Wanderung

Zusammenfassung

  [Kategorie: Mehrtagestour]
Dieses Teilstück überquert bei den Mallnitzer Tauern den Tauernhauptkamm, führt durch das Tauerntal nach Mallnitz und dann durch das Dösental zum Arthur von Schmid Haus. Von dort kann die Tour entweder über die Mallnitzer Scharte zur Gießener Hütte oder über das Kaponigbiwak bis zur Reißeckhütte/Reißeckbahn fortgesetzt werden.
Von der Jamnigalm nach Mallnitz und von Mallnitz zum Parkplatz: Dösental verkehrt ein Wanderbus.

Ausgangspunkt: Sportgastein/Naßfeld
Endpunkt: Arthur von Schmid Haus
Einkehrmöglichkeit: Stocker Hütte
Hütten/Berggasthöfe: Hagener Hütte, Arthur von Schmid Haus
Mehrtagestour -- Dauer: 15 h 48 min  Strecke: 30.07 km  +2336 m  -1624 m


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Ihre individuelle Tour können Sie mit dem Tauernhöhenwege Tourenplaner zusammenstellen.
Annahmen für die Gehzeitenberechnung (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen):
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

Wegbeschreibung

Top

1. Wegabschnitt: Sportgastein/Naßfeld - Hagener Hütte


Vom Parkplatz der Kreuzkogel Bahn zunächst Richtung Süden über den Siglitzbach gehen (nicht Richtung Alpen Restaurant Valeriehaus). Der Weg (breiter Fahrweg) verläuft westlich der Naßfelder Ache. Zunächst verläuft der Weg mit geringer Steigung durch den Talboden, vorbei an verschiedenen Almen (Schöneggeralm, dann die Schareckalm, die Moisealm, die Naßfeldalm, die Moaralm. die Hinternaßfeldalm, die Brandtneralm und zum Schluss die Veitbaueralm), bis man zur Querung von 2 Bächen kommt. Von dort aus führt der markierter Steig in zahlreichen Kehren steil aufwärts bis man in das Eselkar kommt (in südöstlicher Richtung). Dort dann etwas flacher das Eselkar durchqueren. Und dann das letzten Stück westlich eines Rücken in südlicher Richtung, wieder etwas steiler zur Hagener Hütte (Mallnitzer oder Niedere Tauern) aufsteigen.
Für das letzte Wegstück ist Trittsicherheit erforderlich.

Dieser Übergang war schon zur Keltenzeit begangen und stellte bis zur Eröffnung der Tauernbahn (1909) den meist benutzten Übergang zwischen Gastein und Kärnten dar.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2015-12-22 16:22:42 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Blick vom Naßfeld hinauf zur Hagener Hütte (Foto: S. Morhenne) Der Weg Richtung Naßfeld unterhalb der Hagener Hütte Blick hinunter nach Sportgastein/Naßfeld Ziel oder Ausgangspunkt - die Hagener Hütte (Westseite)

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:    
Markierung:   
 113
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Wegbetreuung: 
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
nicht bekannt
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 6.7 km +898 m -44 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  4 [h] 11 [min] 3 [h] 06 [min]

2. Wegabschnitt: Hagener Hütte - Jamnigalm


Teilabschnitt: Hagener Hütte - Abzweig: 110/502   (4 min, 0.16 km, +0.3 m, -23.3 m)
Von der Hagener Hütte Richtung Süden absteigen. Nach wenigen Metern erreicht man die Abzweigung Richtung Mindener Hütte (Tauernhöhenweg), weiter Richtung Süden führt der Weg hinunter zur Jamnigalm.

Teilabschnitt: Abzweig: 110/502 - Jamnigalm   (2 h 10 min, 5.55 km, +0.4 m, -679.1 m)
Dieser Weg war schon in der Kelten- und Römerzeit ein wichtiger Alpenübergang. Der Abstieg geht südwärts Richtung Jamnighütte. Schon bald passiert man auf 2380 m Höhe das historische, inzwischen neu renovierte Tauernhaus. Wenig später kommt man an dem Tauernkreuz vorbei, das zur Erinnerung an eine, vom Blitz erschlagene Hüttenwirtin errichtet wurde. Am 15. August (Mariä Himmelfahrt) findet hier jedes Jahr einen Bergmesse statt. Weiter geht es auf dem Fahrweg abwärts, bis der Weg (rechts) zur Jammnigalm abzweigt. Dieser Weg kann auch bei schlechtem Wetter unproblematisch gegangen werden.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2016-08-20 11:29:48 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Blick von der Hagener Hütte ins Tauerntal unterhalb der Hagener Hütte Hagener Hütte(oben, vor der Renovierung) und Tauernhaus (unten) das neu renovierte Tauernhaus Tauernhaus 1936 Tauernkreuz Bergmesse am Tauernkreuz Richtung Hagener Hütte im Frühsommer, Blick Richtung Hagener Hütte Freimachen des Weges zur Hagener Hütte im Frühjahr Weg zur Hagener Hütte beim neuen Manhardhaus Querung eines Bachs oberhalb der Jamnig Hütte Jamnig Hütte

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:       
Markierung:   
 110/113/102
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Wegbetreuung:  Sektion Hagen
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
nein
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 5.71 km +0.7 m -702.4 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  2 [h] 14 [min] 3 [h] 06 [min]

