Zusammenfassung

  [Kategorie: Bergtour]
Wanderung
Von der Osnabrücker Hütte über den Tauernhöhenweg in den Fallboden aufsteigen. Dort dann den Weg 539 Richtung Kleinelendtal nehmen, bis man zu der Abzweigung für den Ostaufstieg zum Gipfel Ankogel [3252 m] über das Kleinelendkees kommt. Über das Kleinelendkees und den Nordostgrat erreicht man dann den Hauptgipfel des Ankogel. Richtung Südwesten geht es dann über den kleinen Ankogel und dem Lassacher Kees hinunter zum Hannoverhaus [2.719 m].
Autoren: Sepp Kendler, Joachim Benz

Ausgangspunkt: Osnabrücker Hütte   Endpunkt: Hannoverhaus
Via: Ankogel, Kleiner Ankogel
Hütten/Biwaks/Berggasthöfe/Campingplätze: Osnabrücker Hütte, Hannoverhaus
Talort(e): Mallnitz, Malta
Bergtour -- Dauer: 7 h 35 min  Strecke: 9.87 km  +1379 m  -846 m


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Annahmen für die Gehzeitenberechnung: (Diese Werte können Sie im Tourenplaner individuell einstellen)
horizontale Geschwindigkeit [km/h]: 4, Aufstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 300, Abstiegsgeschwindigkeit [m/h]: 500

1. Wegabschnitt: Osnabrücker Hütte - Ankogel - Kleiner Ankogel - Hannoverhaus

 (Osnabrücker Weg, Goslarer Weg, Tauernhöhenweg, Kärntner Grenzweg)
Blick in Richtung Wasserfall des FallbachsBlick hinunter zur Osnabrücker HütteBlick nach Süden Richtung GroßelendkeesWasserfall des Fallbachsim FallbodenMallnitz - Tauernhauptkamm mit Grünecker See - Anlauftal GasteinAm GipfelBlick auf den Gipfel des AnkogelGrat zum AnkogelAufstieg zum Ankogel vom kleinen AnkogelAufstieg zum AnkogelKleiner Ankogel mit Hochalm im Hintergrundam kleinen Ankogel, Blick nach WestenBlick zum AnkogelBlick nach MallnitzBlick nach WestenBlick nach Osten, unten der PleßnitzseeSteinmandl am kleinen Ankogelam kleinen Ankogel, im Dunst der Ankogelletzter Anstieg zum kleinen AnkogelBlick Richtung Westen, unten Lassacher KeesRichtung kleiner AnkogelBlick ins AnlauftalQuerung am oberen Teil des Lassacher KeesQuerung am oberen Teil des Lassacher KeesQuerung am oberen Teil des Lassacher KeesBlick zur RadeckscharteLassacher KeesBlick hinunter nach MallnitzAufstieg über Gerölldie Reste des Lassacher KeesAm Rand der Moräne, im Hintergrund: AnkogelBlick nach SüdwestenAnstieg Richtung AnkogelAbzweig: Ankogel am Goslarer WegAbzweig: Goslarer Weg/AnkogelBlick nach OstenBlick nach  Westen (links Hannoverhaus, rechts Bergstation)Blick nach OstenBlick nach Osten mit Hochalmspitze (links) und Säuleck (rechts)Blick nach MallnitzBlick zum Hannoverhaus (Bildmitte: Hannoverhütte)rechts der Weg zur Arnoldhöhe,links zur Bergstation (Blick nach Westen)Wegweisung am Abzweig Goslarer Weg/ArnoldhöheWeg nach OstenBlick nach Südosten (Hochalmspitze in Wolken, rechts Säuleck)Weg zwischen Skipiste und Abzweig:Goslarer Weg/Arnoldhöhean der Kehre der Skipiste (Blick nach Süden)Blick hinunter zum HannoverhausGoslarer WegAnstieg über die Skipiste
Foto ©: Lucorient   Lizenz: CC BY-SA 4.0  Bildquelle Bildquelle
Diese Etappe führt über den Ankogel [3252 m] zum Hannoverhaus [2565 m]: Ein modernes Berghotel ohne Charme in aussichtsreicher Lage. Das Hannoverhaus liegt unterhalb der Bergstation der Ankogelbahn. Es gibt leider viele Beschwerden über mangelnden Service (siehe Google Rezensionen).
Von der Osnabrücker Hütte geht es zunächst im offenen Gelände, mäßig ansteigend in Richtung des Wasserfalls des Fallbachs. Etwa auf der Höhe des Wasserfalls befindet sich eine kurze, exponierte Passage, die gut mit Stahlseilen gesichert ist. Nach der Geländestufe kommt man in den Fallboden, einen kleinen Kessel, den der Fallbach durchzieht, mit zahlreichen kleinen Wiesenflächen und Hochmooren. Von der Abzweigung: Fallboden den Weg 539 Richtung Kleinelendtal (Schwarzhornseen) nehmen. Diesem auf einem Rücken etwa 1 km folgen, bis man die Abzweigung: 539/Ankogel erreicht. Der Weg führt durch Blockgelände, oberhalb der Schwarzseen, steil Richtung Nordwesten und macht dann eine Kurve um den Felsrücken, der sich vom Ankogel herunterzieht. Die Überschreitung des Kleinelendkees ist eher unproblematisch, da der Aufstieg nicht sonderlich steil und der Gletscher relativ spaltenarm ist. Der Spurverlauf zieht sich unweit unterhalb des Felsrückens, der sich vom Ankogel herunterzieht. Auch wenn das Kleinelendkees eher unproblematisch ist, ist Gletscherausrüstung und in Seilschaft zu gehen angesagt. Vom oberen Rand des Kleinelendkees beginnt der Ostgrat des Ankogel. Die Schwierigkeit dieses Grates ergibt sich eher aus seiner Ausgesetztheit und weniger aus den Anforderungen der Kletterstellen. Deshalb ist hier Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich! Der erste Abschnitt des Abstiegs vom Ankogel über den Südwestgrat erfordert ein erhöhtes Maß an Trittsicherheit und Bergerfahrung sowie Schwindelfreiheit. Vom kleinen Ankogel führt der Abstieg zunächst über Platten und Geröll entlang des Grates der sich von der Radeckscharte herüberzieht. Dann passiert man bergab das Lassacher Kees und dessen alten Seitenmoräne. Schließlich trifft man auf den Tauernhöhenweg zwischen Osnabrücker Hütte und Hannoverhaus. Der Goslarer Weg (Tauernhöhenweg) zieht sich nun, ohne wesentliche Höhenunterschiede, Richtung Westen durch block- und felsdurchsetztes Gelände. Nach Querung eines Block- und Geröllfeldes erreicht man die Bergstation der Ankogelbahn und wenig unterhalb liegt das Hannoverhaus.

