Zusammenfassung

  [Kategorie: Mehrtagestour]
Wanderung
Vom Talschluss Hüttschlag ausgehend geht es durch den Moderegggraben zur Modereggalm und weiter zur Hühnerkarscharte. Weiter geht es dann bergauf, Richtung Süden zur Lienlacke und dem Gstößkees auf den Gipfel Keeskogel [2884 m] - Gletscherausrüstung erforderlich. Über einen kurzen Felsgrat steigt man, vorbei am Ali-Lanti Biwak, zur Kleinelendscharte ab. Von dort geht es weiter hinunter zur Kleinelendhütte und zum Kölnbreinspeicher. Einfach ist dann der letzte Abschnitt über eine Schotterstraße zur Osnabrücker Hütte - das Etappenziel.
Man kann diese Etappe auch auf 2 Tage aufteilen. Entweder man steigt am 1. Tag nachmittags zur Modereggalm auf, nächtigt dort und geht am nächsten Tag den Rest der Tour, oder man plant eine Nächtigung auf dem Ali-Lanti Biwak ein.
Autoren: Sepp Kendler, Joachim Benz

Ausgangspunkt: Hüttschlag/Stockham   Endpunkt: Osnabrücker Hütte
Via: Keeskogel, Kleinelendscharte
Einkehrmöglichkeit: Hüttschlag/Stockham
Hütten/Biwaks/Berggasthöfe/Campingplätze: Ali-Lanti-Biwak, Osnabrücker Hütte
Talort(e): Hüttschlag, Malta
Mehrtagestour -- Dauer: 11 h 59 min  Strecke: 18.42 km  +2115 m  -1128 m


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Ihre individuelle Tour können Sie mit dem Tauernhöhenwege Tourenplaner zusammenstellen.
Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen)
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

1. Wegabschnitt: Hüttschlag/Stockham - Modereggalm

Parkplatz: Hüttschlag/TalschlussWegweisung zur Modereggalm am Parkplatz: Hüttschlag/TalschlussBlick nach Süden, rechts die Straße zum Gehöft PertillRast an der ModereggalmBlick zum Weinschnabel von der Modereggalm
Vom Parkplatz und der Haltestelle des Postbusses Hüttschlag/Talschluss geht es über eine Brücke über die Großarler Ache zum Talwirt und dem Talmuseum. Richtung Süden bis zum Gehöft Pertill folgen.Vom Gehöft Pertill dem Feldweg über Wiesengelände in den Moderegggraben folgen. Nach der Querung eines Bachs führt der Steig zum Teil durch Wald, zum Teil über Wiesen bergauf.
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
  
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 2.71 km; kum. Auf-/Abstieg:  +676 m,  -3 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  2 [h] 35 [min];
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2. Wegabschnitt: Modereggalm - Lienlacke - Keeskogel - Ali-Lanti Biwak

Wegweisung an der Abzweigung Modereggalm (47/50)Hühnerkarscharte (2048 m)Wegweisung an der HühnerkarscharteBegegnung mit SchafenBlick zu Keeskogel mit GstößkeesRast an der LienlackeBlick zum KeeskogelLienlackeSchneereste in den Rinnen zwischen den Moränenauf dem Gstößkees, im Hintergrund der KeeskogelBlick zum Ankogel vom Grat am oberen Ende des Gstößkees, unten KleinelendscharteBlockkletterei am NW-Gratam Gipfel des KeeskogelHochalmspitze, Bildmitte u. rechts die SchwarzhörnerGroßer HafnerBlick vom Grat zzum Keeskogel hinunter zum Ali-Lanti Biwak und der Kleinelendscharte
Foto ©: Schermy   Lizenz: CC0 1.0 Universal  Bildquelle Bildquelle
Von der Modereggalm bergauf dem Steig Richtung Westen über Almengelände folgen. 47 bergauf über Almengelände, in südwestlicher Richtung zur Hühnerkarscharte und zum ersten Mal sieht man den Keeskogel in voller Größe.Bei der Hühnerkarscharte geht es zunächst nach Süden und dann nach Südosten über Almmatten unterhalb des Plattenkogel und des Mandlkopf. Ein idealer Rastplatz vor dem letzten Abschnitts des Aufstiegs.Von der Lienlacke hält man sich noch etwas nach links und weicht damit den großen Steinblöcken aus. Dann steigt man vertikal über die Moränen zum Gstößkees auf.Gletscherpassage: Gstößkees Beim Aufstieg über das Gstößkees hält man sich etwas rechts und umgeht so Blankeis und Gletscherspalten. Sicherheitshinweis:Auf dem Gstößkees ist vor allem im Spätsommer mit Gletscherspalten und Blankeis zu rechnen, entsprechende hochalpine Erfahrung ist daher unbedingt notwendig! Es besteht auch die Möglichkeit den Gletscher Richtung Osten zu umgehen und über den Ostgrat aufzusteigen, allerdings ist die Tour dann um einiges länger!Eine kurze Blockkletterei über den Nordwestgrat bringt uns zum höchsten Punkt, auf 2.884 m. Tief unten, am Ende des Maltaltals leuchtet der smaragdgrüne Kölnbreinspeicher, Richtung Osten blickend, erkennen wir den Großen Hafner, 3.076 m.Der Abstieg erfolgt über den selben Weg wie der Aufstieg.Nach dem Abstieg vom Gipfelaufbau des Keeskogel, am oberen Rand des Gößkees in einem Bogen über Blockgelände zum Ali-Lanti Biwak beziehungsweise zur Kleinelendscharte absteigen.
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
        
