Ausgangspunkt: Hagener Hütte
Endpunkt: Hannoverhaus
Hütten/Biwaks/Berggasthöfe/Campingplätze: Hagener Hütte, Mindener Hütte, Hannoverhaus
Talort(e): Mallnitz
Bergtour -- Dauer: 7 h 44 min  Strecke: 14.36 km  +1090 m  -970 m


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Ihre individuelle Tour können Sie mit dem Tauernhöhenwege Tourenplaner zusammenstellen.
Annahmen für die Gehzeitenberechnung (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen):
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

Wegbeschreibung

Top

1. Wegabschnitt: Hagener Hütte - Woisgenscharte

    (Hagener Weg)
Teilabschnitt: Hagener Hütte - Abzweig: 110/502   (4 min, 0.16 km, +0.3 m, -23.3 m)
Von der Hagener Hütte Richtung Süden absteigen. Nach wenigen Metern erreicht man die Abzweigung Richtung Mindener Hütte (Tauernhöhenweg), weiter Richtung Süden führt der Weg hinunter zur Jamnigalm.

Teilabschnitt: Abzweig: 110/502 - Woisgenscharte   (2 h 50 min, 4.85 km, +386.3 m, -421.3 m)
Von der Hagener Hütte führt der Weg unproblematisch Richtung Osten durch die Laserzen und Lanes (sogenannte Tauernmähder). Am Blockriegel an einer Tafel, die den Abzweig Richtung Romatenspitze markiert, ändert der Weg die Richtung nach Nordosten. Kurz vor der Woisgenscharte muss eine Schlüsselstelle passiert werden, wo im Frühsommer noch ein sehr steiles Schneefeld ist. Hier haben sich leider schon einige, z.T. schwere Bergunfälle ereignet. Im weiteren Verlauf ändert der Weg wieder die Richtung nach Südosten. Hier geht es weiter zur Mindener Hütte.

Bitte beachten: Leider ist in diesem Bereich die Wegnummerierung nicht durchgängig. Auch in manchen Karten wird z.T. 102 und in anderen 502 verwendet.

Autor(en): Joachim Benz, Hermann UnterrainerLetzte Änderung: 2016-08-20 11:29:48 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor

Sicherheitshinweis: Altschneefelder/Firnfelder
Altschneefelder/FirnfelderAchtung bei Altschneefeldern: was oft als harmloser Ausrutscher beginnt, endet häufig in einem Absturz mit tödlicher Folge. Leider ist dies ein recht häufiges Unfallmuster bei Bergwanderungen bzw. Bergtouren im Frühjahr. Wege oberhalb der Waldgrenze können vor allem nordseitig noch lange bis in den Sommer abschnittsweise von Schneefeldern zugedeckt sein und stellen eine – auch von erfahrenen Berggehern - oft unterschätzte Gefahr da.
 
Verhalten der Situation anpassen

Im Idealfall sollte ein Schneefeld umgangen werden, wenn nicht daneben ein unwegsames oder gar absturzgefährdetes Gelände lauert. Im Zweifelsfall muss eine Tour abgebrochen oder umgedreht werden. Vor allem wenn die entsprechende Ausrüstung oder Erfahrung über das Queren von Schneefeldern fehlt. Zum sicheren Queren sollten mindestens die oberen zehn Zentimeter der Schneedecke aufgeweicht sein, damit man auch wirklich Tritte in den Schnee hacken kann. Wirklich bergtaugliches, nämlich festes Schuhwerk mit einer ordentlichen Profilsohle ist dafür natürlich eine absolute Voraussetzung. Merkt man jedoch bereits bei den ersten Schritten, dass diese nicht wirklich sicher sind, sollte man sofort abbrechen und umdrehen.
Wanderstöcke können in solchen Situationen ein oft eher trügerisches Gefühl von Sicherheit vortäuschen - viel besser sind hingegen die im Fachhandel angebotenen Grödel bzw. Spikes oder gar Leichtsteigeisen aus Aluminium, welche das Abrutschen im harten Sommerfirn unterbinden sollen. Wirklich sicher unterwegs auf harten Altschneefeldern ist man eigentlich nur mit Steigeisen und (Leicht-)Pickel, welche man beim Bergwandern im Normalfall eher nicht dabei hat. Deshalb ist es besonders wichtig bei der Tourenplanung auch die Exposition zu berücksichtigen: wechselt die geplante Route beispielsweise von der sonnigen, harmlosen Südseite auf Nord, so kann ein einfacher Wanderweg schnell durch hartgefrorenen Altschnee zu einer bergsteigerisch wirklich anspruchsvollen Flanke werden.