Mögliche Alternative: Osnabrücker Hütte ► Hannoverhaus (Tauernhöhenweg)

Wegbeschreibung onWegbeschreibung öffnen
Kategorie/Schwierigkeitsgrad: 
Mittelschwerer Bergweg  Schwerer Bergweg  Gletscherpassage
Der Spurverlauf in der Gletscherpassage kann sich je nach Schnee- und Eislage ändern!
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise in der Wegbeschreibung
In diesem Wegabschnitt befindet sich:
  • 1 versicherte Passage/Klettersteig: A (nach Hüsler und Schall)
  • 2 Kletterstelle: I+ (nach UIAA)
Beste Zeit:
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Strecke: 9.87 km; kum. Auf-/Abstieg:  +1379 m,  -846 m; Gehzeit: (nach DIN 33466)  Gehzeitenrechner  7 [h] 35 [min];
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Gesamtübersicht:

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Andere Tourenbeschreibungen und Videos

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Art der Ermittlung
GPS tracks sind entweder mit einem GPS Gerät aufgezeichnet worden oder wurden mit Hilfe von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder georeferenzierten Karten erstellt.
Die Aufzeichnung mit einem GPS Geräte ist in keinem Fall störungsfrei und hängt zum einen von der Leistungsfähigkeit des GPS Empfängers und der verwendeten Aufzeichnungssoftware ab, zum anderen aber auch ganz wesentlich von äußeren Faktoren (Anzahl der empfangenen Satelliten, Abschirmung durch die Umgebung). Wir führen in jedem Fall eine Nachbearbeitung anhand von Satellitenbildern durch. Aber auch diese Nachbearbeitung ist bei bestimmten Gegebenheiten nicht fehlerfrei. So sind Wege oder Pfade im Wald, in Geröllfeldern oder im Fels oft nur schwere oder gar nicht zu erkennen.
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Anmerkung: Leider ist die Auflösung der Satellitenbilder im Bereich der Hohen Tauern nicht immer ausreichend. Darauf haben wir aber keinen Einfluss.


Hier sind wichtige Informationen zu den Orten entlang des Weges angegeben: 1.Spalte
  • point of interest  markante oder sehenswerte Punkte (POI: point of interest)
  • Abzweigung  Weggabelung, -kreuzung
  • bewirtschaftete Hütte  bewirtschaftete Hütte,   Selbstversorger Hütte  Selbstversorgerhütte,   Berggasthof  private Hütte,   Hütte  Hütte, weitere Informationen nicht bekannt
  • Biwak  Biwak
  • Start-/Endpunkt  möglicher Startpunkt/Endpunkt mit Verkehrsanbindung
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  • Info  Wegeinformationen
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