Zusammenfassung

  [Kategorie: Mehrtagestour]
Vom Zittelhaus führt der Abstieg über ein Firnfeld zum Ostgrat und dann weiter über den gesicherten Grat hinunter zur Rojacher Hütte. Von dort in etlichen Kehren hinunter zum Naturfreundehaus Schutzhaus Neubau. Der direkt Weg zum Niedersachsenhaus und zur Riffelscharte wird wegen ständigem Steinschlag nicht mehr gewartet (Begehung auf eigene Gefahr). Deshalb führt der weitere Weg (Weg 119) über die Melcherböden hinunter zur Hüttwinkelache, wo er danach auf den Weg 111 trifft. Diesen dann wieder hinauf zur Riffelscharte und zum Niedersachsenhaus. Vom Niedersachsenhaus geht es weiter über den Hermann-Bahlsenweg hinunter nach Sportgastein. Vorbei an der Viehauseralm und dem Valeriehaus (Einkehrmöglichkeit) erreicht man die Talstation der Kreuzkogelbahn. Nach dem Parkplatz an der Talstation zunächst ca. 500 m auf der Gasteiner Alpenstraße und dann weiter auf dem Nassfelder Weg vorbei an der Astenalm (Einkehrmöglichkeit) und dem Gasthof Evianquelle. Schließlich erreicht man Böckstein, von dort über die Kaiserin-Elisabeth-Promenade nach Bad Gastein.
 
Anforderung: Trittsicherheit, Gletscherausrüstung und deren Beherrschung sind erforderlich, sonst nur in Begleitung eines Bergführers, konditionell sehr anspruchsvoll.

Ausgangspunkt: Hoher Sonnblick/Zittelhaus   Endpunkt: Bad Gastein Bahnhof
Einkehrmöglichkeit: Obere Astenalm
Hütten/Biwaks/Berggasthöfe/Campingplätze: Zittelhaus, Rojacher Hütte, Schutzhaus Neubau, Niedersachsenhaus
Talort(e): Hüttschlag
Mehrtagestour -- Dauer: 13 h 25 min  Strecke: 25.28 km  +992 m  -3096 m


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Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen)
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

1. Wegabschnitt: Hoher Sonnblick/Zittelhaus - Rojacher Hütte

 (Tauernhöhenweg, Arnoweg)
Sonnenaufgang am Hohen SonnblickHoher Sonnblick, Blick auf den Großglocknerdie obersten Meter im Südostgratdas ist nicht ohnesteiler Gletscherabstiegheikle Querung am SonnblickgratTiefblickIm Blockwerk des Sonnblick Ostgrates... sogar eine kurze LeiterBlick hinauf in den SüdostgratBlick auf den SonnblickgratRojacher Hütte
Foto ©: Ernst Riegel, DAV Sektion Duisburg
Diese Etappe führt zur Rojacher Hütte [2718 m]: Auf dem Weg zum Hohen Sonnblick (3.105 m) und beim Abstieg ist die Schutzhütte des ÖAV Sektion Rauris die ideale Gelegenheit zur Stärkung für alle BergsteigerInnen.
Der Abstieg vom Zittelhaus/Hohen Sonnblick beginnt mit der Querung zur östlichen Schulter, von der aus man dem, durch Krampen entschärften, Blockgrat , zum Teil ausgesetzt, zur Rojacher Hütte folgt. Schmaler stark exponierter T5/I Grat, der dann in T4 Gelände übergeht und durchgehend volle Konzentration verlangt.Gute Steigeisengeher können auch über das Goldbergkees absteigen und später zum Grat queren, aber Achtung, beim Übergang auf den Grat ist eine steile Hartfirnrinne zu queren, was zu einem heiklen Unterfangen werden kann.
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Schwerer Bergweg
In diesem Wegabschnitt befindet sich:
  • 1 Kletterstelle: I (nach UIAA)
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 1.41 km; kum. Auf-/Abstieg:  +39 m,  -427 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  1 [h] 09 [min];
Wegbetreuung:
Sektion Rauris
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2. Wegabschnitt: Rojacher Hütte - Schutzhaus Neubau