Richtig agieren im Notfall

Generell sollte man vor dem Queren eines jeden Schneefeldes – auch wenn es noch so lächerlich erscheinen mag - Handschuhe anziehen, denn die Kristallstruktur des Altschnees bzw. Sommerfirns ist sehr scharfkantig und führt sehr schnell zu schmerzhaften Verletzungen an den Händen, die ein weiteres Reagieren oft unmöglich machen und gerade das ist überlebensentscheidend. Entscheidend ist es, unmittelbar nach dem Ausrutschen gleich in Bauchlage und in eine Art Liegestützstellung zu kommen, denn nur so kann man effektiv abbremsen, bevor die Geschwindigkeit zu groß wird. Tests haben eindrücklich gezeigt, dass man auf einem harten, 40 Grad steilen Firnfeld bereits nach ein paar Metern annähernd dieselbe Geschwindigkeit wie im freien Fall erreicht und solche Stürze lassen sich eigentlich nicht mehr aufhalten.

Quelle: Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit

weitere Informationen:
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Hagenerhütte, links unten das Tauernhaus der Tauernhöhenweg Richtung <i>Mallnitzer Tauern</i> Blick ins Tauerntal, unter der Weg von der Jamnigalm zur Hagener Hütte Der Wegverlauf Richtung Osten, zwischen Ebeneck und Greilkopf weiter nach Westen Passage eines Geröllfelds Blick vom Hagener Weg nach Süden Der Wegverlauf Richtung Osten, Blick zurück zum Bockriegel über eine steile Bergwiese (Richtung Nordwesten) Blick hinunter ins Tauerntal, Im Vordergrund die Peterbaueralm (Schitourengebiet Ri. Romatenspitze ) Nach Westen Richtung <i>Mallnitzer Tauern</i> und Hagener Hütte Der Wegverlauf Richtung Nordwesten, Ulschartl Ebeneck der Greilkopf im Hintergrund Der Weg Richtung Westen zur Hagener Hütte, im Hintergrund Geisslspitze links die Feldseescharte Blick ins Tauerntal, Winterruhezone Feldwand im Vordergrund mit Jamigalm, Böseck im Hintergrund Blick ins Tauerntal, Mauternitzscharte und links Lonza im Hintergrund Blick nach Nordosten Richtung Woisgenscharte, im Hintergrund die Göttingerspitzen und re. Gamskarspitze  Blick nach Westen, Böseck und Oschenikscharte im Hintergrund Abzweig zur Romatenspitze Vor dem Bockriegel, im Hintergrund das Böseck Nach Norden, Richtung Woisgenscharte Blick nach Osten zur Mindener Hütte, im Hintergrund die Hochalmspitze Nach Süden, unten die Woisgen Öde und der Woisgengraben Blick in den Woisgengraben und auf die Paßhuberalm südlich der der Schlüsselstelle Lage der Schlüsselstelle Blick auf die Schlüsselstelle vom Weg von der Mindener Hütte zur Woisgenscharte (von Osten) Die Schlüsselstelle, im Frühsommer mit Schneefeld Vor dem Schneefeld im Frühsommer (von der Woisgenscharte kommend) Passage durch eine Geröllrinne nahe der Woisgenscharte