3. Wegabschnitt: Jamnigalm - Abzweig: Lusen/Stockerhütte


Von der Jamnigalm dem Fahrweg bergab folgen. Der Fahrweg führt z.T. im Bergwald, z.T. am Waldrand hinab, bis man in einer Serpentine den Abzweig: Stocker Hütte/Lusen erreicht. Hier entweder den Weg nehmen, um Richtung Stocker Hütte und weiter nach Mallnitz zu kommen. Folgt man dem Fahrweg gelangt man nach kurzer Stecke an den Parkplatz und die Haltestelle am Ende der Tauerntal Straße.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2014-07-28 08:44:31 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Jamnigalm Fahrweg zur Jamnigalm Abzweig: Stocker Hütte/Lusen

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:    
Markierung:   
 136/110
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Wegbetreuung:  Sektion Mallnitz
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
nicht bekannt
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 0.42 km +16 m -31 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  0 [h] 10 [min] 0 [h] 12 [min]

4. Wegabschnitt: Abzweig: Lusen/Stockerhütte - Stocker Hütte


Teilabschnitt: Abzweig: Lusen/Stockerhütte - Abzweig: Weg:110/Stocker Hütte   (1 h 19 min, 2.61 km, +23 m, -439 m)
In der ersten Serpentine der Fahrstraße vom Parkplatz: Jamnigalm biegt der Weg in südöstlicher Richtung ab. Zunächst geht es über Wiesengelände abwärts. Dann folgt der Weg ein stückweit der Trasse einer alten Römerstraße. Danach quert man einen kleinen Bach und einen Lawinenschuttkegel. Schließlich kommt man an den Tauernbach. Auf der gegenüberliegenden Uferwand sind einige Gletschertöpfe zu sehen. Weiter führt der Weg wieder über offenes Gelände bis zum Wald (Grabenwald). Kurz vor dem Wald muss nochmals ein Bach gequert werden. Der Verlauf des Weges ist etwa parallel zum Tauernbach. Schließlich stößt man, noch im Wald auf den Weg, der von Mallnitz kommend, zur Stocker Hütte führt. Hier geht es nach Norden über die Brücke zur Stocker Hütte, in südlicher Richtung weiter nach Gutenbrunn und Mallnitz.

Teilabschnitt: Abzweig: Weg:110/Stocker Hütte - Stocker Hütte   (9 min, 0.19 km, +24 m, -25 m)
Am Abzweig: Stocker Hütte/Mallnitz noch im Wald nach Norden gehen. Nach einem kurzen Wegstück kommt man zur Brücke über den Tauernbach. Die Brücke überqueren und kurz danach endet der Weg am Parkplatz bei der Stockerhütte.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2015-07-23 14:48:01 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Abzweig: Lusen/Stocker Hütte am Fahrweg zur Jamnigalm Blick hinauf zur Jamnigalm Blick ins Tauerntal Trasse einer alten Römerstraße Querung eines Bachs am Rand des Lawinenschuttkegels Lawinenschuttkegel Gletschertöpfe am Tauernbach am oberen Ende des Grabenwalds Pfad durch den Grabenwald hier zweigt der Pfad bergauf von der Forststraße ab am Abzweig zur Stocker Hütte Abzweig: Stocker Hütte Brücke über den Tauernbach Stocker Hütte

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:       
Markierung:   
 110
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Wegbetreuung:  Nationalpark Hohe Tauern
Sektion Mallnitz
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
nein
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 2.8 km +47 m -464 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  1 [h] 28 [min] 2 [h] 00 [min]

5. Wegabschnitt: Stocker Hütte - Abzweig: BIOS/Rückseite


Teilabschnitt: Stocker Hütte - Abzweig: Weg:110/Stocker Hütte   (9 min, 0.19 km, +25 m, -24 m)
Vom Parkplatz bei der Stocker Hütte in südlicher Richtung über die Brücke über den Tauernbach. Nach einem kurzen Wegstück im Wald verzweigt der Weg nach Westen zur Jamnigalm und weiter zur Hagener Hütte. In südlicher Richtung führt der Weg nach Gutenbrunn und weiter nach Mallnitz.

Teilabschnitt: Abzweig: Weg:110/Stocker Hütte - Abzweig: Tauerntalstraße   (17 min, 0.9 km, +8 m, -45 m)
Der Weg verläuft südwestlich des Tauernbachs über offenes Wiesengelände. Am Ende dieses Wegabschnitts kann man über eine Brücke zu Tauerntalstraße gehen. Weiter nach Südosten führt der Weg nach Mallnitz.

Teilabschnitt: Abzweig: Tauerntalstraße - Abzweig: Gutenbrunn Nord   (16 min, 0.91 km, +7 m, -34 m)
Dem Weg über offenes Wiesengelände weiter in südöstlicher Richtung folgen bis man zu der Brücke am Tauernbach kommt, die zur Gaststätte Gutenbrunn führt. Geradeaus weiter führt der Weg nach Mallnitz.

Teilabschnitt: Abzweig: Gutenbrunn Nord - Abzweig: Gutenbrunn Süd   (3 min, 0.16 km, +0 m, -4 m)
Dem Weg 110 weiter in östlicher Richtung folgen.

Teilabschnitt: Abzweig: Gutenbrunn Süd - Abzweig: BIOS/Rückseite   (29 min, 1.09 km, +54.8 m, -59.8 m)
Dem Weg 110 weiter in östlicher Richtung folgen bis man zum Nationalparkzentrum BIOS gelangt. Dieser Wegabschnitt verläuft zum Teil im Wald, z.T. am Waldrand.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2015-07-24 11:28:39 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Stocker Hütte Brücke über den Tauernbach Abzweig: Stocker Hütte

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:       
Markierung:   
 110
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Wegbetreuung:  Nationalpark Hohe Tauern
Sektion Mallnitz
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
nicht bekannt
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 3.25 km +94.8 m -166.8 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  1 [h] 14 [min] 1 [h] 18 [min]

6. Wegabschnitt: Abzweig: BIOS/Rückseite - Mallnitz/BIOS


Am Waldrand auf der Rückseite des BIOS auf dessen Nordseite herumgehen. Dort trifft man auf die Westerfrölkestraße.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2015-05-06 11:10:22 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Kategorie/Schwierigkeitsgrad:    
Markierung:   
 keine
(Ortsgebiet)
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Wegbetreuung: 
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
ja
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 0.13 km +0 m -20 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  0 [h] 03 [min] 0 [h] 04 [min]

7. Wegabschnitt: Mallnitz/BIOS - Abzweig: Weinstraße/Dösental


Teilabschnitt: Mallnitz/BIOS - Mallnitz/Dorfplatz   (6 min, 0.36 km, +0 m, -7 m)
Nach Süden der Westerfrölkestraße bis zum Dorfplatz folgen.