 (Tauernhöhenweg, Arnoweg)
Blick hinauf zu der <em>winzigen</em> Rojacher HütteBlick ins Talgut erhaltene Ruine des GoldbergbausRuine des Goldbergs
Diese Etappe führt zum Schutzhaus Neubau [2175 m]: Das Schutzhaus (2175 m) liegt inmitten der historischen Stätten des Goldbergbaues. Ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche unvergessliche Berg- und Skitouren auf den Hoher Sonnblick, das Schareck und das Alteck.
Dem Weg 102 folgend geht der Abstieg, zunächst in nordöstlicher und dann südöstlicher Richtung, über Blockwerk und Schutt. Schliesslich kommt man an die Abzweigung des Wegs 122, der nach Kolm-Saigurn führt. Weiter dem Weg 102 folgend kommt man zur Fraganter Scharte. Von hier führt der Weg 122 Richtung Nordosten in weiten Serpentinen, bergab durch überwiegend Wandergelände. Während des Abstiegs kommt man an Ruinen des ehemaligen Goldbergbaus im Rauriser Tal vorbei. Schließlich erreicht man Schutzhaus Neubau, eine Hütte der Naturfreunde.
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Schwerer Bergweg  Mittelschwerer Bergweg
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 3.24 km; kum. Auf-/Abstieg:  +75 m,  -618 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  1 [h] 55 [min];
Wegbetreuung:
Sektion Rauris
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3. Wegabschnitt: Schutzhaus Neubau - Niedersachsenhaus

 (Arnoweg)
Diese Etappe führt zum Niedersachsenhaus [2474 m]: Die exponierte Lage auf dem Grat der Riffelscharte im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern und die interessanten Zustiege aus dem Nassfeld und Kolm-Saigurn machen die Hütte auch für Tagesgäste interessant.
Dem Weg 122 leicht bergab, Richtung Nordosten folgen, bis man eine kleine Abzweigung erreicht, an der einen nicht gewarteten Steig zum Niedersachsenhaus nach Osten abzweigt. Richtung Kolm Saigurn dem Weg 122 weiter bergab, Richtung Noden folgen.
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Mittelschwerer Bergweg
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 5.95 km; kum. Auf-/Abstieg:  +675 m,  -376 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  3 [h] 48 [min];
Wegbetreuung:
Sektion Rauris
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4. Wegabschnitt: Niedersachsenhaus - Viehauseralm

 (Hermann-Bahlsen-Weg, Arnoweg)
Diese Etappe führt nach Viehauseralm [1624 m]:
Zunächst mäßig Richtung Osten absteigen. Dann durch eine Steilstufe steiler in mehreren Kehren in das Stiglitztal absteigen. Nach der Bachquerung dem Hermann-Bahlsen-Weg Richtung Osten folgen bis man die Viehauseralm erreicht. Der Wegabschnitt ist flach und einfach.
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Mittelschwerer Bergweg  Einfacher Bergweg
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 4.46 km; kum. Auf-/Abstieg:  +1 m,  -851 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  2 [h] 20 [min];
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5. Wegabschnitt: Viehauseralm - Abzweig: Stubnerkogelstraße