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:  Erklärung     
Markierung:   
 110/113/102/502
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Wegbetreuung:  Sektion Hagen
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
nein
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 5.01 km +386.6 m -444.6 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  2 [h] 55 [min] 2 [h] 59 [min]

2. Wegabschnitt: Woisgenscharte - Mindener Hütte

    (Göttinger Weg)
Von der Hagener Hütte kommend macht der Weg unterhalb der Woisgenscharte eine Kurve (von nordöstlicher Richtung auf südöstliche Richtung). Von dort geht es ohne größere Ab- und Aufstiege zur Mindener Hütte. Bis auf eine kleine Stelle in einem Graben mit lockerem Gestein ist dieser Wegabschnitt unproblematisch.

Autor(en): Hermann UnterrainerLetzte Änderung: 2015-05-05 08:35:44 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Blick auf die Woisgenscharte von der Mindener Hütte kommend wechselt hier der Weg die Richtung von Nordwest auf Südwest unterhalb der Woisgenscharte vor der Woisgenscharte Blick  von der Woisgenscharte Richtung Mindener Hütte Steilstelle ... mit Restschneefelder Querung eines Geröllfeldes über ein kleines Blockfeld von der Mindener Hütte Richtung Woisgenscharte und Hagener Hütte Markierung des Wegs Richtung Woisgenscharte Am Abzweig: Mindener Jubiläumsweg in der Nähe der Mindener Hütte

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:  Erklärung  
Markierung:   
 102
KundenserviceSchäden, Probleme oder Fehlinformationen melden
Wegbetreuung:  Sektion Göttingen
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
nein
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 2.39 km +189 m -140 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  1 [h] 16 [min] 1 [h] 12 [min]

3. Wegabschnitt: Mindener Hütte - Abzweig: Elschesattel

    (Göttinger Weg)
Teilabschnitt: Mindener Hütte - Abzweig: Göttinger Weg/Korntauern   (1 h 28 min, 3.38 km, +130.1 m, -249.6 m)
Von der Mindener Hütte geht es auf dem Weg 502 ostwärts Richtung Abzweig: Korntauern. Zunächst ist der Weg leicht abfallend und unproblematisch. Dann werden einige Blockfelder passiert, hier ist auf Steinschlag zu achten. Im weiteren Verlauf erreicht man ein ca. 50 m langes, exponiertes Wegstück, das mit einem Seil versichert ist. Daran schließt sich ein Geröllfeld an, bei dem mit Steinschlag gerechnet werden muss. Im Frühsommer ist hier ein Schneefeld, das Trittsicherheit und angepasste Ausrüstung erfordert. Kurz vor dem Abzweig: Göttinger Weg/Korntauern muss, absteigend, eine kurze, exponierte Stelle passiert werden. Insbesondere bei Regen oder Eis hier auf sicheren Tritt achten. Weiter geht es dann wieder unproblematisch zum Abzweig: Göttinger Weg/Korntauern.

Teilabschnitt: Abzweig: Göttinger Weg/Korntauern - Abzweig: Göttinger Weg/Kulturwanderweg   (19 min, 0.63 km, +33.1 m, -59.3 m)
Vom Abzweig: Korntauern in in östlicher Richtung auf dem Weg 502 bleiben. Nach kurzer Wegstrecke erreicht man den kleinen Tauernsee. Im weiteren Verlauf erreicht man dann den Abzweig: Kulturwanderweg. Der Weg 517 führt hinunter zur Mittelstation der Ankogelbahn. Zum Hannoverhaus in östlicher Richtung auf dem Weg 502 bleiben.

Dieser Wegabschnitt folgt einer alten Römerstraße, deren Verlauf noch deutlich zu erkennen ist.