Der Spurverlauf in der Gletscherpassage kann sich je nach Schnee- und Eislage ändern!
In diesem Wegabschnitt befindet sich:
  • 1 Kletterstelle: I+ (nach UIAA)
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 7.59 km; kum. Auf-/Abstieg:  +1263 m,  -318 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  5 [h] 53 [min];
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3. Wegabschnitt: Ali-Lanti Biwak - Kleinelendscharte - Osnabrücker Hütte

 (Osnabrücker Weg, Tauernhöhenweg, Kärntner Grenzweg)
Ali-Lanti BiwakBlick vom Ali-Lanti Biwak zur KleinelendscharteAli-Lanti BiwakAli-Lanti Biwak von der Kleinelendscharte aus gesehenBlick Richtung Südosten, Bildmitte Ali-Lanti Biwak, oben Keeskogel, r. KölnbreinspeicherWegweisung zum Ali-Lanti BiwakKleinelendscharte, WegweisungBlick nach Süden von der Kleinelendscharte, Bildmitte: KölnbreinspeicherWegweisung an der KleinelendscharteBlockgelände unterhalb der KleinelendscharteBlick nach Süden, Bildmitte: Schwarzhorn, rechts HochalmspitzeBlick hinunter zum KölnbreinspeicherBlick ins KleinelendtalAbstieg zum KölnbreinspeicherBlick hinauf zur KleinelendscharteSteig durch BlockgeländeSteig durch alpine Matten, Blick nach SüdenBlick hinunter zur KleinelendhütteBlick nach Westen ins KleinelendtalBlick hinunter zur Kleinelendhütteletzter, steilerer Abstieg zur Kleinelendhüttebei der KleinelendhütteKleinelenhütte von Süden gesehenKleinelendbach, Sicht nach NordenKölnbreinspeicherAm Ende des StauseesBlick nach Osten über den KölnbreinspeicherBlick zur Hochalmspitze, r. Osnabrücker Hütteunweit der Osnabrücker HütteOsnabrücker HütteOsnabrücker HütteBlick von der Osnabrückerhütte hinunter zum Kölnbreinspeicher
Foto ©: Hanna Benz   Lizenz: Alle Rechte vorbehalten
Vom Ali-Lanti Biwak etwa 100m in südwestlicher Richtung zur Kleinelendscharte absteigen.Von der Kleinelendscharte zunächst in südöstlicher Richtung durch Blockgelände, zum Teil ist hier die Benutzung der Hände hilfreich. Dann geht es in östlicher, später südöstlicher Richtung auf einem gut begehbaren, ausgeprägten Pfad leicht bergab. Im letzten Abschnitt dann steil hinunter zur Kleinelendhütte , wo man auf einen Fahrweg trifft.Eine weitere Tourenbeschreibung und Fotogalerie finden sie unter: Von der Keinelendhütte, einer Jägerhütte, den Güterweg auf der östlichen Seite, leicht bergab Richtung Osten/Südosten folgen. Nach kurzer Strecke stößt man, bei der Brücke über den Kleinelendbach, auf den Weg, der von der Staumauer des Kölnbreinspeichers zur Osnabrücker Hütte führt.Von der Brücke über den Kleinelendbach geht es Richtung Westen auf dem Fahrweg.
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
  
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 8.12 km; kum. Auf-/Abstieg:  +176 m,  -807 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  3 [h] 30 [min];
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Gesamtübersicht:

Fototour  
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Orte entlang des Weges:

  section on/off

Verkehrsinformationen

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Andere Tourenbeschreibungen und Videos

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GPS tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.
 
Art der Ermittlung
GPS tracks sind entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet worden oder wurden mit Hilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt.
Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei und hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung anhand von Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwere oder gar nicht zu erkennen.
Aufgezeichnet GPS tracks werden hier als gemessen bezeichnet. Sind die GPS tracks, wie oben beschrieben, kartographisch ermittelt ist hier graphisch vermerkt. Wurden gemessene GPS tracks kartographisch nachbearbeitet ist gemessen,nachbearbeitet angegeben.
 
Basis der (Nach)bearbeitung
Hier wird die Grundlage, die für die kartographische Erstellung oder die Nachbearbeitung verwendet wurde, angegeben.
 
Prüfung
Da keines der Verfahrensweisen fehlerfrei ist, sollte die Korrektheit eines GPS tracks mittels einer Begehung im Gelände überprüft werden. Ist dies der Fall wird unter Prüfung verfiziert angegeben.

Die Qualität des zum Download zur Verfügung gestellten GPS tracks hängt von den Qualitäten der tracks der einzelnen Wegabschnitte ab.
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS tracks zur Verfügung zu stellen. Jedoch weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie diese auf eigene Gefahr benutzen und wir keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen.
GPS tracks können eine Hilfe sein, ersetzen aber nicht die eigene Aufmerksamkeit, die notwendige Orientierungfähigkeit im Gelände und die eigene Verantwortung für Ihr Handeln.
Wenn Sie mit dem Auto an die Wand fahren, nur weil das Navigationsgerät Ihnen empfohlen hat geradeaus weiter zu fahren, ist weder das Navigationsgeräte noch der Hersteller des Navigationsgerätes sondern sind Sie selbst dafür verantwortlich!

Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.

Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Was ist zu tun:

help Klicken Sie auf das Google Earth Symbol (google-earth) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.

Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.


Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben: 1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind.
Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite.
Befindet sich hinter dem Namen das Symbol können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen. 3. Spalte (Verkehr)
Hier sind die folgenden Symbole möglich:,   Parkplatz Parkplatz,   Haltestelle Bushaltestelle,   Seilbahn Seilbahn/Bergbahn und   Bahnhof Bahnhof
Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem Parkplatz-Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet. 4. Spalte (Alpen-Panoramen)
Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol Panorama anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.

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