Teilabschnitt: Mallnitz/Dorfplatz - Abzweig: Stappitz   (7 min, 0.4 km, +11 m, -2 m)
Vom Dorfplatz in östlicher Richtung bis zu einer Kurve gehen (unmittelbar nach der Überquerung des Seebachs). Dort weiter geradeaus halten und durch die Bahnunterführung gehen.

Teilabschnitt: Abzweig: Stappitz - Abzweig: Weinstraße/Auernig   (8 min, 0.43 km, +6.6 m, -15.6 m)
Der Straße nach Süden bis zum Abzweig Auernig (Weg 522) folgen.

Teilabschnitt: Abzweig: Weinstraße/Auernig - Abzweig: Weinstraße/Dösental   (17 min, 0.81 km, +23.1 m, -30.1 m)
Der Straße nach Süden bis zum Abzweig Dösental (Weg 510) folgen.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2016-01-08 08:53:34 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Tauernbad Nationalparkzentrum BIOS

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:    
Markierung:   
 keine 
(Ortsgebiet)
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Wegbetreuung: 
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
ja
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 2 km +40.7 m -54.7 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  0 [h] 39 [min] 0 [h] 39 [min]

8. Wegabschnitt: Abzweig: Weinstraße/Dösental - Parkplatz: Dösental

    (Rupertiweg/E10)
Teilabschnitt: Abzweig: Weinstraße/Dösental - Abzweig: Am Leitner   (21 min, 0.46 km, +82.9 m, -6.9 m)
Zunächst am Waldrand und dann über offenes Wiesengelände zum Gehöft Leitner aufsteigen.

Teilabschnitt: Abzweig: Am Leitner - Abzweig: Wolligerhütte   (9 min, 0.16 km, +40 m, -0 m)
Dem Weg 510 Richtung Osten durch den Wald, leicht ansteigend, folgen, bis man zum Abzweig zur Wolliger Hütte kommt.

Teilabschnitt: Abzweig: Wolligerhütte - Abzweig: Schöne Aussicht   (21 min, 0.55 km, +76.7 m, -5.7 m)
Vom Abzweig zur Wolliger Hütte weiter in östlicher Richtung im Wald leicht aufsteigen. Nach kurzer Strecke erreicht man den Waldrand. Das Gehöft auf der Südseite passieren. Und dann die Wiese weiter in südöstlicher Richtung zum Gehöft Egger überqueren (nicht den Fahrweg in südlicher Richtung nehmen).

Teilabschnitt: Abzweig: Schöne Aussicht - Parkplatz: Dösental   (39 min, 1.48 km, +106.2 m, -26.2 m)
Vom Gehöft Egger in östlicher Richtung bis man auf die Straße kommt. Dort bergauf, vorbei am Wirtshaus Säuleck gehen. Weiter der Straße folgen bis Abzweig zum Parkplatz Dösental.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2015-12-01 12:43:09 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Wegweiser an der Straße hinter der Bahn durch den Wald und ein Gatter der Weg Richtung Mallnitz/Straße Am Leitner Am Leitner Am Leitner Abzweig: Rupertiweg/Naturfreundeweg, Wolligerhütte Waldweg im Wald Wiesenweg Roßkopf Schöne Aussicht

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:    
Markierung:   
 510/E10
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Wegbetreuung:  Sektion Mallnitz
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
ja
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 2.65 km +305.8 m -38.8 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  1 [h] 30 [min] 1 [h] 09 [min]

9. Wegabschnitt: Parkplatz: Dösental - Arthur von Schmid Haus

    (Blockgletscherweg Dösental)
Den Ausgangspunkt (Parkplatz: Dösental) erreicht man entweder mit dem PKW, dem Taxi oder dem Wanderbus. Vom Parkplatz Richtung Nordosten bis zur Brücke über den Dösenbach gehen. Dort den Dösenbach queren und dann weiter in gleicher Richtung auf der südlichen Seite des Dösenbachs diesem folgen. Nach ca. 300 m erreicht man die Venezianer Säge (zwischen Weg und Bach). Nach weiteren 400 m erreicht man die Egger Hütte. Von hier geht es zunächst auf dem Schotterweg, nur mäßig ansteigend, bis zur Konradlacke und der privaten Konradhütte. Nach der Konradhütte geht es dann in etwas steilerem Gelände über die Baumgrenze in den wieder flacheren Lackenboden. Das letzte Stück des Aufstiegs zum Arthur Schmid Haus ist wieder etwas steiler. Hier passiert man ein kleines Kraftwerk, das das Arthur von Schmid Haus mit Strom versorgt. Der Weg insgesamt ist unproblematisch.

Das Arthur von Schmid Haus liegt direkt am Dösener See. Von der Hütte hat man bei gutem Wetter einen beeindruckenden Blick auf das Säuleck, die Gr. Gösspitze und auf die Mallnitz Scharte, über die es weiter zur Gießener Hütte geht (ca. 3-4 Std.).