Teilabschnitt: Abzweig: Göttinger Weg/Kulturwanderweg - Abzweig: Elschesattel   (1 h 40 min, 2.86 km, +332.4 m, -75 m)
Vom Abzweig: Kulturwanderweg geht es auf dem Weg 502 Richtung Osten.  Im weiteren Verlauf erreicht man das Luggetörl, von dem man bei klarem Wetter eine gute Sicht nach Mallnitz und weiter nach Süden hat. Von dort weiter in östlicher Richtung zum Abzweig: Elschesattel. Von hier bergauf, nach Norden erreicht man nach kurzer Strecke das Hannoverhaus. Bergab und nach Süden führt der Weg 518, vorbei an der alten Hannoverhütte, zur Mittelstation der Ankogelbahn.

Autor(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2016-01-06 14:52:10 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor

Sicherheitshinweis: Steinschlag/Blockschlag
Steinschlag/BlockschlagRichtiges Verhalten in Steinschlag gefährdeten Bereichen:
Steinschlag gefährdete Zonen sind steile Rinnen oder unter Felswänden. Wo schon viele heruntergefallene Steine liegen, sollte man vorsichtig sein! Aktuelle Steinschlaggefahr erkennt man auch durch helle (weiße) Spuren an den Felsen.
  • Nicht unnötig lange unterhalb von steilen Felswänden aufhalten, insbesondere von solchen, vor denen frisch abgebrochenes Gesteinsmaterial liegt und/oder Baumstämme mit Steinschlagspuren zu sehen sind.
  • Rasch und ohne selber Steine loszutreten durch Steinschlag gefährdetes Gebiet gehen. Keinesfalls in diesem Bereichen eine Rast machen.
  • Niemals als Gruppe derartige Bereiche passieren, immer einzeln nacheinander.
  • Konzentrieren Sie sich auf das Sehen UND das Hören! Steinschlag hört man oft schon von weitem. Wenn man ihn sieht, wird’s meist schon gefährlich.
  • Bei Steinschlag, rasch hinter einem Baum oder unter einem Felsvorsprung in Deckung gehen. Kopf mit Helm oder notfalls mit dem Rucksack schützen.
  • Wird Steinschlag bemerkt, ruft man schnell und laut "Stein", und nicht "Achtung" oder "Vorsicht".
Die Ursachen für Steinschlag liegen in langfristiger Materialentfestigung und Verwitterung an den Trennflächen. Gefördert wird die Ablösung u.a. durch Frosteinwirkung, Temperaturausdehnung und Wurzelsprengung. Die Gefahr von Steinschlag steigt besonders nach Regenfällen, Frostwechsel und starken Temperaturschwankungen, z.B. zwischen Tag und Nacht.
Durch die Klimaerwärmung und das damit verbundene Abschmelzen von Permafrost nimmt Steinschlag in den betroffenen Zonen enorm zu.
weitere Informationen:
Sicherheitshinweis: Altschneefelder/Firnfelder
Altschneefelder/FirnfelderAchtung bei Altschneefeldern: was oft als harmloser Ausrutscher beginnt, endet häufig in einem Absturz mit tödlicher Folge. Leider ist dies ein recht häufiges Unfallmuster bei Bergwanderungen bzw. Bergtouren im Frühjahr. Wege oberhalb der Waldgrenze können vor allem nordseitig noch lange bis in den Sommer abschnittsweise von Schneefeldern zugedeckt sein und stellen eine – auch von erfahrenen Berggehern - oft unterschätzte Gefahr da.
 