 (Hermann-Bahlsen-Weg, Wanderweg Naßfeld, Kaiserin Elisabeth Promenade, Arnoweg, Salzburger Almenweg)
Diese Etappe führt nach Bad Gastein [1088 m]: Bad Gastein ist ein Kur- und Wintersportort im Gasteinertal in Österreich. Die Gemeinde gehört zu den Nationalparkgemeinden des Nationalparks Hohe Tauern und liegt am Fuß des Graukogels.
Dem Fahrweg Richtung Westen folgen bis links ein Fahrweg abzweigt. Dem Fahrweg Richtung Osten folgen bis man das Valeriehaus und den Parkplatz erreicht.Sehenswert: Links am Weg liegt das Schaukraftwerk Nassfeld und etwas oberhalb die Knappenhäuser. Vom Valeriehaus den Parkplatz Richtung Osten überqueren. Den Parkplatz Richtung Norden zur Talstation des Kreuzkogellifts und der Bushaltestelle überqueren. Vom Parkplatz Naßfeld Richtung Norden etwa 1 km auf der asphaltierten Gasteiner Alpenstrasse bis linker Hand das neue Kraftwerksgebäude erscheint. Nach weiteren 2 km erreicht man den sogenannten Russentunnel sowie die Russenbrücke. Nach etwa 2 km abfallendem Weg erreicht man die Obere und Untere Astenalmen. Von der Oberen Astenalm dem Weg Richtung Osten, später Nordosten folgen. Nach etwa der Hälfte des Wegabschnitts überquert man den Knappenbach. Dann weiter dem Weg in selber Richtung folgen. Von dort der Gasteiner Alpenstraße folgen, bis man die Brücke über Naßfelder Ache erreicht, die nach Norden nach Altböckstein führt. Von der Brücke über die Naßfelder Ache der Straße nach Osten folgen. Nach wenigen Metern erreicht man die Haltestelle Böckstein/Ortsmitte. Von der Haltestelle Böckstein/Ortsmitte wenige Meter nach Westen der Straße folgen bis man zur Brücke über die Naßfeldefer Ache kommt.
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Fahrweg  Straße  Wanderweg
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 9.68 km; kum. Auf-/Abstieg:  +196 m,  -732 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  3 [h] 53 [min];
Wegbetreuung:
TVB Bad Gastein
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6. Wegabschnitt: Abzweig: Stubnerkogelstraße - Bad Gastein Bahnhof

Wegweisung an der Abzweigung: Stubnerkogelstraße/ElisabethpromenadeTalstation der StubnerkogelbahnBlick auf den Bahnhof von der Fußgängerbrückeam Bahnhof, Blick nach Süden
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Ortsgebiet von Bad Gastein
Strecke: 0.54 km; kum. Auf-/Abstieg:  +6 m,  -92 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  0 [h] 18 [min];
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  Wegbeschreibung on/off

Gesamtübersicht:

Fototour  
  Wegbeschreibung on/off

Orte entlang des Weges:

  section on/off

Verkehrsinformationen

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Andere Tourenbeschreibungen und Videos

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GPS tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.
 
Art der Ermittlung
GPS tracks sind entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet worden oder wurden mit Hilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt.
Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei und hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung anhand von Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwere oder gar nicht zu erkennen.
Aufgezeichnet GPS tracks werden hier als gemessen bezeichnet. Sind die GPS tracks, wie oben beschrieben, kartographisch ermittelt ist hier graphisch vermerkt. Wurden gemessene GPS tracks kartographisch nachbearbeitet ist gemessen,nachbearbeitet angegeben.
 
Basis der (Nach)bearbeitung
Hier wird die Grundlage, die für die kartographische Erstellung oder die Nachbearbeitung verwendet wurde, angegeben.
 
Prüfung
Da keines der Verfahrensweisen fehlerfrei ist, sollte die Korrektheit eines GPS tracks mittels einer Begehung im Gelände überprüft werden. Ist dies der Fall wird unter Prüfung verfiziert angegeben.

Die Qualität des zum Download zur Verfügung gestellten GPS tracks hängt von den Qualitäten der tracks der einzelnen Wegabschnitte ab.
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS tracks zur Verfügung zu stellen. Jedoch weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie diese auf eigene Gefahr benutzen und wir keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen.
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Wenn Sie mit dem Auto an die Wand fahren, nur weil das Navigationsgerät Ihnen empfohlen hat geradeaus weiter zu fahren, ist weder das Navigationsgeräte noch der Hersteller des Navigationsgerätes sondern sind Sie selbst dafür verantwortlich!

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Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.


Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben: 1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
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