Eine weitere, anspruchsvollere Möglichkeit ist nördlich am Dösener See vorbei in die Grazerscharte und dann über den Detmoldergrat zur Hochalmspitze. Hier besteht die Möglichkeit in der Lassacher Winklscharte zur Gießener Hütte oder zur Celler Hütte abzusteigen.

Author(en): Joachim BenzLetzte Änderung: 2016-01-16 15:17:22 | Hier können Sie die Wegbeschreibung bearbeiten:  Wegbeschreibungseditor
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Venezianer Säge die Konradlacke die Konradlacke Blick von oben auf die Konradhütte und die Konradlacke Lackenboden und Dösnerhütte kleines Kraftwerk unterhalb des Arthur von Schmid Haus Aufstieg kurz vor dem Arthur von Schmid Haus Arthur von Schmid Haus Dösener See am Arthur von Schmid Haus Blick auf die Mallnitzerscharte in Richtung Gießener Hütte Blick auf das Säuleck (links) und die Große Gösspitze (rechts), am rechten Bildrand ist die Mallnitzer Scharte

Kategorie/Schwierigkeitsgrad:    
Markierung:   
 510/E10
(zwischen Konradhütte und Arthur von Schmid Haus)
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Wegbetreuung:  Sektion Mallnitz
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mobilfunkempfang:
teilweise
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 6.41 km +932.6 m -102.6 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  4 [h] 15 [min] 3 [h] 10 [min]

Gesamtübersicht:

Fototour  
Strecke, kum. Auf-/Abstieg: 30.07 km +2336 m -1624 m
Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  15 [h] 48 [min] 14 [h] 48 [min]

Erreichbarkeit des Ausgangspunkts: mögliche Fortsetzungen am Endpunkt:

Orte entlang des Weges: 

  die Informationen in den grau hinterlegten Feldern sind in den GPS Tracks als Wegpunkte (virtuelle Wegweiser) enthalten.
VerkehrHöheKoordinaten