Verhalten der Situation anpassen

Im Idealfall sollte ein Schneefeld umgangen werden, wenn nicht daneben ein unwegsames oder gar absturzgefährdetes Gelände lauert. Im Zweifelsfall muss eine Tour abgebrochen oder umgedreht werden. Vor allem wenn die entsprechende Ausrüstung oder Erfahrung über das Queren von Schneefeldern fehlt. Zum sicheren Queren sollten mindestens die oberen zehn Zentimeter der Schneedecke aufgeweicht sein, damit man auch wirklich Tritte in den Schnee hacken kann. Wirklich bergtaugliches, nämlich festes Schuhwerk mit einer ordentlichen Profilsohle ist dafür natürlich eine absolute Voraussetzung. Merkt man jedoch bereits bei den ersten Schritten, dass diese nicht wirklich sicher sind, sollte man sofort abbrechen und umdrehen.
Wanderstöcke können in solchen Situationen ein oft eher trügerisches Gefühl von Sicherheit vortäuschen - viel besser sind hingegen die im Fachhandel angebotenen Grödel bzw. Spikes oder gar Leichtsteigeisen aus Aluminium, welche das Abrutschen im harten Sommerfirn unterbinden sollen. Wirklich sicher unterwegs auf harten Altschneefeldern ist man eigentlich nur mit Steigeisen und (Leicht-)Pickel, welche man beim Bergwandern im Normalfall eher nicht dabei hat. Deshalb ist es besonders wichtig bei der Tourenplanung auch die Exposition zu berücksichtigen: wechselt die geplante Route beispielsweise von der sonnigen, harmlosen Südseite auf Nord, so kann ein einfacher Wanderweg schnell durch hartgefrorenen Altschnee zu einer bergsteigerisch wirklich anspruchsvollen Flanke werden.

Richtig agieren im Notfall

Generell sollte man vor dem Queren eines jeden Schneefeldes – auch wenn es noch so lächerlich erscheinen mag - Handschuhe anziehen, denn die Kristallstruktur des Altschnees bzw. Sommerfirns ist sehr scharfkantig und führt sehr schnell zu schmerzhaften Verletzungen an den Händen, die ein weiteres Reagieren oft unmöglich machen und gerade das ist überlebensentscheidend. Entscheidend ist es, unmittelbar nach dem Ausrutschen gleich in Bauchlage und in eine Art Liegestützstellung zu kommen, denn nur so kann man effektiv abbremsen, bevor die Geschwindigkeit zu groß wird. Tests haben eindrücklich gezeigt, dass man auf einem harten, 40 Grad steilen Firnfeld bereits nach ein paar Metern annähernd dieselbe Geschwindigkeit wie im freien Fall erreicht und solche Stürze lassen sich eigentlich nicht mehr aufhalten.

Quelle: Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit

weitere Informationen:
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Herman Unterrainer, unser heutiger Hüttenwart, der 2013 sein 25-jähriges <i>Dientsjubiläum</i> feierte die Wegbetreuer Hermann und Joachim an der Mindener Hütte sonnige Rast an der Mindener Hütte an der Mindener Hütte, Blick nach Norden (Gamskarlspitze) Blick auf die Mindener Hütte Blick von der Mindener Hütte Richtung Osten (links Ankogel, rechts Hochalmspitz) Blick nach Süden (Mallnitz)  Blick nach Westen (links Liesgelspitze) Blick nach Osten(links Ankogel, rechts Hochalmspitze) Blick nach Osten (im Hintergrund der Ankogel) Blick nach Osten (im Hintergrund die Hochalmspitze) Passage eines Geröllfelds Blockfeld etwa 50 m sind mit einem Seil gesichert im Hochsommer muss ein Geröllfeld passiert werden <i>Steinschlaggefahr</i> Im Frühsommer muss ein steiles Schneefeld passiert werden exponierte Passage (Sicht vom kleinen Tauernsee) Querung des Abflusses des kleinen Tauernsees Blick auf den Tauernhauptkamm (nach Norden) der kleine Tauernsee der kleine Tauernsee Blick Richtung Korntauern Aussicht vom Luggetörl nach Mallnitz ... und so kann das im Frühsommer ausschauen Blick vom Elschesattel Richtung Luggetörl/Korntauern

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:  Erklärung  
Markierung:   
 502
KundenserviceSchäden, Probleme oder Fehlinformationen melden
Wegbetreuung:  Sektion Göttingen
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
teilweise
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 6.87 km +495.7 m -383.8 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  3 [h] 27 [min] 3 [h] 18 [min]

4. Wegabschnitt: Abzweig: Elschesattel - Hannoverhaus


Vom Elschesattel sind es noch ca. 100m Richtung Norden und bergauf zum Hannoverhaus.

