema:
Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 Jahre (Adolf Fritz und Friedrich H. Ucik, 2001, Carintha II) 
Title:Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 JahreURL:Autor(en):Adolf Fritz und Friedrich H. Ucikwiki code:{{cite web
| title = Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 Jahre
| url = https://www.zobodat.at/pdf/CAR_191_111_0393-0402.pdf
| author = Adolf Fritz und Friedrich H. Ucik
| series = Carintha II, 191_111
| pages = 393 - 402
| year = 2001
| access-date = 0000-00-00
}}
| 1.2.3 Kolk/Gletschertopf/Gletschermühle | ![]() |
|
Ein Kolk (auch Strudelloch oder, in Festgestein, Strudeltopf genannt) ist eine Erosionserscheinung in einem Flussbett in Form einer Vertiefung in der Fließgewässersohle oder der Uferwand. Auslöser können Unregelmäßigkeiten in der Festigkeit des Untergrundes sein oder Fließhindernisse wie Baumwurzeln oder Steine in Sand- und Schotterbetten. Kolke entstehen auch in Festgestein durch die Fluvialdynamik des Wasserlaufs. Mitgeführter Sand und Gesteinsbruchstücke schleifen die Gewässersohle ab, wodurch der Fluss das Gestein erodiert. Durch Strudel und Wasserwalzen bilden sich trichter- oder kesselförmige Vertiefungen. Die auskolkende Tätigkeit des fließenden Wassers heißt Evorsion, die Initialform eines Kolks Strudelnische. Kolke bilden sich auch im Brandungsbereich an Kliffküsten, sowie durch – teils unter hohem Druck fließendes – Schmelzwasser unter Gletschern (siehe Gletschertopf). [...] |
![]() Schema einer Auskolkung in einer Gewässersohle |
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Title: Kolk |
URL: |
Autor(en) [link]: |
Herausgeber: Wikipedia |
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Title: Gletschertopf |
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Title: Gletschermühle |
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| 1.3 Bergsturz vom Auernig | ![]() |
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Durch den Rückgang der Gletscher nach der letzten Eiszeit und das damit verbundene Nachlassen des Eisdrucks kam es zu Bergstürzen aus den Flanken. Durch einen gewaltigen, postglazialen Bergsturz vom Auernig (2130 m) aus der Talflanke zwischen Auernig, Törlkopf und Kugelköpfl entstand ein enormer Block- und Materialstrom (> 1 Mio m3), der am Ausgang des Seitentals durch eine Altmoräne des Dösentalgletschers (vorwiegend kantengerundete Blöcke von Zentralgneis) etwas gegen Südwesten abgelenkt wurde und infolgedessen das Mallnitztal zwischen Rabisch und Lassach überschüttete. Dadurch entstand hier eine deutliche Steilstufe und ein natürlicher Sperrriegel, hinter dem sich ein bis zu 10 km langer See aufstaute, der weit ins Seebachtal hinein reichte. Dieser See wurde aber im Laufe der Zeit wieder mit dem Geschiebe des Seebachs und seiner Zubringerbäche, mit Blockwerk und Murenmaterial aufgefüllt. Dieser Vorgang ist auch der Grund für das weitgehend flache Gelände im Ortsgebiet von Mallnitz. Schwemmkegel der Seitenbäche des Seebachs haben knapp unterhalb des heutigen Stappitzer Sees eine weitere Barriere aufgebaut. Im Bereich des Sees haben sich dabei Sedimente in einer Mächtigkeit von bis zu 250 Metern aufgebaut. In der Abbildung links (nachgezeichnet nach Jürgen M. Reitner & Ralf Schuster, 2013) sind das Ausmaß des Materialtransportes durch den Bergsturz sowie die vermutliche Ausdehnung des aufgestauten Sees dargestell. Die gestrichelte Linie gibt den ungefähren Verlauf der Abbruchkante wieder. |
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- Geologische Beobachtungen beim Bau des Wasserkraftwerkes bei Mallnitz (Wilhelm Hammer)

Title:Geologische Beobachtungen beim Bau des Wasserkraftwerkes bei MallnitzURL:Autor(en):Wilhelm HammerHerausgeber:Geologische Bundesanstalt (AT)wiki code:{{cite web
| title = Geologische Beobachtungen beim Bau des Wasserkraftwerkes bei Mallnitz
| url = https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=JB0771_029_A.pdf