Sportgastein/Naßfeld webcam1577 [m]47.0622 N, 13.0584 E
Hagener Hütte   Hagener Hütte video2446 [m]47.0275 N, 13.0897 E
Kontakt(Hüttenwirt): Johann Aschbacher, Tel: +43 664 4036697
An der Hagener Hütte passiert von Norden nach Süden der Rupertiweg (Markierung 110, E10). Nach Norden geht es nach Sportgastein/Naßfels, nach Süden führt der Weg ins Tauerntal zur Jamnigalm und weiter nach Mallnitz. Von Westen nach Osten passiert der Tauernhöhenweg (Markierung 102). Richtung Westen geht es zur Feldseescharte und weiter zur Duisburger Hütte und nach Osten (an der Hütte südöstliche Richtung) zur Mindener Hütte und weiter zum Hannoverhaus.
Abzweig: 110/502 110/5022425 [m]47.0269 N, 13.0909 E
Richtung Osten führt der Weg 102 (Tauernhöhenweg) zur Mindener Hütte. Der Weg 110 Richtung Süden, bergab, führt zur Jamnigalm und weiter nach Mallnitz. Zunächst Richtung Westen und dann nach Norden erreicht man nach wenigen Metern die Hagener Hütte. Ein unmarkierter Pfad, nördlich, oberhalb des Weges 102 führt zum Greilkopf.
Altes Tauernhaus Altes Tauernhaus video2399 [m]47.0259 N, 13.0903 E
Das Alte Tauernhaus wurde 1834 erbaut und war ein bewirteter Unterstand für Säumer. Die Säumer waren die ersten Transporteure über die Alpen. Jahrhundertelang beförderten sie auf dem Rücken von Saumtieren vor allem Salz und Wein über Saumpfade über die Pässe. Mit dem Bau des Tauerntunnels (1904-1908) und der Inbetriebnahme der Bahn kam das Säumen über die Mallnitzer Tauern zum Erliegen. Danach ist es mit der Zeit verfallen, wurde aber 2013 völlig restauriert und beherbergt nun einige Museumsstücke.
Tauernkreuz Tauernkreuz2235 [m]47.0204 N, 13.0957 E
Das Tauernkreuz wurde zur Erinnerung der, vom Blitz erschlagenen Hüttenwirtin der Hagener Hütte, hier auf gestellt.
Jamnigalm Jamnigalm video1746 [m]47.0018 N, 13.1071 E
Almwirtschaft/Jausenstation. Tel: 0043 676 511 7436 Öffnungszeiten: 15. Juni bis Ende September 2016. Der Fahrweg talwärts führt zum Parkplatz/Haltestelle Jamnigalm oder über den Weg 110 entlang des Mallnitzbachs zur Stockerhütte und weiter nach Mallnitz. Die Fahrweg Richtung Norden führt zur Hagener Hütte (Weg Nr. 110). Richtung Nordwesten, bergauf führt der Weg 136 zur Feldseescharte.
Abzweig: Lusen/Stockerhütte Lusen/Stockerhütte1707 [m]47.0007 N, 13.108 E
Den Fahrweg aufwärts geht es zur Jamnigalm, abwärts zum Parkplatz: Jamnigalm. Nach Südosten zweigt der Weg 110 Richtung Stocker Hütte und weiter nach Mallnitz ab.
Parkplatz: Jamnigalm Parkplatz: Jamnigalm1674 [m]47.0021 N, 13.1104 E
Abzweig: Weg:110/Stocker Hütte1291 [m]46.9996 N, 13.1327 E
Hier von Mallnitz oder Gutenbrunn kommend nach rechts zur Stocker Hütte abzweigen. An der Stocker Hütte/Tauerntalstraße ist eine Haltestelle des Wanderbus und ein Parkplatz. Talaufwärts, zunächst durch den Wald, führt der Weg zur Jamnigalm und weiter zur Hagener Hütte oder Feldseescharte. Von der Jamnigalm kommend hier rechts abbiegen um weiter nach Gutenbrunn oder Mallnitz zu gehen, links zur Stockerhütte.
Stocker Hütte Stocker Hütte video1290 [m]47.001 N, 13.1332 E
Abzweig: Weg:110/Stocker Hütte1291 [m]46.9996 N, 13.1327 E
Hier von Mallnitz oder Gutenbrunn kommend nach rechts zur Stocker Hütte abzweigen. An der Stocker Hütte/Tauerntalstraße ist eine Haltestelle des Wanderbus und ein Parkplatz. Talaufwärts, zunächst durch den Wald, führt der Weg zur Jamnigalm und weiter zur Hagener Hütte oder Feldseescharte. Von der Jamnigalm kommend hier rechts abbiegen um weiter nach Gutenbrunn oder Mallnitz zu gehen, links zur Stockerhütte.
Abzweig: Tauerntalstraße1254 [m]46.9955 N, 13.1405 E
Hier zweigt vom Weg 110 nach Osten ein kurzer Weg ab, der zur Tauerntalstraße führt. Den Mallnitzbach über die Brücke queren. Nach Norden führt der Weg 110 zur Stocher Hütte und weiter zur Jamnigalm. Nach Süden nach Gutenbrunn und weiter nach Mallnitz.
Abzweig: Gutenbrunn Nord1227 [m]46.9913 N, 13.1497 E
Von Norden kommend links abzweigen zum Alpengasthof Gutenbrunn. Geradeaus gehen um nach Mallnitz/BIOS zu kommen. Von Süden kommend geradeaus weiter Richtung Stocker Hütte oder Jamnigalm.
Gutenbrunn Gutenbrunn1225 [m]46.9922 N, 13.1517 E
Abzweig: Gutenbrunn Süd1223 [m]46.9915 N, 13.1517 E
Von Mallnitz kommend zweigt hier ein Weg Richtung Nordost zum Alpengasthof Gutenbrunn ab (auch Haltestele des Wanderbus). Von der Jamnigalm/Stocker Hütte kommend geradeaus (Richtung Süden) nach Mallnitz gehen.
Abzweig: BIOS/Rückseite1218 [m]46.9907 N, 13.1645 E
Mallnitz/BIOS Mallnitz/BIOS1198 [m]46.9912 N, 13.1655 E
Das BIOS Nationalparkzentrum in Mallnitz ist bis zum 5. Oktober 2014 täglich von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet! Ein Parkplatz befindet sich beim Tauernbad. Der Weg 110 beginnt hinter dem BIOS und führt parallel zum Mallnitzbach in nördlicher Richtung nach Gutenbrunn, der Stocker Hütte, der Jamnigalm und weiter zur Hagener Hütte oder zur Feldseescharte. Ebenfalls hinter dem BIOS beginnt der Hengstenbergweg, der nach Süden führt.
Schusterkeusche Schusterkeusche1200 [m]46.9917 N, 13.1645 E
altes Bauernhaus
Stockmühlen Stockmühlen1200 [m]46.9913 N, 13.164 E
alte Mühlen am Tauernbach
Mallnitz/Dorfplatz Mallnitz/Dorfplatz webcam1191 [m]46.9892 N, 13.1691 E
Abzweig: Stappitz Stappitz1200 [m]46.9896 N, 13.1736 E
Nach Süden führt die Weinstraße entlang der Bahnlinie zum Bahnhof. Nach Norden führt ein Weg (Talrunde Seebachtal) zur Talstation der Ankogelbahn. Durch die Unterführung kommt man ins Ortszentrum.
Abzweig: Weinstraße/Auernig1191 [m]46.9859 N, 13.1749 E
Nach Osten, bergauf zweigt hier der Weg 522 zum Auernig ab.
Abzweig: Weinstraße/Dösental Weinstraße/Dösental1184 [m]46.9794 N, 13.1788 E
Hier zweigt der Weg 510 Richtung Südosten zur Wolliger Hütte und zum Dösental ab.
Abzweig: Am Leitner Am Leitner1260 [m]46.9775 N, 13.1836 E
Der Weg über die Wiese, bergab führt zur Weinstraße/Mallnitz (Richtung Nodwesten). Der Weg Richtung Osten durch den Wald (510) führt zum Abzweig Wolliger Hütte und weiter zur Schönen Aussicht, Parkplatz Dösental. Der Fahrweg bergab führt zum Gasthof Siegelbrunn und bergauf zum Auernigboden.
Abzweig: Wolligerhütte Wolligerhütte1300 [m]46.9774 N, 13.1855 E
Hier zweigt Richtung Nordosten der Weg zur Wolliger Hütte ab. Nach Nordwesten, bergab führt der Weg 510 nach Mallnitz, nach Osten zur Schönen Aussicht und zum Parkplatz Dösental.
Abzweig: Schöne Aussicht Schöne Aussicht1371 [m]46.9757 N, 13.1903 E
Der Weg 510 Richtung Nordwesten führt nach Mallnitz, nach Osten zum Parkplatz: Dösental. Der Weg 523 nach Norden führt zur Wolliger Hütte.
Parkplatz: Dösental1451 [m]46.9792 N, 13.2074 E
Venezianer Säge Venezianer Säge1484 [m]46.9812 N, 13.2116 E
Altes Sägewerk
Arthur von Schmid Haus   Arthur von Schmid HausPanorama2281 [m]46.9892 N, 13.2672 E
Kontakt(Hüttenwirt): Johann Fleissner-Rieger, Tel: +43 (0)664-1122827, email: arthurvonschmidhaus@gmx.at