Autor(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2014-10-09 08:04:56 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Abzweig: Elschesattel Blick nach Süden, in der Bildmitte der Abzweig: Elschesattel Weg auf dem Grat Blick zur alten Hannoverhütte, Weg zum Elschsattel Blick vom Hannoverhaus hinauf zur Bergstation und der Arnoldhöhe

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:  Erklärung  
Markierung:   
 518/502
KundenserviceSchäden, Probleme oder Fehlinformationen melden
Wegbetreuung:  Sektion Hannover
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
ja
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 0.09 km +18.8 m -1.3 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  0 [h] 04 [min] 0 [h] 03 [min]

Gesamtübersicht:

Fototour  
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 14.36 km +1090 m -970 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  7 [h] 44 [min] 7 [h] 34 [min]

Erreichbarkeit des Ausgangspunkts: mögliche Fortsetzungen am Endpunkt:

Orte entlang des Weges: 

  die Informationen in den grau hinterlegten Feldern sind in den GPS Tracks als Wegpunkte (virtuelle Wegweiser) enthalten.
VerkehrAlpen-PanoramenHöheKoordinaten

Hagener Hütte   Hagener Hütte video2446 [m]47.0275 N, 13.0897 E
Kontakt(Hüttenwirt): Johann Aschbacher, Tel: +43 664 4036697
An der Hagener Hütte passiert von Norden nach Süden der Rupertiweg (Markierung 110, E10). Nach Norden geht es nach Sportgastein/Naßfels, nach Süden führt der Weg ins Tauerntal zur Jamnigalm und weiter nach Mallnitz. Von Westen nach Osten passiert der Tauernhöhenweg (Markierung 102). Richtung Westen geht es zur Feldseescharte und weiter zur Duisburger Hütte und nach Osten (an der Hütte südöstliche Richtung) zur Mindener Hütte und weiter zum Hannoverhaus.
Abzweig: 110/502 110/5022425 [m]47.0269 N, 13.0909 E
Richtung Osten führt der Weg 102 (Tauernhöhenweg) zur Mindener Hütte. Der Weg 110 Richtung Süden, bergab, führt zur Jamnigalm und weiter nach Mallnitz. Zunächst Richtung Westen und dann nach Norden erreicht man nach wenigen Metern die Hagener Hütte. Ein unmarkierter Pfad, nördlich, oberhalb des Weges 102 führt zum Greilkopf.
Abzweig: Hagenerweg/Romatenspitze Hagenerweg/Romatenspitze2405 [m]47.0199 N, 13.1259 E
Hier zweigt vom Hagener Weg der Steig zur Romatenspitze ab.
Hagener Weg: Schneefeld Hagener Weg: Schneefeld2398 [m]47.0281 N, 13.1305 E
Hier befindet sich bis in den Frühsommer ein sehr steiles Schneefeld, bei dem es leider immer wieder zu z.T. schweren Unfällen kommt. Anforderungen: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ausrüstung: Stöcke, eventuell (Leicht-)Steigeisen Im weiteren zeitlichen Verlauf, wenn das Schneefeld abgeschmolzen ist, ist diese Stelle unproblematisch.
Woisgenscharte Woisgenscharte2388 [m]47.032 N, 13.1319 E
Unterhalb der Woisgenscharte ändert der Weg seine Richtung. Zur Hagener Hütte in südwestlicher Richtung, zur Mindener Hütte Richtung Südosten.
Mindener Hütte   Mindener Hütte videoPanorama2433 [m]47.0236 N, 13.1552 E
Kontakt(Hüttenwart): Hermann Unterrainer, Tel: +43 664 1549840, email: mindener@a1.net