| author = Wilhelm Hammer
| publisher = Geologische Bundesanstalt (AT)
| series = Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt
| pages = 77:29-62
| year = 1926
| access-date = 0000-00-00
}} - Reconstruction of a pre-historic past rock avalanche in the Hohen Tauern region: The Auernig sturzstrom (Jürgen M. Reitner & Ralf Schuster)

Title:Reconstruction of a pre-historic past rock avalanche in the Hohen Tauern region: The Auernig sturzstromURL:Autor(en):Jürgen M. Reitner & Ralf Schusterwiki code:{{cite web
| title = Reconstruction of a pre-historic past rock avalanche in the Hohen Tauern region: The Auernig sturzstrom
| url = https://www.geologie.ac.at/gba_application/index.php/event/downloadFile/262
| author = Jürgen M. Reitner & Ralf Schuster
| series = 5th Symposium for Research in Protected Areas
| pages = 659 - 660
| location = Mittersil
| year = 2013
| access-date = 2016-02-04
}}
| 1.3.1 Stappitzer See | ![]() |
Der Stappitzer See ist das Überbleibsel dieses Verlandungsprozesses. Schwemmkegel der Seitenbäche des Seebachs haben knapp unterhalb eine weitere Barriere aufgebaut. Hinter dieser hat sich der See aufgestaut.
Im Bereich des Sees haben sich dabei Sedimente in einer Mächtigkeit von bis zu 250 Metern aufgebaut.
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Title: Stappitzer See |
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Herausgeber: Wikipedia |
original URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Stappitzer_See |
wiki code: {{cite web | title = Stappitzer See | url = https://de.wikipedia.org/wiki/Stappitzer_See | publisher = Wikipedia | access-date = 2018-01-10 | archiveurl = https://de.wikipedia.org/wiki/Stappitzer_See | archivedate = 0000-00-00 }} |
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Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 Jahre (Adolf Fritz und Friedrich H. Ucik, 2001, Carintha II) 
Title:Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 JahreURL:Autor(en):Adolf Fritz und Friedrich H. Ucikwiki code:{{cite web
| title = Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 Jahre
| url = https://www.zobodat.at/pdf/CAR_191_111_0393-0402.pdf
| author = Adolf Fritz und Friedrich H. Ucik
| series = Carintha II, 191_111
| pages = 393 - 402
| year = 2001
| access-date = 0000-00-00
}}
| 1.4 Stappitzer See | ![]() |
Der Stappitzer See ist das Überbleibsel dieses Verlandungsprozesses. Schwemmkegel der Seitenbäche des Seebachs haben knapp unterhalb eine weitere Barriere aufgebaut. Hinter dieser hat sich der See aufgestaut.
Im Bereich des Sees haben sich dabei Sedimente in einer Mächtigkeit von bis zu 250 Metern aufgebaut.
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Title: Stappitzer See |
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Herausgeber: Wikipedia |
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Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 Jahre (Adolf Fritz und Friedrich H. Ucik, 2001, Carintha II) 
Title:Beitrag zur Klima - und Vegetationsgeschichte des Seebachtales bei Mallnitz, Hohe Tauern, während der letzten 17000 bis 18000 JahreURL:Autor(en):Adolf Fritz und Friedrich H. Ucikwiki code:{{cite web
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| author = Adolf Fritz und Friedrich H. Ucik
| series = Carintha II, 191_111
| pages = 393 - 402
| year = 2001
| access-date = 0000-00-00
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| Fremdenverkehrsamt Mallnitz |
| Gemeinde Mallnitz Mallnitz 11 A-9822 Mallnitz +43 (0)4784 255-0Fax: +43 (0)4784 255-55 web: http://www.mallnitz.gv.at/ gemeinde mallnitz.at
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- Tourismusverband Mölltal
- Gemeinde Mallnitz
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- Bergsteigerdorf Mallnitz
- Bergsteigerdörfer: Partnerbetriebe
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