Hintergrundinformationen

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Kultur & Geschichte:

1 Dösental

Vor langer Zeit, so wird erzählt, tauschten die Dösner Bauern 2000 ha Grund im Seebachtal ein, um nicht verhungern zu müssen. Kalte Sommer verhinderten, dass ihr Korn in 1.500m Seehöhe reif wurde. Deshalb wurde mit den Lassacher Bauern, die 500m tiefer ihre Höfe bewirtschaften, dieses Tauschgeschäft vollzogen – Korn gegen Grund und Boden. Die Sonnseitige Lage der äußeren Dösen ließ Ackerbau bis 1.600m zu. Bis 1968 wurden Gerste, Roggen, Hafer, Weizen und Hanf angebaut. Die Hochalmen der inneren Dösen werden beweidet, die steilen Hänge, die für das Weidevieh zu gefährlich waren, gemäht. Das Heu lagerte man vor Ort in kleinen Heuhütten oder als „Tristen“ im Freien. Erst im Winter wurde die Heuernte bei entsprechender Schneelage ins Tal befördert (Heuziehen). Heute gibt es keine Äcker mehr in Mallnitz. Die Bergmähder verwalden und nur die Hofflächen der Dösener Bauern liefern die Heuvorräte für die Winterfütterung ihres Viehs. Die Hochalmen sind zwar noch beweidet, es gibt jedoch weder Hirten noch Sennerinnen zur Betreuung der Tiere. Die Dösen ist also ein Paradebeispiel für den Wandel der alpinen Landwirtschaft.
zitiert aus: Dösental (abgerufen am: 2016-01-20)  Quellenangabe

2 Schusterkeusche


Schusterkeusche früher Schusterkeusche heute Schusterkeusche Bildstock vor der Schusterkeusche

Ein kleines Bauernhaus - mit kleiner landwirtschaftlich genutzter Grundfläche - wird als Keusche bezeichnet, die Bewohner als Keuschler. Keuschler besaßen meist keine Kühe, sondern nur Ziegen. Die Schusterkeusche in Mallnitz ist ein typischer Einhof, in dem Menschen und Tiere unter einem Dach lebten. Die Einrichtungen des Hauses, viele Werkzeuge und Gerätschaften vermitteln einen guten Eindruck in die Lebensweise vergangener Zeiten.

Eine Tafel an der Schusterkeusche berichtet über die Geschichte:

Die Schusterkeusche, ein typischer Einhof, ist eines der ätesten Gebäude in Mallnitz und im Privatzbesitz der Familie. Da die Keusche in sehr ursprünglichem Zustand erhalten wurde besitzt sie heute einen kulturhistorisch und kuturgeschichtlich bedeutenden Stellenwert. Eine erste urkundliche Erwähnung der Schusterkeusche ist uns aus dem Jahre 1743 bekannt, wo ein Übergabevertrag an einen Sohn existiert.
Zur Zeit des blühenden Tauernhandels war die Schusterkeusche eine Zollstation und wurde "Zöllnerkeusche" genannt. Sie war die erste Liegenschaft, die von der Herrschaft der Falkensteiner von den Steuern befreit wurde.
Vier Generationen von Schustern (Schuhmachern) bewohnten dieses Haus, die ihr den heutigen Namen gaben. Der letzte Schuhmachermeister aus der Schusterkeusche war Nikolaus Pucher, der später eine Werkstatt in Villach einrichtete.
Die Bezeichnung "Einhof" kommt daher, dass Mensch und Tier nicht nur unter einem Dach lebten, sondern auch den selben Eingang benützten.
Die Schusterkeusche war bis 1974 von der Familie Pucher bewohnt.
Quelle: Tafel an der Schusterkeusche

In der Nähe der Schusterkeusche befinden sich Stockmühlen. Sie sind eine Besonderheit der Gebirgsregionen und werden heute noch durch den "Radstock" ("Flotterstock") angetrieben.

3 Die Stockmühlen am Tauernbach


alte Mühle Oberwasserkanal Wasserzuführung vom Oberwasserkanal Antrieb der Mühle Antrieb des Sägewerks Stockmühlen Bachsperre für den Wasserantrieb Backofen aus Lehm frische gebackenes Brot

Die Stock- oder Flodermühlen, die - vielfach in Reihen hintereinander gebaut - die Wasserkraft der Bäche ausnutzen, sind eine Besonderheit des Mölltals und seiner Seitentäler. Das spezifische an Stockmühlen ist, dass das Wasserrad horizontal gelagert ist (siehe dazu weiter unten: Wasserräder/-mühlen). In der Nationalparkgemeinde Mallnitz gab es einst über 70 Stock- und Radmühlen. Fünf davon sind bis heute gut erhalten und erzählen Geschichten von der beschwerlichen Arbeit der Bergbauern aus längst vergangenen Tagen.

Die Nationalparkverwaltung Mallnitz bietet Führungen an, die z.B. über die Funktion eines Mehlkastens, Rüttelwerks oder Säuberers informieren. Anmeldung unter Tel.: 04784/701.