Göttinger Weg: Seilsicherung Göttinger Weg: Seilsicherung2309 [m]47.0312 N, 13.1771 E
Hier ist ein ca. 15 m langer, exponierter Abschnitt mit einem festmontierten Seil gesichert. Es handelt sich dabei nicht um einen Klettersteig, sondern um eine zusätzliche Sicherung zum Festhalten.
Zustand: Seil wurde 2017 erneuert.
Göttinger Weg: Steinschlag/Schneefeld Göttinger Weg: Steinschlag/Schneefeld2328 [m]47.0314 N, 13.1769 E
Im Wegabschnitt Mindener Hütte - Abzweig: Korntauern muss ein ca. 50 m breites Schotterfeld mit erhöhter Steinschlaggefahr überquert werden. Dieser Abschnitt sollte aufmerksam, aber zügig passiert werden. Gruppen sollten jeweils einzeln den Gefahrenbereich queren. Im Frühjahr und Frühsommer ist hier ein ca. 30 - 50 m breites, steiles Schneefeld. Bei durchschnittlicher Witterung ist das Schneefeld meist bis Mitte/Ende Juli abgeschmolzen. Anforderung: Trittsicherheit. angemessene Ausrüstung: Bergschuhe, ev. Steinschlaghelm, bei Schneefeld ev. Steigeisen.
exponierte Passage exponierte Passage2340 [m]47.0374 N, 13.1797 E
exponierte Passage, bei Regen oder Eis auf sicheren Tritt achten.
Abzweig: Göttinger Weg/Korntauern2316 [m]47.0385 N, 13.1803 E
Hier zweigt der Weg 516 nach Norden in Richtung Korntauern, Böckstein ab. Richtung Südwesten geht es auf dem Weg 502 zur Mindener Hütte. Richtung Osten ebenfalls auf dem Weg 502 erreicht man das Hannoverhaus und die Bergstation der Ankogelseilbahn.
Kleiner Tauernsee Kleiner Tauernsee2305 [m]47.0396 N, 13.1822 E
Abzweig: Göttinger Weg/Kulturwanderweg2290 [m]47.0383 N, 13.1856 E
Hier zweigt der Kulturwanderweg (517) talwärts, in Richtung Südost ab. Richtung Westen geht es auf dem Weg 502 vorbei am kleinen Tauernsee zum Abzweig: Korntauern und weiter entweder Richtung Böckstein oder Mindener Hütte. Richtung Osten ebenfalls auf dem Weg 502 erreicht man das Hannoverhaus und die Bergstation der Ankogelseilbahn.
Luggetörl Luggetörl2381 [m]47.0373 N, 13.1956 E
Hier überquert der Göttinger Weg einen bergab ziehenden Kamm. Sehr schöne Aussicht nach Süden und Mallnitz
Abzweig: Elschesattel Elschesattel2546 [m]47.0398 N, 13.2152 E
Bergauf führt der Weg (502/518) zum Hannoverhaus und zur Bergstation der Ankogelseilbahn (Richtung Norden). Bergab entlang des Grates, in Richtung Süden geht der Weg 518 zunächst bis zur alten Hannoverhütte und dann westlich des Grates zur Mittelstation der Ankogelseilbahn. Nach Westen auf dem Weg 502 (Göttinger Weg) kommt man zur Mindener Hütte und weiter zur Hagener Hütte bzw. über den Korntauern nach Böckstein.
Ankogelbahn: Bergstation Ankogelbahn: Bergstation2636 [m]47.0427 N, 13.2156 E
Die Bergstation der Ankogelseilbahn befindet ca. 60m oberhalb des Hannoverhauses (Wegstrecke ca. 250m). Erste Bergfahrt 8:30, letzte Talfahrt 16:30
Zustand: Betriebszeit Sommer 2017: 25. Juni 2017 – 24. September 2017,täglich von 8:30 - 16:30 Uhr. Bei Schlechtwetter kein Betrieb.
Hannoverhaus   Hannoverhaus webcam video2565 [m]47.0406 N, 13.2155 E
Kontakt(Hüttenwirt): Mateo Bachmabb und Veronika Tikvic, Tel: +43 (0)4784 21345, email: hannoverhaus@alpenverein-hannover.de