3.1 Wasserräder/-mühlen (Hintergrundinformation)open/close

4 Die Venezianer Säge im Dösental


Venezianer Säge im Dösental Gatterwagen mit Baumstamm Sägegatter und Gatterwagen Antrieb des Gatters Vorschub für den Gatterwagen

Die Venezianersäge befindet sich im Dösental, ein kurzes Stück östlich des Parkplatzes, an dem gleichnamigen Bach. Dieses historische Sägewerk ist eine Gattersäge (mit einem Sägeblatt), die durch ein unterschlächtiges Wasserrad angetrieben wird.
Siehe hierzu auch die Abschnitte 'Sägetechnik' und 'Wasserräder/-mühlen'.
4.1 Wasserräder/-mühlen (Hintergrundinformation)open/close

4.2 Sägetechnik (Hintergrundinformation)open/close

Geographie & Ökologie:

1 Kolk/Gletschertopf/Gletschermühle

Ein Kolk (auch Strudelloch oder, in Festgestein, Strudeltopf genannt) ist eine Erosionserscheinung in einem Flussbett in Form einer Vertiefung in der Fließgewässersohle oder der Uferwand. Auslöser können Unregelmäßigkeiten in der Festigkeit des Untergrundes sein oder Fließhindernisse wie Baumwurzeln oder Steine in Sand- und Schotterbetten. Kolke entstehen auch in Festgestein durch die Fluvialdynamik des Wasserlaufs. Mitgeführter Sand und Gesteinsbruchstücke schleifen die Gewässersohle ab, wodurch der Fluss das Gestein erodiert. Durch Strudel und Wasserwalzen bilden sich trichter- oder kesselförmige Vertiefungen. Die auskolkende Tätigkeit des fließenden Wassers heißt Evorsion, die Initialform eines Kolks Strudelnische.

Kolke bilden sich auch im Brandungsbereich an Kliffküsten, sowie durch – teils unter hohem Druck fließendes – Schmelzwasser unter Gletschern (siehe Gletschertopf). [...]

Kolkschema
Schema einer Auskolkung in einer Gewässersohle
zitiert aus: Kolk (abgerufen am: 2016-02-03)  Quellenangabe
[...] Gletschertöpfe bilden sich durch Schmelzwasser, das durch die Gletscherspalten und insbesondere Gletschermühlen zum Gletscherbett hin abfließt. Dieses Schmelzwasser vereinigt sich zu Strömen und bildet an gewissen Stellen Wirbel. In diesen Wirbeln herrschen Fließgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h und hoher Druck. Die Haupterosionsarbeit mit Aushöhlen des Felsbettes leisten dabei der mitgeführte Sand und die Kiespartikel. Die Theorie, dass ein im Wasser drehender Findling den Gletschertopf wie ein Mühlestein aus dem Felsen fräst, gilt als veraltet. Primär handelt es sich um den Auftreffpunkt einer Gletschermühle, oder lokale Wirbel im Basisstrom des subglazialen Wassers.[...]
zitiert aus: Gletschertopf (abgerufen am: 2016-02-03)  Quellenangabe
Gletschermühlen sind spiralwandige Hohlformen im Eis, die von an der Gletscheroberfläche oder in Spalten abfließendem Schmelzwasser geschaffen worden sind. Das Schmelzwasser versetzt Gesteinstrümmer verschiedener Korngrößen in kreisförmige Bewegung. Sie erweitern und vertiefen die Gletschermühle und werden dabei selbst rundgeschliffen. [...] Die Bezeichnung Mühle wurde von dem mahlenden, meist rotierenden Abfluss des Schmelzwassers abgeleitet. [...]
zitiert aus: Gletschermühle (abgerufen am: 2016-02-03)  Quellenangabe

2 Dösental

[...] Was wir heute hier sehen, ist die Bergwelt wie sie uns die Eiszeiten (von vor ca. 1,5 Millionen bis vor etwa 11000 Jahren) und die Eingriffe des Menschen, z.B. durch die früher fast vollständige Entwaldung, hinterlassen haben. Als das bis zu 2000 m mächtige Gletschereis, das zur Versteilung der Bergflanken geführt hatte, abschmolz, wodurch der Gegendruck gegen die Bergflanken nachließ, kam es auch hier, wie vielerorts in den Alpen, am Eingang zum Tal zu einem gewaltigen Bergsturz. 100 Millionen Tonnen Gestein vom Auernig (2161 m) glitten und stürzten in die Tiefe und veränderten die Tal-Topographie für immer. Die Kämme, die das Tal begrenzen, wurden durch das Eis zu Graten geschärft, und markante Gipfel wie das Säuleck (3086 m) entstanden. Die nacheiszeitliche Entwicklung, bei der die Gletscherflüsse ausgedehnte Schwemmfächer entstehen ließen und damit allmählich das heutige Tal-Netz der Alpen modellierten, kann man z.B. sehr gut im Mallnitzer Seebachtal studieren, wo man am Stappitzer See auf etwa 160 m starker Aufschüttung steht. Im Dösental nehmen Fels und Schutt fast 50 % der Fläche ein. Diese stürzen in Form von Steinschlag die Hänge hinab, wobei in der Landschaft gut auszumachende Murenrinnen und Murenkegel, letztere meistens längst bewaldet oder sonst begrünt, entstanden. Oft erkennt man darauf liegend jüngere Murenablagerungen.[...]
zitiert aus: Das Dösental – Mallnitzer Juwel im Nationalpark Hohe Tauern. Eine 2 Tage-Wanderung (abgerufen am: 2016-01-28)  Quellenangabe

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Verkehrsinformationen

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PKW  Richtung umkehren  von nach Sportgastein/Naßfeld
öffentlicher Verkehr  Richtung umkehren  von nach Sportgastein/Naßfeld

SVV Linie 550: Sportgastein - Bad Gastein - Dorf Gastein - Lend - Schwarzach-St.Veit Bahnhof

Haltestellen: Sportgastein/Naßfeld
Fahrplan und Betriebszeiten:


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Wandertaxi: Mallnitz - Parkplatz: Jamnigalm

Haltestellen: Parkplatz: Jamnigalm, Stocker Hütte, Gutenbrunn
Fahrplan und Betriebszeiten:
20. Juni 2016 bis 11.September 2016 täglich von 7:00 bis 17:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten normaler Taxibetrieb.
 