Verkehrsinformationen

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Ankogel Seilbahn

Haltestellen: Ankogelbahn: Bergstation
Verkehrsbeschränkung:
Bei Schlechtwetter ist die Bahn geschlossen.
Fahrplan und Betriebszeiten:
Sommer 2017:  25. Juni 2017 bis 24. September 2017
Winter 2016/17: 17. Dezember 2016 – 02. April 2017
kein Ruhetag!
Fahrzeiten: 08.30 – 16.30


HelpdeskSie haben ein Problem oder eine Fehlinformation gefunden.

Andere Tourenbeschreibungen und Videos

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   video  Hannoverhütte, Hannoverhaus und Mausoleum im Sommer
   video  Hagenerhütte am Übergang nach Salzburg
   video  Blick von der Mindener Hütte

Karten und GPS-Tracks

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Download GPS Tracks:   Erklärung kml Keyhole Markup Language Google Earth/Maps gpx GPS Exchange Format
Detail-Informationen zu den GPS tracks (bitte anklicken)
 
Virtuelle Tour in Google Earth laden:   help google-earth (Achtung: BETA Version)
GPS tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.
 
Art der Ermittlung
GPS tracks sind entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet worden oder wurden mit Hilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt.
Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei und hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung anhand von Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwere oder gar nicht zu erkennen.
Aufgezeichnet GPS tracks werden hier als gemessen bezeichnet. Sind die GPS tracks, wie oben beschrieben, kartographisch ermittelt ist hier graphisch vermerkt. Wurden gemessene GPS tracks kartographisch nachbearbeitet ist gemessen,nachbearbeitet angegeben.
 
Basis der (Nach)bearbeitung
Hier wird die Grundlage, die für die kartographische Erstellung oder die Nachbearbeitung verwendet wurde, angegeben.
 
Prüfung
Da keines der Verfahrensweisen fehlerfrei ist, sollte die Korrektheit eines GPS tracks mittels einer Begehung im Gelände überprüft werden. Ist dies der Fall wird unter Prüfung verfiziert angegeben.

Die Qualität des zum Download zur Verfügung gestellten GPS tracks hängt von den Qualitäten der tracks der einzelnen Wegabschnitte ab.
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS tracks zur Verfügung zu stellen. Jedoch weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie diese auf eigene Gefahr benutzen und wir keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen.
GPS tracks können eine Hilfe sein, ersetzen aber nicht die eigene Aufmerksamkeit, die notwendige Orientierungfähigkeit im Gelände und die eigene Verantwortung für Ihr Handeln.
Wenn Sie mit dem Auto an die Wand fahren, nur weil das Navigationsgerät Ihnen empfohlen hat geradeaus weiter zu fahren, ist weder das Navigationsgeräte noch der Hersteller des Navigationsgerätes sondern sind Sie selbst dafür verantwortlich!

Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.

Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Was ist zu tun:

help Klicken Sie auf das Google Earth Symbol (google-earth) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.

Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.


Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben: 1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind.
Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite.
Befindet sich hinter dem Namen das Symbol können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen. 3. Spalte (Verkehr)
Hier sind die folgenden Symbole möglich:,   Parkplatz Parkplatz,   Haltestelle Bushaltestelle,   Seilbahn Seilbahn/Bergbahn und   Bahnhof Bahnhof
Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem Parkplatz-Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet. 4. Spalte (Alpen-Panoramen)
Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol Panorama anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.

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