Alle Informationen zum Nationalpark Wandertaxi und alle Bestellungen direkt beim Betreiber.
Anmeldung mindestens 2 Stunden vorher bzw. bei Frühfahrten (zwischen 07:00 und 09:00 Uhr) am Vortag bis spätestens 20:00 Uhr. Die Wartezeit auf das Nationalpark Wandertaxi kann in Ausnahmefällen bis zu max. 1 Stunde dauern, wenn auf weitere Fahrgäste gewartet wird.


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Wandertaxi: Mallnitz - Dösental

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Andere Tourenbeschreibungen und Videos

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   youtube  Hohe Tauern Mallnitz Dösener Tal Arthur von Schmid Haus   (Quelle: www.wunderschoene-wanderungen.de)
   youtube  Hagener Hütte   (Quelle: www.wunderschoene-wanderungen.de)
   youtube  Sportgastein Hagener Hütte   (Quelle: Wunderschöne Wanderungen)
   video  Die Stockerhütte
   video  Jausenstation Jamnigalm
   video  Tauernhaus Säumermuseum
   video  Hagenerhütte am Übergang nach Salzburg

Karten und GPS-Tracks

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Download GPS Tracks:   help kml Keyhole Markup Language Google Earth/Maps gpx GPS Exchange Format
Detail-Informationen zu den GPS tracks (bitte anklicken)
 
NEU: Virtuelle Tour in Google Earth laden:   help google-earth (Achtung: BETA Version)
GPS tracks können von ganz unterschiedlicher Qualität sein. Wir bemühen uns deshalb hierüber Auskunft zu geben und soweit möglich die Qualität zu verbessern.
 
Art der Ermittlung
GPS tracks sind entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet worden oder wurden mit Hilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt.
Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei und hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung anhand von Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwere oder gar nicht zu erkennen.
Aufgezeichnet GPS tracks werden hier als gemessen bezeichnet. Sind die GPS tracks, wie oben beschrieben, kartographisch ermittelt ist hier graphisch vermerkt. Wurden gemessene GPS tracks kartographisch nachbearbeitet ist gemessen,nachbearbeitet angegeben.
 
Basis der (Nach)bearbeitung
Hier wird die Grundlage, die für die kartographische Erstellung oder die Nachbearbeitung verwendet wurde, angegeben.
 
Prüfung
Da keines der Verfahrensweisen fehlerfrei ist, sollte die Korrektheit eines GPS tracks mittels einer Begehung im Gelände überprüft werden. Ist dies der Fall wird unter Prüfung verfiziert angegeben.

Die Qualität des zum Download zur Verfügung gestellten GPS tracks hängt von den Qualitäten der tracks der einzelnen Wegabschnitte ab.
Wir bemühen uns hier hochwertige GPS tracks zur Verfügung zu stellen. Jedoch weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie diese auf eigene Gefahr benutzen und wir keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen.
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Wenn Sie mit dem Auto an die Wand fahren, nur weil das Navigationsgerät Ihnen empfohlen hat geradeaus weiter zu fahren, ist weder das Navigationsgeräte noch der Hersteller des Navigationsgerätes sondern sind Sie selbst dafür verantwortlich!

Sie können diese Tour in Google Earth als virtuelle 3-D Tour betrachten.

Voraussetzung:
Auf Ihrem Rechner muss das Programm Google Earth installiert sein. Dieses Programm ist frei verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Was ist zu tun:

help Klicken Sie auf das Google Earth Symbol (google-earth) in der Tourenbeschreibung, die Datei mit den Toureninformationen dann in Google Earth laden. Unter Temporary Places im linken Auswahlfenster finden Sie die Tourenbeschreibung (in der Regel ganz unten). Mit einem Doppelklick öffnen Sie den Inhalt der Beschreibung. Die virtuelle Tour wird gestartet, indem Sie wiederum ein Doppelklick auf Play it! ausführen.

Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.


Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben: 1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
  • Jause  Restaurant, Jausenstation, bewirtschaftete Alm (Prüfen Sie die Öffnungszeiten)
  • Info  Wegeinformationen
2. Spalte (Bezeichnung)
Bewegen sie die Maus auf den Namen. Erscheint der Mauszeigen mit den help-Symbole wird Ihnen zu diesem Ort eine Kurzinformation angezeigt. Diese Kurzinformation wird auch in den kml- und gpx-Tracks gespeichert, sodass sie auch offline auf Ihrem mobilen GPS-Gerät verfügbar sind.
Erscheint der Name als link (blaue Schrift und unterstrichen) sowie das Symbol , öffnet sich in einem neuen Tab die entsprechende Hütten Seite.
Befindet sich hinter dem Namen das Symbol können Sie durch Klicken auf das Symbol ein Bild anschauen. Befindet sich hinter dem Namen das Symbol können Sie durch Klicken auf das Symbol die Ansicht der Webcam öffnen. 3. Spalte (Verkehr)
Hier sind die folgenden Symbole möglich:,   Parkplatz Parkplatz,   Haltestelle Bushaltestelle,   Seilbahn Seilbahn/Bergbahn und   Bahnhof Bahnhof
Durch Anklicken des Symbols wird, soweit verfügbar der Fahrplan angezeigt. Bei dem Parkplatz-Symbol wird Google Maps/Routenplaner für diesen Ort geöffnet. 4. Spalte (Alpen-Panoramen)
Falls verfügbar, können Sie ein Panoramafoto der Site Alpen-Panoramen durch Klicken auf das Symbol Panorama anzeigen. Hierzu öffnet ein neues Fenster.

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